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	<title>Firma Bundesamt für Naturschutz, Autor bei News-Research</title>
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		<title>Stadtnatur schafft neue Lebensräume und macht Städte klimaresilient</title>
		<link>https://www.news-research.net/2026/09/stadtnatur-schafft-neue-lebensrume-und-macht-stdte-klimaresilient/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesamt für Naturschutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2026 08:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur & Garten]]></category>
		<category><![CDATA[??lebensräume??]]></category>
		<category><![CDATA[artenvielfalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blühflächen für Wildbienen, mehr Biodiversität auf dem Hochschulcampus und eigene Schulwälder: Drei Projekte aus Berlin und Brandenburg zeigen beispielhaft, wie Stadtnatur natürliche Lebensräume schafft und gleichzeitig für ein besseres Klima [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2026/09/stadtnatur-schafft-neue-lebensrume-und-macht-stdte-klimaresilient/" data-wpel-link="internal">Stadtnatur schafft neue Lebensräume und macht Städte klimaresilient</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Blühflächen für Wildbienen, mehr Biodiversität auf dem Hochschulcampus und eigene Schulwälder: Drei Projekte aus Berlin und Brandenburg zeigen beispielhaft, wie Stadtnatur natürliche Lebensräume schafft und gleichzeitig für ein besseres Klima sorgt. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium (BMUKN), Bettina Hagedorn, hat heute drei der sechs Gewinnerprojekte des Projektwettbewerbs 2025 der UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen im Bundesumweltministerium in Berlin ausgezeichnet.</p>
<p>Parlamentarische Staatssekretärin Bettina Hagedorn: „Unsere Städte brauchen mehr Natur. Stadtnatur ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen und verbessert für die Menschen das Stadtklima und schafft Orte für Erholung, Begegnung und Naturerfahrung. Mit den immer häufigeren Hitzephasen im Sommer erleben wir gerade, wie wichtig solche Orte sind. Bäume, Parks und Grünflächen senken die Umgebungstemperatur deutlich. Die heute ausgezeichneten Projekte zeigen dabei eindrucksvoll, dass Wiederherstellung mitten in der Stadt gelingen kann. Ob auf Blühflächen, einem Universitätscampus oder im eigenen Schulwald – überall in den Städten engagieren sich Menschen ganz konkret für mehr biologische Vielfalt und damit auch für das Wohlbefinden und die Gesundheit aller.“</p>
<p>Zu den ausgezeichneten Projekten gehören:</p>
<p><b>„Mehr Bienen für Berlin – Berlin blüht auf!“</b> der Deutschen Wildtierstiftung zeigt, wie auch in einer dicht besiedelten Großstadt neue Lebensräume für Insekten entstehen können. Seit 2018 wurden in allen zwölf Berliner Bezirken 93 Blühflächen mit insgesamt rund 56.000 Quadratmetern geschaffen und naturnah gepflegt. Auf den Flächen konnten bereits 170 von insgesamt 331 Berliner Wildbienenarten nachgewiesen werden.</p>
<p>Bei <b>„Blühender Campus“ der FU Berlin</b> engagieren sich seit 2019 Beschäftigte und Studierende auf dem Campus. Gemeinsam wollen sie Natur und Biodiversität auf dem Campus aktiv fördern und erlebbar machen. Besonders sichtbar ist die Veränderung des Campus inzwischen auf den vielen extensiv gepflegten Blühflächen.</p>
<p><b>„Schulwälder gegen Klimawandel“</b> der Stiftung Zukunft Wald verbindet die Wiederherstellung von Waldökosystemen mit Naturschutzbildung: Schüler*innen pflanzen in der Nähe der Schule ihren eigenen Wald und begleiten die Entwicklung. Das so entstehende grüne Klassenzimmer dient als Lernort, an dem sie die Natur beobachten, erforschen und erleben können. Für diesen Ansatz erhielt das Projekt zusätzlich den UN-Dekade Publikumspreis „Projekt des Jahres 2025“. </p>
<p>Stadtnatur erfüllt viele Funktionen zugleich. Parks und Grünflächen bieten Raum für Begegnung, Bewegung, Naturerfahrung, Erholung und Spiel. Sie bieten Lebensräume für Tiere und Pflanzen, fördern die biologische Vielfalt und können dazu beitragen, Städte besser an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Gleichzeitig stehen naturnahe Flächen in Städten und Kommunen häufig in Konkurrenz zu anderen Nutzungsansprüchen. Die ausgezeichneten Projekte zeigen, wie sich Naturschutz auch unter diesen Bedingungen mit unterschiedlichen gesellschaftlichen und städtebaulichen Anforderungen verbinden lässt.</p>
<p>Für die Wiederherstellung der Natur in der Europäischen Union gibt es seit August 2024 mit der EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO) erstmals ein rechtlich verbindliches Instrument. Das übergreifende Ziel der W-VO ist es, bis 2030 auf mindestens 20 Prozent der geschädigten Land- und Meeresfläche der EU entsprechende Maßnahmen zur Wiederherstellung der Natur zu ergreifen. Die Verordnung nimmt auch die Wiederherstellung von städtischen Ökosystemen in den Blick. Bis 2030 darf die nationale Gesamtfläche an städtischen Grünflächen und die Baumüberschirmung (also die Kronenfläche) nicht sinken. Ab 2031 muss es einen steigenden Trend an Stadtgrün geben.</p>
<p><b>Hintergrund</b></p>
<p>Das Bundesumweltministerium (BMUKN) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) zeichnen im Rahmen der UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen jährlich herausragende Projekte zu wechselnden Schwerpunktthemen im Bereich Ökosystem-Wiederherstellung aus. Seit 2025 werden Projekte in den Kategorien „Renaturierung“ und „Aktivierung“ prämiert. In der Kategorie „Renaturierung“ steht die praktische Wiederherstellung von Ökosystemen im Mittelpunkt. Die Kategorie „Aktivierung“ würdigt Projekte, die durch Kommunikation und gesellschaftliche Beteiligung zur Wiederherstellung von Ökosystemen beitragen. Die Projekte erhalten ein Qualitätssiegel, das ihre Arbeit honoriert und ihre öffentliche Anerkennung stärkt. Die nächste Wettbewerbsrunde findet 2027 statt.</p>
<p><b>Weiterführende Informationen </b></p>
<p>Detaillierte Informationen zu den ausgezeichneten Projekten finden Sie hier:</p>
<p><a href="https://www.undekade-restoration.de/projekte/schulwald-projekt" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.undekade-restoration.de/&#8230;</a></p>
<p><a href="https://www.undekade-restoration.de/projekte/bluehender-campus-3" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.undekade-restoration.de/projekte/bluehender-campus-3</a></p>
<p><a href="https://www.undekade-restoration.de/projekte/berlin-blueht-auf/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.undekade-restoration.de/projekte/berlin-blueht-auf/</a></p>
<p><a href="https://www.zukunftwald.de/schulwaelder-gegen-klimawandel" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.zukunftwald.de/schulwaelder-gegen-klimawandel</a></p>
<p><a href="https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/biodiversitaet/bluehendercampus/index.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/biodiversitaet/bluehendercampus/index.html</a></p>
<p><a href="https://www.wildbiene.org/projekte-in-Berlin" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.wildbiene.org/projekte-in-Berlin</a></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bundesamt f&uuml;r Naturschutz<br />
Konstantinstr. 110<br />
53179 Bonn<br />
Telefon: +49 (228) 8491-0<br />
Telefax: +49 (228) 8491-9999<br />
<a href="http://www.bfn.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.bfn.de</a></div>
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Sören Dürr<br />
Pressesprecher<br />
Telefon: +49 (228) 8491-4444<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#098;&#102;&#110;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/bundesamt-fuer-naturschutz/stadtnatur-schafft-neue-lebensrume-und-macht-stdte-klimaresilient/boxid/1073445" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Bundesamt f&uuml;r Naturschutz</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/bundesamt-fuer-naturschutz" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Bundesamt f&uuml;r Naturschutz</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---6/1073445.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Blaues Band trifft Grünes Band an der Werra</title>
