Offener Brief zur EEG-Novelle: EUROSOLAR ruft zur Offensive der Erneuerbaren auf

In einem offenen Brief wendet sich EUROSOLAR e.V. an die Abgeordneten von Bundestag und Bundesrat, um auf eine klimafreundliche und sozial gerechte EEG-Novelle 2021 zu drängen.

In den kommenden Wochen der Beratungen für ein Erneuerbare-Energien-Gesetz 2021 (EEG 2021) hat das Parlament die Chance, Blockaden gegen Erneuerbare zu lösen und der Energiewende neuen Aufschwung zu geben: Für eine Erneuerbare Offensive, die Klimaschutz wirksam und gesellschaftsverträglich anpackt. Eine Offensive, die mehr Arbeitsplätze schafft als bei Kohle und Atom wegfallen. Und die Energiesicherheit durch heimische Erneuerbare garantiert. Zu diesem Zweck haben Bundestag und Bundesrat im Sommer bereits den 52-GW-Solardeckel abgeschafft. Nun ist der Weitblick der Abgeordneten erneut gefragt, um Blockaden aus dem Altmaier-Gesetzentwurf gegen die dezentrale Energiewende zu streichen und Impulse für die Beschleunigung der günstigen Solarenergie zu setzen. Sonst war der Einsatz der Abgeordneten zur Abschaffung des Solardeckels umsonst. Nachdem die EEG-Novelle 2016 die Windenergie an Land abgewürgt hat, ist bei der aktuellen EEG-Novelle das zart wachsende Pflänzchen der dezentralen Solarenergie die Zielscheibe des Abwürgens und Verhinderns.

Das Parlament kann einmal mehr den Weg weisen – wie schon bei der Initiative für das Stromeinspeisungsgesetz vor 30 Jahren und für das EEG vor 20 Jahren. Damals schrieb das EEG Geschichte als das Parlamentsgesetz des wiedervereinigten Deutschland für Klimaschutz und Energiesicherheit. EUROSOLAR appelliert nun an die Volksvertreterinnen und Volksvertreter, die Energie des Volkes zu ermöglichen, statt sie zu bremsen. Dazu legen wir ein umfassendes Konzept zur EEG-Novelle vor, das Erneuerbare nach vorn stellt und eine Solaroffensive ermöglicht. Der jährliche Solarausbau muss auf mindestens 10 Gigawatt gesetzt werden. Photovoltaik muss zum Standard auf Gebäuden werden. Der würgende, nicht atmende Solardeckel muss abgeschafft oder grundlegend überarbeitet werden, damit die Photovoltaik auch in Zukunft auskömmlich betrieben werden kann. Die Barrieren zur PV-Eigenversorgung müssen abgebaut und die Anreize für Speicher verbessert werden, damit der Energiebedarf dort erzeugt werden kann, wo er gebraucht wird. Das minimiert einen überdimensionierten, teuren Ausbau der öffentlichen Stromnetze und schafft Arbeitsplätze. So kann Deutschland jetzt noch einen verträglichen Umbau für Klimaschutz schaffen.

Offener Brief an die Parlamentarierinnen und Parlamentarier der Bundesgesetzgebung 

Stellungnahme zum Entwurf der Bundesregierung zum Erneuerbare-Energien-Gesetz 2021 – EEG2021

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

EUROSOLAR e.V. Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien
Kaiser-Friedrich-Str. 11
53113 Bonn
Telefon: +49 (228) 3623-73
Telefax: +49 (228) 3612-79
http://www.eurosolar.de

Ansprechpartner:
EUROSOLAR e.V. Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien
Telefon: +49 (228) 289-1449
Fax: +49 (228) 361213
E-Mail: presse@eurosolar.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel