VDAB zum Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz: Unverantwortliche Profilierung auf Kosten der Pflegeeinrichtungen

Die Gesundheitsministerkonferenz hat in einer Resolution die Pflegeeinrichtungen und ihre Verbände aufgefordert für mehr und bessere Besuchsmöglichkeiten zu sorgen und damit auch diverse Anforderungen und Erwartungen verbunden.

Dazu Thomas Knieling, Bundesgeschäftsführer des VDAB:
„Diese Resolution löst bei uns und unseren Mitgliedern Kopfschütteln aus. Es wird suggeriert, Einrichtungen und ihre Mitarbeiter würden böswillig Besuche verhindern oder übervorsichtig sein. Tatsache ist, dass die Besuchsbeschränkungen in der Regel extern vorgegeben sind und keine Frage des Wollens von Einrichtungsträgern.

Unsere Mitgliedseinrichtungen versuchen derzeit, den Spagat zwischen Gesundheitsschutz und Öffnung für soziale Kontakte bestmöglich zu schaffen. Es ist im Interesse der Einrichtungen, möglichst viele Besuche zu ermöglichen. Deshalb hilft es wenig, wenn jetzt aus politischer Profilierung heraus mit wohlfeilen Forderungen die Quadratur des Kreises proklamiert wird. Es ist fatales Signal an die Branche, wenn man die Einrichtungen unter Druck setzt, sich mehr für Besuche zu öffnen, sie aber gleichzeitig an die Bestimmungen des Robert-Koch-Instituts erinnert, um sich selbst der Verantwortung und Haftung zu entziehen.

Wir appellieren deshalb nachdrücklich im Interesse aller an die Politik, klare Prioritäten zu formulieren und sich entweder für eine weitestgehende Öffnung mit allen Risiken oder den Gesundheitsschutz mit allen Beschränkungen zu entscheiden.“

Der VDAB ist einer der größten privaten Trägerverbände Deutschlands und vertritt bundesweit konsequent die Interessen der Unternehmen in der Privaten Professionellen Pflege.

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