		<link>https://www.news-research.net/2026/09/blaues-band-trifft-grnes-band-an-der-werra/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesamt für Naturschutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 13:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[auen]]></category>
		<category><![CDATA[Auenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Auenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Wiedervernässung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie gemeinsame Maßnahmen an einer Bundeswasserstraße und ihrer Aue zu artenreichen Lebensräumen in einer lebendigen Flusslandschaft führen können, zeigt das Kooperationsprojekt „Blaues Band trifft Grünes Band“ an der Werra. Davon [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2026/09/blaues-band-trifft-grnes-band-an-der-werra/" data-wpel-link="internal">Blaues Band trifft Grünes Band an der Werra</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Wie gemeinsame Maßnahmen an einer Bundeswasserstraße und ihrer Aue zu artenreichen Lebensräumen in einer lebendigen Flusslandschaft führen können, zeigt das Kooperationsprojekt „Blaues Band trifft Grünes Band“ an der Werra. Davon überzeugten sich heute Anke Leue und Sabine Riewenherm, die Präsidentinnen der Generaldirektion Wasserstraßen- und Schifffahrt (GDWS) und des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), bei einem Projektbesuch in Frankenroda. Die Projektträger Stiftung Naturschutz Thüringen und Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Weser informierten über die geplanten Maßnahmen zur Renaturierung der Werra und ihrer Auen.</b></p>
<p>Das Besondere: Das Projekt verbindet zwei bundesweit bedeutsame Biotopverbundsysteme – das Blaue Band Deutschland und das Grüne Band. Ziel ist es, Fluss, Ufer und Aue der Werra als zusammenhängenden Lebensraum zu entwickeln. Dafür sollen Gewässer aufgeweitet, Auengewässer und Flachwasserzonen angelegt, Auenbereiche wiedervernässt und eine natürliche Gewässerdynamik gefördert werden. So werden wertvolle Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten zurück in die Flusslandschaft gebracht. Gleichzeitig werden die natürlichen Funktionen der Auen gestärkt – etwa als Wasserspeicher bei Hochwasser und als Rückzugsräume in Trockenzeiten. Angesichts der immer noch spürbaren Dürre und der extremen Niedrigwasserstände im Jahr 2026 hilft dies ganz konkret dabei, das Wasser in der Landschaft zu halten und die Region widerstandsfähiger zu gestalten.</p>
<p>Sabine Riewenherm, Präsidentin des BfN: „Wo einst die Grenze teilte, wird heute Flusslandschaft neu verbunden. Das Kooperationsprojekt ‚Blaues Band trifft Grünes Band‘ zeigt eindrucksvoll, dass Flüsse nicht am Ufer enden – sie bilden gemeinsam mit ihren Auen einen zusammenhängenden Lebensraum. Wenn wir Flüssen wie der Werra wieder mehr Raum geben und sie naturnäher entwickeln, schaffen wir wertvolle Biotope für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und stärken zugleich die natürlichen Funktionen der Aue. Das Projekt macht deutlich: Gemeinsam können wir viel für die Zukunft unserer Flusslandschaften erreichen.“</p>
<p>Anke Leue, Präsidentin der GDWS: „Die Kooperation der WSV mit Dritten aus dem Auenförderprogramm ist ein Kerngedanke des Bundesprogramms Blaues Band Deutschland und ein Erfolgsfaktor für weitreichende ökologisch-wasserwirtschaftliche Projekte. Mit dem Projekt ‚Blaues Band trifft Grünes Band‘ verbinden wir die Werra wieder mit ihrer Aue und steigern zugleich die Attraktivität für die Freizeitschifffahrt.“</p>
<p>Der Projektbesuch verdeutlichte eindrücklich, dass eine nachhaltige Entwicklung der Bundeswasserstraßen nur in engem Schulterschluss zwischen Naturschutz und Wasserstraßenverwaltung gelingen kann. Davon profitiert nicht nur die Natur. Naturnahe, intakte Flusslandschaften sind gleichzeitig attraktive Räume für Erholung, Freizeit und Tourismus.</p>
<p>Das Vorhaben wird von der Stiftung Naturschutz Thüringen gemeinsam mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser im Bundesprogramm Blaues Band Deutschland (BBD) umgesetzt. Es verbindet Maßnahmen zur naturnahen Aufwertung der Werra und ihrer Auen mit einer nachhaltigen Entwicklung der Bundeswasserstraße. Das Projektgebiet liegt in einem ökologisch besonders wertvollen Bereich am Grünen Band Thüringen und trägt dazu bei, den überregionalen Biotopverbund entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze und der Werra weiter zu stärken.</p>
<p><b>Hintergrund</b></p>
<p><b>Förderprogramm Auen</b></p>
<p>Das Teilprojekt „Blaues Band trifft Grünes Band“ im Förderprogramm Auen ist das erste Vorhaben an der Werra und in Thüringen, das im Förderprogramm Auen bewilligt wurde. Das Gesamtbudget von 3,2 Millionen Euro steht bis 2030 zur Verfügung, wovon rund 2,7 Millionen Euro das Bundesamt für Naturschutz aus Mitteln des Bundesumweltministeriums bereitstellt. Die Stiftung übernimmt rund 420.000 Euro, die Stadt Treffurt und das Land Thüringen stellen Flächen für das Projekt zur Verfügung. Das Projektgebiet umfasst 27,5 Hektar der Werraauen. Die Werra kann sich auf einer Strecke von rund 10 Kilometern in der Gemeinde Treffurt wieder frei entfalten.</p>
<p>Über das Förderprogramm Auen können Landkreise und Kommunen, Naturschutz- und Umweltverbände sowie andere Akteure beim Bundesamt für Naturschutz Fördermittel beantragen, um die Auen entlang der Bundeswasserstraßen als Zentren der biologischen Vielfalt und Achsen des Biotopverbundes naturnah zu entwickeln. Zur Wiederherstellung intakter Flusslandschaften können beispielsweise Auengewässer angelegt, nicht mehr benötigte Entwässerungseinrichtungen entfernt sowie der für die Maßnahmenumsetzung notwendige Grunderwerb und Personal gefördert werden. Die wiedervernässten Auen dienen nicht nur dem Hochwasserschutz, sondern wirken als Filter zum Beispiel für Stickstoff und speichern aktiv Kohlenstoff, so dass Wasserqualität und Klima gleichermaßen gedient ist. Das Förderprogramm ist Teil des Bundesprogramms „Blaues Band Deutschland“, einer gemeinsamen Initiative von Bundesumwelt- und Bundesverkehrsministerium.</p>
<p><b>Weiterführende Informationen</b></p>
<p>Projektsteckbrief: <a href="https://www.bfn.de/projektsteckbriefe/blaues-band-trifft-gruenes-band" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.bfn.de/projektsteckbriefe/blaues-band-trifft-gruenes-band</a></p>
<p>Förderprogramm Auen: <a href="https://www.bfn.de/foerderprogramm-bbd" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.bfn.de/foerderprogramm-bbd</a></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bundesamt f&uuml;r Naturschutz<br />
Konstantinstr. 110<br />
53179 Bonn<br />
Telefon: +49 (228) 8491-0<br />
Telefax: +49 (228) 8491-9999<br />
<a href="http://www.bfn.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.bfn.de</a></div>
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Sören Dürr<br />
Pressesprecher<br />
Telefon: +49 (228) 8491-4444<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#098;&#102;&#110;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/bundesamt-fuer-naturschutz/blaues-band-trifft-grnes-band-an-der-werra/boxid/1072233" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Bundesamt f&uuml;r Naturschutz</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/bundesamt-fuer-naturschutz" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Bundesamt f&uuml;r Naturschutz</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---6/1072233.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2026/09/blaues-band-trifft-grnes-band-an-der-werra/" data-wpel-link="internal">Blaues Band trifft Grünes Band an der Werra</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mehr Raum für Ebbe und Flut heißt mehr Schutz vor Folgen des Klimawandels</title>
		<link>https://www.news-research.net/2026/08/mehr-raum-fr-ebbe-und-flut-heit-mehr-schutz-vor-folgen-des-klimawandels/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesamt für Naturschutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 10:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesamt für Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[bundesumweltministerium]]></category>
		<category><![CDATA[elbe]]></category>
		<category><![CDATA[krautsand]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutzgroßprojekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An der Unterelbe wird das natürliche Wassermanagement in den kommenden Jahren ausgebaut, Nebengewässer und natürliche Wasserlandschaften sollen wiederbelebt und damit ein maßgeblicher Beitrag zum Hitze- und Hochwasserschutz geleistet werden. Bundesumweltminister [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2026/08/mehr-raum-fr-ebbe-und-flut-heit-mehr-schutz-vor-folgen-des-klimawandels/" data-wpel-link="internal">Mehr Raum für Ebbe und Flut heißt mehr Schutz vor Folgen des Klimawandels</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">An der Unterelbe wird das natürliche Wassermanagement in den kommenden Jahren ausgebaut, Nebengewässer und natürliche Wasserlandschaften sollen wiederbelebt und damit ein maßgeblicher Beitrag zum Hitze- und Hochwasserschutz geleistet werden. Bundesumweltminister Carsten Schneider hat dafür heute in Wischhafen an der Unterelbe einen Förderscheck übergeben: für die zweite Phase des Naturschutzgroßprojekts (NGP) „Krautsand“.</p>
<p>Gemeinsam mit dem niedersächsischen Landesumweltminister Christian Meyer besuchte er den von Ebbe und Flut geprägten Mündungsbereich der Elbe. Die Bundesregierung fördert das Vorhaben im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) mit rund 12 Millionen Euro. Der Unterlauf der Elbe ist ein einzigartiger natürlicher Lebensraum und die größte von Gezeiten geprägten Flussmündung Deutschlands.</p>
<p>Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Der Unterlauf der Elbe ist die größte von den Gezeiten geprägte Flussmündung in Deutschland und eine der größten in Europa. In den letzten Jahrzehnten ist diese Flussmündung vom Menschen stark verändert worden. Durch Deiche sind viele Überflutungsflächen verlorengegangen. Nebenarme der Elbe wurden abgetrennt und die Fahrrinne für die Schifffahrt vertieft. Wenn wir der Natur jetzt wieder mehr Raum geben, hat das viele positive Effekte. Seltene Tier- und Pflanzenarten gewinnen mehr Lebensraum, wiedervernässte und naturnahe Feuchtgebiete binden Kohlenstoff und speichern Wasser. Damit erhöhen wir die Widerstandsfähigkeit unser Naturräume gegenüber Dürre, Hitze und Hochwasser. Das ist genau der richtige Ansatz, den wir angesichts des diesjährigen Hitzesommers auch in anderen Regionen brauchen: das Wasser wieder in der Landschaft halten und damit die Vorsorge vor extremen Folgen des Klimawandels verbessern.“ </p>
<p>Das rund 2.825 Hektar große Fördergebiet liegt im Elbeästuar, dem von Ebbe und Flut geprägten Mündungsbereich der Elbe, am Westufer der Unterelbe zwischen Wischhafen und dem Asseler Sand. Das Elbeästuar bildet den Übergang zwischen dem Flussökosystem der Elbe und dem Küstenökosystem des Wattenmeers. Ästuare sind von den Gezeiten geprägte Flussmündungsbereiche, in denen Fluss- und Meerwasser aufeinandertreffen. Dort entstehen vielfältige, an diese besonderen Bedingungen angepasste Lebensräume. Ziel des Projekts ist es, die für das Ästuar typischen Lebensräume zu erhalten, zu verbessern und auszuweiten. Kern der Maßnahmen ist die Wiederherstellung einer naturnahen Tidedynamik, sodass Ebbe und Flut Teile des Fördergebietes wieder stärker prägen können. Dazu gehören unter anderem die Wiederanbindung von Prielen und Nebengewässern, die Revitalisierung von Gewässern, die Entwicklung artenreicher Grünland-Wasserlandschaften sowie Pilotprojekte für ein naturnahes Wassermanagement. Damit wird auch ein wichtiger Beitrag zur Wiederherstellung der Natur nach der EU-Wiederherstellungsverordnung geleistet.</p>
<p>Die Bundesregierung stellt für die Umsetzungsphase des Naturschutzgroßprojekts Krautsand rund 12 Millionen Euro aus dem ANK zur Verfügung. Weitere Finanzmittel stellen das Land Niedersachsen mit rund 2 Millionen Euro sowie die Projektnehmer WWF und NABU-Stiftung Nationales Naturerbe in Höhe von rund 2 Millionen Euro bereit. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) betreut das Projekt fachlich und administrativ.</p>
<p><b>Hintergrund</b></p>
<p>Das Elbeästuar ist das größte Ästuar Deutschlands und Heimat zahlreicher, an die besonderen Verhältnisse angepasster Tier- und Pflanzenarten, darunter der weltweit nur an der Unterelbe vorkommende Schierlings-Wasserfenchel und die für das Elbeästuar charakteristische, seltene Elbe-Schmiele. Gleichzeitig gehören Ästuare zu den Lebensräumen, die besonders stark durch menschliche Eingriffe verändert wurden.</p>
<p>Das Bundesumweltministerium (BMUKN) unterstützt mit dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz Maßnahmen, die Klimaschutz mit der Schaffung und Stärkung vielfältiger Ökosysteme verbinden. Wälder und Auen, Böden und Moore, Meere und Gewässer wie auch naturnahe Grünflächen in besiedelten Gebieten binden Kohlenstoff aus der Atmosphäre und speichern ihn langfristig. Sie wirken zudem als Puffer gegen Folgen der Klimakrise, indem sie Starkregen und Hochwasser aufnehmen und bei Hitze für Abkühlung sorgen. Zugleich erhalten sie unsere Lebensgrundlagen, bieten wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen, speichern Wasser und sind Rückzugsorte für Menschen.</p>
<p><b>Weiterführende Informationen</b></p>
<p><a href="https://www.wwf.de/themen-projekte/projektregionen/tideelbe/naturschutzgrossprojekt-krautsand" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Projektsteckbrief Krautsand</a></p>
<p><a href="https://www.wwf.de/themen-projekte/projektregionen/tideelbe/naturschutzgrossprojekt-krautsand" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Projektwebsite Krautsand</a></p>
<p><a href="https://www.bundesumweltministerium.de/natuerlicher-klimaschutz" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Natürlicher Klimaschutz</a></p>
<p><a href="https://www.bfn.de/thema/aktionsprogramm-natuerlicher-klimaschutz" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz</a></p>
<p><a href="https://www.bfn.de/thema/naturschutzgrossprojekte" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Naturschutzgroßprojekte</a></div>
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<p>Bundesamt f&uuml;r Naturschutz<br />
Konstantinstr. 110<br />
53179 Bonn<br />
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/bundesamt-fuer-naturschutz" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Bundesamt f&uuml;r Naturschutz</a>
                    </li>
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		<title>Internationaler Tag der Meeresschutzgebiete: buntes Programm an der Ostsee</title>
		<link>https://www.news-research.net/2026/07/internationaler-tag-der-meeresschutzgebiete-buntes-programm-an-der-ostsee/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesamt für Naturschutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 08:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur & Garten]]></category>
		<category><![CDATA[artenvielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversitätsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesamt für Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Küstennatur]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg-Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresbiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresschutz]]></category>
		<category><![CDATA[meeresschutzgebiete]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutzmaßnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ökosystemschutz]]></category>
		<category><![CDATA[ostsee]]></category>
		<category><![CDATA[schleswig-holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Schutzgebietsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[umweltbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwasserökologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit vielen Aktionen rund um das Thema „Meeresschutzgebiete der Ostsee“ beteiligen sich das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Schutzgebietsverwaltungen der Küstenbundesländer Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern am 1. August am Internationalen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Mit vielen Aktionen rund um das Thema „Meeresschutzgebiete der Ostsee“ beteiligen sich das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Schutzgebietsverwaltungen der Küstenbundesländer Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern am 1. August am Internationalen Tag der Meeresschutzgebiete (MPA Day). Damit findet die Aktion an der deutschen Ostsee bereits zum zweiten Mal statt.</p>
<p>Entlang der gesamten deutschen Ostseeküste – von der Lübecker Bucht bis nach Putgarten auf der Insel Rügen – werden Naturführungen, Bootstouren, Mitmachaktionen und weitere Informationsveranstaltungen angeboten. Interessierte Bürger*innen haben so die Möglichkeit, mehr über die Meeresschutzgebiete zu erfahren, vor allem warum sie besonders und wichtig sind.</p>
<p>So lädt zum Beispiel der Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer bei Travemünde in Schleswig-Holstein mit dem BUND zu einer Bootstour rund um die Insel Walfisch ein, um die einheimischen Robbenarten kennenzulernen. Im Klützer Winkel in Mecklenburg-Vorpommern darf die Unterwasserwelt mit Aquaskop und Kescher erkundet werden und der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft bietet eine Naturführung für Familien entlang der Küste an.</p>
<p>Abends laden das BfN und das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) gemeinsam zur Veranstaltung „Wissen schafft Schutz – Abtauchen in die küstenfernen Meeresschutzgebiete der Ostsee“ ein. In den Räumlichkeiten des IOW in Warnemünde können Interessierte viel Wissenswertes zu den drei Schutzgebieten „Fehmarnbelt“, „Kadetrinne“ und „Pommersche Bucht-Rönnebank“ erfahren. Mit Hilfe einer VR-Brille kann in die Unterwasserwelt der Ostsee abgetaucht werden. An Themeninseln können alle mit Forscher*innen, Verbandsvertretern und dem BfN direkt ins Gespräch kommen. Hier wird ganz praktisch gezeigt, wie die Wissenschaft das BfN beim Management der Gebiete unterstützt und welche Herausforderungen noch bestehen. Das IOW unterstützt das BfN seit mehr als 2 Jahrzehnten bei der Einrichtung und dem Management der küstenfernen Ostseeschutzgebiete. Am MPA Day bietet das IOW am Strand von Warnemünde auch tagsüber Mitmachaktionen sowie thematische Ausstellungen in seinen Räumlichkeiten hinter dem Deich an.</p>
<p><b>Hintergrund</b></p>
<p><b>MPA Day</b></p>
<p>Die Initiative für den MPA Day wurde 2021 in Südafrika gestartet und ist seitdem zu einer globalen Bewegung herangewachsen, die den Wert und die Bedeutung von Meeresschutzgebieten hervorhebt und die breite Öffentlichkeit für das Thema begeistern will. Veranstaltet wird der MPA Day 2026 in Deutschland vom Bundesamt für Naturschutz, dem Landesamt für Umwelt des Landes Schleswig-Holstein, dem Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie MV, den Staatlichen Ämtern für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg, Mittleres Mecklenburg und Vorpommern, dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und dem Biosphärenreservat Südost-Rügen, mit Unterstützung regionaler Vereine (NABU, Naturstation Fischerkaten, LPV Dummersdorfer Ufer e. V., BUND MV), dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) und dem Deutschen Meeresmuseum.</p>
<p><b>Deutsche Meeresschutzgebiete</b></p>
<p>Zu den unter Schutz stehenden Meeresflächen in Deutschland gehören Naturparke, Naturschutzgebiete, Nationalparke und Biosphärenreservate. Befinden sich diese innerhalb der 12-Seemeilenzone, sind die entsprechenden Küstenbundesländer für ihr Management verantwortlich. Jenseits dieser Zone, in der Ausschließlichen Wirtschaftszone, ist das BfN die zuständige Schutzgebietsverwaltung. Zum Großteil sind die Meeresschutzgebiete der Ostsee auch Bestandteil des europäischen Schutzgebietsnetzwerkes Natura 2000. In ihnen zeigt sich die ganze Vielfalt der deutschen Ostseegewässer und ihrer Lebenswelt. Seltene und bedrohte Arten wie zum Beispiel der Schweinswal oder die Islandmuschel sollen darin vor Belastungen geschützt werden. Trotzdem befindet sich die Ostsee in keinem guten ökologischen Zustand. Es sind daher verstärkte Anstrengungen zu ihrem Schutz erforderlich, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Meeresschutzgebiete.</p>
<p><b>Weiterführende Informationen</b></p>
<p>MPA Day in Deutschland: <a href="https://www.bfn.de/veranstaltungen/%20internationaler-tag-der-meeresschutzgebiete" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.bfn.de/veranstaltungen/ internationaler-tag-der-meeresschutzgebiete</a>-mpa-day</p>
<p>MPA Day (englisch): <a href="https://mpaday.org/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://mpaday.org/</a> </div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/bundesamt-fuer-naturschutz" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Bundesamt f&uuml;r Naturschutz</a>
                    </li>
</ul></div>
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		<title>Biotopverbund und extensive Grünlandnutzung in der thüringischen Rhön – Zukunftsmodelle für Mensch und Natur</title>
		<link>https://www.news-research.net/2026/07/biotopverbund-und-extensive-grnlandnutzung-in-der-thringischen-rhn-zukunftsmodelle-fr-mensch-und-natur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesamt für Naturschutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur & Garten]]></category>
		<category><![CDATA[artenschutzkonzept]]></category>
		<category><![CDATA[Auenentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversitätsförderung]]></category>
		<category><![CDATA[biotopverbund]]></category>
		<category><![CDATA[Chance.natur]]></category>
		<category><![CDATA[Extensivierung]]></category>
		<category><![CDATA[Feuchtgebietsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Grünen Band]]></category>
		<category><![CDATA[Habitatnetzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[landschaftspflege]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigkeitsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutzgroßprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[renaturierung]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringer Kuppenrhön]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltförderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum Beginn des Umsetzungsprojekts „Thüringer Kuppenrhön II“ besucht die Parlamentarische Staatssekretärin Bettina Hagedorn den Erinnerungsort „Point Alpha“ bei Geisa an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Ziel des Projektes ist es, den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2026/07/biotopverbund-und-extensive-grnlandnutzung-in-der-thringischen-rhn-zukunftsmodelle-fr-mensch-und-natur/" data-wpel-link="internal">Biotopverbund und extensive Grünlandnutzung in der thüringischen Rhön – Zukunftsmodelle für Mensch und Natur</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Zum Beginn des Umsetzungsprojekts „Thüringer Kuppenrhön II“</b><b> besucht die Parlamentarische Staatssekretärin Bettina Hagedorn den Erinnerungsort „Point Alpha“ bei Geisa an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Ziel des Projektes ist es, den Biotopverbund am Grünen Band weiter zu stärken sowie wertvolle und typische Lebensräume der thüringischen Rhön zu erhalten, nachhaltig zu entwickeln und miteinander zu vernetzen. Das Vorhaben soll zudem dazu beitragen, naturverträgliche und nachhaltige Bewirtschaftungskonzepte für die Landwirtinnen und Landwirte vor Ort zu entwickeln. Das Bundesumweltministerium fördert das Vorhaben im Programm „chance.natur“ mit 7,6 Millionen Euro. </b></p>
<p>Parlamentarische Staatssekretärin Bettina Hagedorn: „Dieses Projekt sichert nicht nur wertvolle Lebensräume für viele seltene Tiere und Pflanzen, sondern es leistet damit auch einen wichtigen Beitrag, die typische Landschaft der Kuppenrhön zu erhalten. Die Maßnahmen an Quellen, Bächen und Mooren sowie die Entwicklung von naturnahen Wäldern stabilisieren zudem den Landschaftswasserhaushalt und sind eine wichtige Anpassung an den Klimawandel, was angesichts dieser heißen Sommertage nochmal deutlicher wird. So trägt dieses Projekt auch dazu bei, die Lebensrundlage für die regionale Bevölkerung und damit die Basis für die Erholung und einen naturverträglichen Tourismus in der Thüringer Kuppenrhön zu erhalten und zu verbessern.“</p>
<p>Das Bundesumweltministerium stellt für das Umsetzungsprojekt „Thüringer Kuppenrhön“ rund 7,6 Millionen Euro aus dem Programm „chance.natur &#8211; Bundesförderung Naturschutz“ zur Verfügung. Weitere Finanzmittel kommen vom Freistaat Thüringen in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro sowie dem Projektnehmer mit Mitteln der Heinz Sielmann Stiftung und des Landschaftspflegeverbands Rhön e.V. in Höhe von rund einer Millionen Euro. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) unterstützt das Projekt fachlich und administrativ.</p>
<p>Das Naturschutzgroßprojekt tritt jetzt in die konkrete Umsetzung ein. Grundlage ist der im Planungsprojekt gemeinsam mit den vielfältigen Beteiligten entwickelte Pflege- und Entwicklungsplan. Über einen Zeitraum von zehn Jahren sollen nun Maßnahmen zur Wiederherstellung und Vernetzung wertvoller Lebensräume wie artenreiche Wiesen und Weiden, Magerrasen, Wachholderheiden sowie naturnahe Quellbereiche und Fließgewässer realisiert werden. Dadurch sollen die im Fördergebiet vorkommenden Tiere und Pflanzen, wie Wiesenbrüter (z.B. Bekassine), Schwarzstorch, Kreuzotter, Sumpfspitzmaus und gefährdete Schmetterlingsarten (z.B. Goldener Scheckenfalter, Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling und Schwarzer Apollo) sowie die Trollblume, der Teufelsabbiss und verschiedene Orchideenarten langfristig in ihren Beständen gesichert werden. In die Umsetzung werden verschiedene regionale Akteursgruppen, beispielsweise aus der Landwirtschaft, dem Forst, den zuständigen Gewässerunterhaltungsverbänden und der Biosphärenreservats-Verwaltung eingebunden.</p>
<p>BfN-Präsidentin Sabine Riewenherm: „Die Thüringer Kuppenrhön ist Teil des Grünen Bandes am ehemaligen Grenzstreifen. Die Wiesen und Weiden der Kuppenrhön sind wichtige Refugien für seltene Arten. Mit dem Naturschutzprojekt Thüringer Kuppenrhön wollen wir in enger Abstimmung mit den Bewirtschaftenden zukunftsfähige Nutzungskonzepte erarbeiten und dauerhaft etablieren. So leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Erhalt schützenswerter Lebensräume und stärken zugleich den einzigartigen Biotopverbund des Grünen Bandes nachhaltig.“</p>
<p>Der Bund trägt mit seinem Förderprogramm „chance.natur“ zur Sicherung und Entwicklung von Lebensräumen sowie zum Schutz heimischer Arten und ihrer bedeutenden Ökosystemfunktionen in Deutschland bei. Die Bundesförderung besteht seit 1979. Seitdem wurden rund 550 Millionen Euro an Bundesmitteln für insg. 93 Naturschutzgroßprojekte zur Sicherung und Entwicklung bundesweit bedeutsamer Landschaftsausschnitte mit einer Gesamtfläche von über 7.500 Quadratkilometern bereitgestellt.</p>
<p>Das Bundesförderprogramm „chance.natur“ hat sich zum Ziel gesetzt, die herausragenden repräsentativen Landschaften Deutschlands zu fördern und zu sichern, wenn akute Gefährdungen vorliegen und weitere zentrale Förderkriterien wie Großflächigkeit, Naturnähe, Repräsentanz und Beispielhaftigkeit erfüllt werden.</p>
<p><b>Weiterführende Informationen </b></p>
<p><a href="https://www.bfn.de/thema/naturschutzgrossprojekte" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.bfn.de/thema/naturschutzgrossprojekte</a></p>
<p><a href="https://www.bfn.de/projektsteckbriefe/thueringer-kuppenrhoen-projekt-ii" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.bfn.de/projektsteckbriefe/thueringer-kuppenrhoen-projekt-ii</a></p>
<p><a href="https://www.ngp-kuppenrhoen.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.ngp-kuppenrhoen.de/</a><br />
<a href="https://www.sielmann-stiftung.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.sielmann-stiftung.de/</a></p>
<p><a href="https://www.lpv-rhoen.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.lpv-rhoen.de/</a></div>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/bundesamt-fuer-naturschutz" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Bundesamt f&uuml;r Naturschutz</a>
                    </li>
</ul></div>
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            </div>
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		<title>Grünes Band Dreiländereck Bayern – Sachsen – Thüringen: Neues Naturschutzgroßprojekt startet</title>
		<link>https://www.news-research.net/2026/07/grnes-band-dreilndereck-bayern-sachsen-thringen-neues-naturschutzgroprojekt-startet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesamt für Naturschutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 08:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[artenvielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversitätskonzept]]></category>
		<category><![CDATA[Dreiländereck]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzstreifen]]></category>
		<category><![CDATA[grünes Band]]></category>
		<category><![CDATA[Habitatnetz]]></category>
		<category><![CDATA[landschaftspflege]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutzförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Ökosystemschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[renaturierung]]></category>
		<category><![CDATA[sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltförderung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.news-research.net/2026/07/grnes-band-dreilndereck-bayern-sachsen-thringen-neues-naturschutzgroprojekt-startet/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Anlässlich des Beginns des Naturschutzgroßprojekts „Grünes Band Dreiländereck Bayern – Sachsen – Thüringen“ besucht die Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesumweltministeriums Bettina Hagedorn das Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth am Grünen Band. Ziele des [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2026/07/grnes-band-dreilndereck-bayern-sachsen-thringen-neues-naturschutzgroprojekt-startet/" data-wpel-link="internal">Grünes Band Dreiländereck Bayern – Sachsen – Thüringen: Neues Naturschutzgroßprojekt startet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Anlässlich des Beginns des Naturschutzgroßprojekts „Grünes Band Dreiländereck Bayern – Sachsen – Thüringen“ besucht die Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesumweltministeriums Bettina Hagedorn das Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth am Grünen Band. Ziele des Projektes sind es, den länderübergreifenden Biotopverbund entlang und ausgehend vom Grünen Band ökologisch zu stärken und Naturschutz und Deutsch-Deutsche Geschichte gemeinsam erlebbar zu machen. Die Bundesregierung fördert das Vorhaben im Rahmen des Förderprogramms „chance.natur“ mit 813.000 Euro.</b></p>
<p>Parlamentarische Staatssekretärin Bettina Hagedorn: „Dieses Projekt steht beispielhaft für die enge Zusammenarbeit und das gemeinsame Engagement der drei Freistaaten Bayern, Sachsen und Thüringen, dem Bund und dem BUND für das Grüne Band. Hier entstehen zusammenhängende Lebensräume, in denen nicht nur Tiere und Pflanzen geschützt werden, sondern auch eine einzigartige Landschaft und die Erinnerung an die Teilung und friedliche Wiedervereinigung Deutschlands bewahrt bleibt. Das dient der Erinnerungskultur, schafft Erholungsräume und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum länderübergreifenden Biotopverbund als Teil der natürlichen Infrastruktur. Die Einbindung von Bevölkerung, Verwaltungen und Betrieben in die Planung verbindet Naturschutz mit regionaler Identität und deutsch-deutscher Geschichte.“</p>
<p>Die Bundesregierung stellt dem Planungsprojekt von „Grünes Band Dreiländereck Bayern – Sachsen – Thüringen“ rund 813.000 Euro aus dem Förderprogramm &quot;chance.natur &#8211; Bundesförderung Naturschutz&quot; zur Verfügung. Weitere Finanzmittel stellen die Freistaaten Bayern, Sachsen und Thüringen in Höhe von rund 163.000 Euro und der BUND als Projektnehmer in Höhe von rund 108.000 Euro bereit. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) betreut das Projekt fachlich und administrativ.</p>
<p>Im Rahmen des dreijährigen Planungsprojektes wird nun gemeinsam mit den vielfältigen regionalen Akteur*innen im Projektgebiet ein Pflege- und Entwicklungsplan erarbeitet und abgestimmt. Die geplanten Maßnahmen sollen anschließend über einen Zeitraum von zehn Jahren in einem Umsetzungsprojekt vor Ort realisiert werden.</p>
<p>Das Grüne Band und die angrenzenden wertvollen Lebensräume und Bachtäler im projektbezogenen Planungsraum sind Teil des länderübergreifenden Biotopverbunds. Der Biotopverbund ist nicht nur entscheidend für einen erfolgreichen und nachhaltigen Naturschutz in Deutschland, sondern trägt auch maßgeblich zum Erhalt der Funktionsfähigkeit der Natur und der Lebensräume für Pflanzen- und Tierwelt bei. Nur gemeinschaftlich und mit der Unterstützung aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft wird der Biotopverbund für Natur und Menschen als wichtige Grundlage für Wertschöpfung zur Erfolgsgeschichte.</p>
<p><b>Hintergrund</b></p>
<p>Der Bund trägt mit seinem Förderprogramm „chance.natur“ zur Sicherung und Entwicklung von Lebensräumen heimischer Arten und ihrer bedeutenden Ökosystemfunktionen in Deutschland bei. Die Bundesförderung besteht seit 1979. Seitdem wurden rund 550 Millionen Euro an Bundesmitteln für insg. 93 Naturschutzgroßprojekte zur Sicherung und Entwicklung bundesweit bedeutsamer Landschaftsausschnitte mit einer Gesamtfläche von über 7.500 Quadratkilometern bereitgestellt.</p>
<p>Das Bundesförderprogramm „chance.natur“ hat sich zum Ziel gesetzt, die herausragenden repräsentativen Landschaften Deutschlands zu fördern und zu sichern, wenn akute Gefährdungen vorliegen und weitere zentrale Förderkriterien wie Großflächigkeit, Naturnähe, Repräsentanz und Beispielhaftigkeit erfüllt werden.</p>
<p><b>Weiterführende Informationen </b></p>
<p><a href="https://www.bfn.de/thema/naturschutzgrossprojekte" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.bfn.de/thema/naturschutzgrossprojekte</a></p>
<p><a href="https://www.bfn.de/projektsteckbriefe/naturschutzgrossprojekt-gruenes-band-dreilaendereck-bayern-sachsen-thueringen" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.bfn.de/projektsteckbriefe/naturschutzgrossprojekt-gruenes-band-dreilaendereck-bayern-sachsen-thueringen</a></p>
<p> </p></div>
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                    </li>
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		<title>Moore, Auen und Feuchtwiesen als Alleskönner bei Hitze und Trockenheit</title>
		<link>https://www.news-research.net/2026/06/moore-auen-und-feuchtwiesen-als-allesknner-bei-hitze-und-trockenheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesamt für Naturschutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 09:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[artenvielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[auen]]></category>
		<category><![CDATA[Extremwetterresilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Feuchtgebiete]]></category>
		<category><![CDATA[Feuchtgebietskonvention]]></category>
		<category><![CDATA[Feuchtgebietsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[klimaanpassung]]></category>
		<category><![CDATA[moore]]></category>
		<category><![CDATA[moorschutz]]></category>
		<category><![CDATA[naturschutzstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologische Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Ramsar-Konvention]]></category>
		<category><![CDATA[Treibhausgasbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserretention]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedervernässung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Jahr 1976 hat Deutschland die internationale Feuchtgebietskonvention (Ramsar-Konvention) ratifiziert. Damit hat sich Deutschland neben heute weiteren 171 Staaten dazu verpflichtet, Feuchtgebiete zu schützen, wiederherzustellen und nachhaltig zu nutzen. Anlässlich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2026/06/moore-auen-und-feuchtwiesen-als-allesknner-bei-hitze-und-trockenheit/" data-wpel-link="internal">Moore, Auen und Feuchtwiesen als Alleskönner bei Hitze und Trockenheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Im Jahr 1976 hat Deutschland die internationale Feuchtgebietskonvention (Ramsar-Konvention) ratifiziert. Damit hat sich Deutschland neben heute weiteren 171 Staaten dazu verpflichtet, Feuchtgebiete zu schützen, wiederherzustellen und nachhaltig zu nutzen. Anlässlich dieses 50-jährigen Jubiläums hat die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter heute eine Festveranstaltung in Konstanz, gemeinsam mit der baden-württembergischen Umweltministerin Thekla Walker und dem Konstanzer Baubürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn. Die Veranstaltung wird eine Plattform für den fachlichen Austausch zu aktuellen Herausforderungen und zukünftigen Handlungsansätzen bieten eröffnet. </b></p>
<p>Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter: „Angesichts der derzeitigen Hitzewelle und Trockenheit wird uns deutlich vor Augen geführt, wie wichtig Moore, Auen oder andere Feuchtgebiete für uns sind: Sie halten Wasser in der Landschaft und schützen uns damit gegen Wasserknappheit, zudem wirken sie abkühlend. Neben dieser für uns alle spürbaren Funktion sind sie noch viel mehr: sie sind wichtiger Lebensraum für diverse Tier- und Pflanzenarten, machen uns widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels und helfen uns bei der Bewältigung des Biodiversitätsverlusts. Sie sind also wahre Alleskönner, auf die wir nicht verzichten können.“</p>
<p>Deutschland hat bisher 35 Ramsar-Gebiete mit einer Gesamtfläche von rund 869.000 Hektar (etwa die dreifache Fläche des Saarlands) als Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung ausgewiesen. Zu den ersten Ramsar-Gebieten zählen vielfältige Ökosysteme, wie der Chiemsee, das Wollmatinger Ried am Bodensee, das Wattenmeer oder auch Auen entlang der Elbe und des Rheins. Die „Rosenheimer Stammbeckenmoore“ des bayerischen Alpenvorlandes stellen das jüngste deutsche Ramsar-Gebiet von internationaler Bedeutung dar.</p>
<p>BfN Präsidentin Sabine Riewenherm: „Der Schutz von Arten, Lebensräumen und Klima endet nicht an Ländergrenzen. Wer Moore wiedervernässt, Auen renaturiert und natürliche Wasserlandschaften erhält, schützt Klima, Artenvielfalt und Menschen gleichermaßen &#8211; hier in Deutschland aber auch international.“</p>
<p>Um die Vielfalt und ökologische Bedeutung der 35 deutschen Ramsar-Gebiete vorzustellen, wurden erstmals eine Broschüre und eine Wanderausstellung erstellt, welche beide im Rahmen der Veranstaltung präsentiert werden. Am Vorabend der Festveranstaltung fand zudem eine öffentliche Filmvorführung statt, die auf eine Reise in die faszinierende Welt der Moore einlädt und deren Bedeutung für Klima und Natur eindrucksvoll veranschaulicht. Anlässlich des Jubiläums ist auch Dr. Musonda Mumba, die Generalsekretärin der Ramsar Konvention, nach Konstanz gereist.</p>
<p><b>Feuchtgebietsschutz im Rahmen der internationalen Feuchtgebietskonvention</b></p>
<p>Bereits in den 1950er Jahren beobachteten insbesondere vogelbegeisterte Menschen die Auswirkungen des Verlusts von Feuchtgebieten. Insbesondere wandernde Vogelarten fanden immer weniger Brut-, Nahrungs- und Überwinterungsgebiete. Vogelbestände brachen stark ein. Treiber war – und ist bis heute – der Verlust von Feuchtgebieten und ihrer biologischen Vielfalt. Ursache sind Trockenlegung und Landumwandlung, Entnahme von Wasser und anderen natürlichen Ressourcen, Infrastrukturentwicklung und Belastung durch Nähr- und Schadstoffe, sowie zunehmend die Ausbreitung invasiver Arten und die Folgen des Klimawandels. Der Bezug zu Zugvögeln macht internationales Handeln notwendig, da sich Vögel nicht an Staatsgrenzen orientieren. Um dem besorgniserregenden Trend entgegenzuwirken wurde daher 1971 das Übereinkommen zum Schutz von Feuchtgebieten internationaler Bedeutung, in Ramsar (Iran) verabschiedet (Ramsar-Konvention).</p>
<p>Die Ziele der Konvention werden unter anderem durch ein globales Netzwerk von derzeit 2528 Feuchtgebieten internationaler Bedeutung (Ramsar-Gebiete) umgesetzt; dies entspricht einer Fläche von rund 253 Millionen Hektar – oder fast 355 Millionen Fußballfeldern.</p>
<p>In Deutschland spielt insbesondere der Schutz naturnaher Moore und die Wiedervernässung degradierter Moore eine große Rolle beim gemeinsamen Schutz der biologischen Vielfalt und des Klimas. Mit über 90 Prozent degradierten Mooren hat Deutschland eine besondere internationale Verantwortung. Daher fördert die Bundesregierung die Umsetzung der nationalen Moorschutzstrategie über das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) unter anderem durch die Wiederherstellung degradierter Moore als auch ihre nasse Nutzung. Auch die Renaturierung von Auen ist eine Priorität für Deutschland und wird über das Bundesprogramm „Blaues Band Deutschland“ umgesetzt.</p>
<p><b>Internationales Engagement Deutschlands zu Feuchtgebieten</b></p>
<p>Auch international setzt sich Deutschland für die Erhaltung, die Wiederherstellung, die Vernetzung sowie das nachhaltige Management von Feuchtgebieten ein.</p>
<p>So fördert das BMUKN im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) aktuell 37 Projekte in Höhe von insgesamt über 376 Millionen Euro.</p>
<p>Beispielsweise zielt das Vorhaben „East Atlantic Flyway“ darauf ab, negative Auswirkungen des Klimawandels auf kritische Feuchtgebiete in 11 Ländern entlang der westafrikanischen Küste zu reduzieren – einschließlich der Ramsar-Schutzgebiete des Saloum Deltas im Senegal, des Nationalparks Banc d‘Arguin in Mauretanien and des Bijagos-Archipels in Guinea-Bissau. Diese Feuchtgebiete dienen nicht nur Zugvögeln als zentrale Überwinterungs- und Brutstätten, sondern versorgen die Menschen vor Ort auch mit wichtigen Ökosystemleistungen wie Nahrung, Wasser und Schutz vor Extremwetterereignissen.</p>
<p><b>Weiterführende Informationen </b></p>
<p><a href="https://www.bmuv.de/themen/naturschutz/biologische-vielfalt-international/ramsar-konvention" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Ramsar-Konvention (BMUKN)</a></p>
<p><a href="https://www.international-climate-initiative.com/ueber-die-iki/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Webseite der Internationalen Klimaschutzinitiative des BMUKN</a></p>
<p><a href="https://www.bfn.de/schutz-von-feuchtgebieten-im-kontext-der-ramsar-konvention" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Schutz von Feuchtgebieten im Kontext der Ramsar-Konvention (BfN)</a></p>
<p><a href="https://globalnature.org/flipbook/ramsar-broschuere/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Link zur E-Broschüre: „Orte voller Leben – Feuchtgebiete internationaler Bedeutung in Deutschland“</a></p>
<p><a href="https://natureconservation.pensoft.net/issue/5008/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Link zum Sonderband „Wetlands in a changing climate – Restoring coasts and floodplans“</a></div>
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                    </li>
<li>
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		<title>Fischsterben in der Oder: Wissenschaftler empfehlen mehr Renaturierung und weniger Salzgehalt</title>
		<link>https://www.news-research.net/2026/06/fischsterben-in-der-oder-wissenschaftler-empfehlen-mehr-renaturierung-und-weniger-salzgehalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesamt für Naturschutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 08:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Auengewässer]]></category>
		<category><![CDATA[Brackwasseralge]]></category>
		<category><![CDATA[fischsterben]]></category>
		<category><![CDATA[Frühwarnsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässerökologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässerqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Habitatvielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Oder]]></category>
		<category><![CDATA[Regenerationsprozess]]></category>
		<category><![CDATA[renaturierung]]></category>
		<category><![CDATA[Salzgehalt]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenmonitoring]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltkatastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[widerstandskraft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bundesumweltminister Carsten Schneider hat heute in Schwedt/Oder die Ergebnisse des „Sonderuntersuchungsprogramms zur Umweltkatastrophe in der Oder“ entgegengenommen. Das Bundesumweltministerium hatte das Programm nach dem massenhaften Fischsterben vom Sommer 2022 ins [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2026/06/fischsterben-in-der-oder-wissenschaftler-empfehlen-mehr-renaturierung-und-weniger-salzgehalt/" data-wpel-link="internal">Fischsterben in der Oder: Wissenschaftler empfehlen mehr Renaturierung und weniger Salzgehalt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Bundesumweltminister Carsten Schneider hat heute in Schwedt/Oder die Ergebnisse des „Sonderuntersuchungsprogramms zur Umweltkatastrophe in der Oder“ entgegengenommen. Das Bundesumweltministerium hatte das Programm nach dem massenhaften Fischsterben vom Sommer 2022 ins Leben gerufen. Die Ergebnisse des Vorhabens zeigen, wie Klimawandel und menschliche Eingriffe die Oder belasten, und welche Maßnahmen jetzt notwendig sind. Dazu untersuchte ein Forschungsteam unter Federführung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei die Ursachen der toxischen Algenblüte, die damals zu der Umweltkatastrophe führten, die ökologischen Folgen sowie die Regeneration des Fluss-Auen-Ökosystems in Deutschland. Gefördert wurde das Vorhaben durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums.</b></p>
<p>Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Die Umweltkatastrophe in der Oder im Sommer 2022 hat gezeigt, wie verwundbar unsere Gewässer und Auen sind. Die Oder ist nun auf dem Weg, sich zu erholen. Wir sollten alles daransetzen, dass sich ein solches Ereignis hier und in anderen Flüssen nicht wiederholt. Das ist wichtig für den Fluss und die Menschen, die an der Oder leben. Das bedeutet: mehr Schutz und mehr Renaturierung von Flüssen und Auen. Denn wenn wir der Natur mehr Raum geben und Rückzugsräume für die Lebewesen im und am Fluss schaffen, wird sie insgesamt widerstandsfähiger. Das ist gerade angesichts des Klimawandels mit zunehmenden Hitzesommern und langen Trockenphasen wichtig.“</p>
<p>BfN-Präsidentin Sabine Riewenherm: „Das Sonderuntersuchungsprogramm Oder war eines der größten Forschungsprogramme des BfN in der jüngeren Vergangenheit. Die Ergebnisse geben wichtige Aufschlüsse über das Ausmaß der Schädigung des Ökosystems, aber auch die Erholung der Oder und der in ihr lebenden Organismen. Aber die Ergebnisse zeigen auch: Es muss noch viel getan werden an der Oder wie zum Beispiel eine weitere Verringerung des Salzgehaltsund eine bessere Anbindung der Auen und Nebengewässer an den Fluss. Das stärkt auch die Resilienz der Fischbestände gegenüber zukünftigen Störungen.&quot;</p>
<p>Der heute veröffentlichte Abschlussbericht des Sonderuntersuchungsprogramm Oder dokumentiert die ökologischen Folgen der Umweltkatastrophe und den bisherigen Erholungsprozess der Oder. Der Bericht wurde unter Federführung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) erstellt. Die Untersuchungen zeigen unter anderem, dass sich Fisch- und Muschelbestände in der Oder zwar langsam erholen, die vollständige Regeneration jedoch noch mehrere Jahre dauern wird.</p>
<p>Im Zentrum der Empfehlungen des Forschungsteams steht die deutliche Verringerung des Salzgehalts der Oder. Der erhöhte Salzgehalt hatte die Ausbreitung der toxischen Alge entscheidend begünstigt. Maßnahmen zur Reduzierung der Einleitungen werden in Polen geprüft, die deutsche und polnische Seite stehen in einem regelmäßigen fachlichen Austausch. Darüber hinaus empfehlen die Forschenden umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen. Dazu gehören die Wiederherstellung naturnaher Gewässer- und Auenstrukturen sowie die Förderung einer hohen Habitatvielfalt entlang des Flusses. Solche Maßnahmen, bei denen zum Beispiel Uferbereiche als Rückzugsort renaturiert werden oder Neben- und Auengewässer angeschlossen werden, stärken die Widerstandskraft des Ökosystems und insbesondere die Resilienz der Fischbestände gegenüber klimabedingten und menschengemachten Belastungen.</p>
<p>In dem Sonderuntersuchungsprogramm wurde außerdem ein satellitenbasiertes Algenmonitoring entwickelt, um toxische Algenentwicklungen in Kombination mit Vor-Ort-Messungen besser vorauszusagen. Dies dient der Risikoabschätzung und der Frühwarnung. Auch Polen überwacht die Oder engmaschig und informiert die deutsche Seite kontinuierlich. Zudem empfehlen die Forschenden Unterstützungsmaßnahmen für die Fischerei, um wirtschaftliche Schäden infolge der Umweltkatastrophe abzufedern.</p>
<p>Die Oder ist Lebensraum zahlreicher Fisch-, Muschel- und weiterer Wasserorganismen und zugleich Wirtschaftsraum, Verkehrsweg sowie bedeutendes Erholungsgebiet. Steigende Temperaturen und niedrige Wasserstände infolge des Klimawandels verschlechtern jedoch zunehmend die Wasserqualität. Diese Bedingungen begünstigten im Sommer 2022 die massenhafte Vermehrung der salzliebenden Brackwasseralge <i>Prymnesium parvum</i>. Die sogenannte Goldalge produzierte toxische Stoffe, die zu einem großflächigen Sterben von Fischen, Muscheln und weiteren Wasserorganismen führten. Allein der Verlust bei den Fischbeständen wird auf mindestens 1.000 Tonnen geschätzt. Die Folgen für das Ökosystem und die Fischerei an der Oder waren gravierend. Besonders betroffen waren auch seltene und geschützte Arten wie der Atlantische Stör und der Baltische Goldsteinbeißer, die in Deutschland nur noch in der Oder vorkommen.</p>
<p><b>Weiterführende Informationen </b></p>
<p>BfN-PraxisInfo: <a href="https://www.bfn.de/publikationen/praxisinfo/die-oder-vier-jahre-nach-der-umweltkatastrophe-von-august-2022" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.bfn.de/publikationen/praxisinfo/die-oder-vier-jahre-nach-der-umweltkatastrophe-von-august-2022</a></p>
<p>Abschussbericht BfN-Schriften: <a href="https://www.bfn.de/publikationen/bfn-schriften/bfn-schriften-777-anlassbezogenes-sonderuntersuchungsprogramm-zur" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.bfn.de/publikationen/bfn-schriften/bfn-schriften-777-anlassbezogenes-sonderuntersuchungsprogramm-zur</a></div>
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<div>Weiterführende Links</div>
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		<title>Ausgezeichnete Naturfotografien im Bundesamt für Naturschutz</title>
		<link>https://www.news-research.net/2026/05/ausgezeichnete-naturfotografien-im-bundesamt-fr-naturschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesamt für Naturschutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 10:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur & Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[bundesamt]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
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		<category><![CDATA[gdt]]></category>
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		<category><![CDATA[Naturerziehung]]></category>
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		<category><![CDATA[umweltbewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[wildlife]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der neu umgestalteten Bibliothek des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) ist bis zum 30. September 2026 eine Ausstellung zu sehen, bei der  eine Auswahl von Siegerfotos des aktuellen Mitgliederwettbewerbs der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">In der neu umgestalteten Bibliothek des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) ist bis zum 30. September 2026 eine Ausstellung zu sehen, bei der  eine Auswahl von Siegerfotos des aktuellen Mitgliederwettbewerbs der Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) präsentiert wird. Das Spektrum der insgesamt 48 präsentierten Bilder ist breit und dokumentiert die Schönheit und Verletzlichkeit von Tieren, Pflanzen und ihren Lebensräumen in aller Welt.</p>
<p>„Überwältigend. Mit diesem Begriff lässt sich die fotografische Qualität der Bilder und die Vielfalt der Motive beschreiben“, so BfN-Präsidentin Sabine Riewenherm. „Naturfotografien wecken Emotionen, im positiven und im negativen Sinne. Sie sind – wenn sie von den Fotografinnen und Fotografen sorgsam und mit Respekt vor der Natur gemacht werden – ein wichtiges Instrument, um mehr Interesse und Verständnis für Lebensräume, Arten und deren Beziehungen untereinander zu wecken und zugleich auch für den Naturschutz zu sensibilisieren. Und genau das verbindet uns – das Bundesamt für Naturschutz, die GDT und alle, die sich an diesem Wettbewerb beteiligt haben.“</p>
<p>„Mich freut an dieser Kooperation mit dem Bundesamt für Naturschutz ganz besonders, dass wir hier Fotografie und Naturschutz auf so unmittelbare Weise zusammenbringen. Unsere Bilder entstehen aus Respekt vor der Natur – und genau dieser Anspruch verbindet uns mit dem BfN. Dass die Arbeiten unserer Mitglieder nun an einem Ort gezeigt werden, an dem täglich für den Schutz von Arten und Lebensräumen gearbeitet wird, ist ein starkes Signal. Es macht sichtbar, wie kraftvoll Fotografie sein kann: als Brücke zwischen Emotion und Wissen – und als Impuls, genauer hinzusehen und Verantwortung zu übernehmen“, erklärt GDT-Präsident Stephan Fürnrohr.</p>
<p>Insgesamt 70 Fotografien wurden in sieben Wettbewerbskategorien ausgezeichnet, nämlich Vögel, Säugetiere, andere Tiere, Pflanzen und Pilze, Landschaften, Atelier Natur sowie in der diesjährigen Sonderkategorie „Biodiversität &#8211; Die Schönheit und Bedeutsamkeit natürlicher Vielfalt“. Das BfN zeigt in seinen Räumlichkeiten aus Kapazitätsgründen eine Auswahl von insgesamt 48 Bildern. Mit dabei sind unter anderem ein Großer Brachvogel vor den Lichtern des Jade-Weser-Ports, das Porträt eines Schuhschnabels, ein Igel in seinem Naturgarten-Paradies und Ameisen in Teamarbeit. Zu sehen sind beispielsweise aber auch ein geheimnisvolles Algenuniversum, Reisfelder in Madagaskar, schillernde Lichtfragmente und ein vierbeiniger Fleischfresser, der sich als Pflanzenbestäuber betätigt.</p>
<p>Einen Ehrenplatz in der Ausstellung hat das Motiv „Weiß auf weiß“, Siegerbild des diesjährigen Wettbewerbs. Luca Lorenz, ein 20-jähriger Wildtierfotograf aus dem Norden Berlins, hatte in der Schweiz einen Alpenschneehasen mit der Kamera eingefangen und damit die Jury überzeugt. Luca Lorenz, der sich sein Handwerk autodidaktisch selbst beigebracht und sich der künstlerischen Fotografie verschrieben hat, bedeutet es viel, so sagte er nach der Auszeichnung, wenn seine Bilder berühren und dazu beitragen, die heimische Tierwelt mit mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung wahrzunehmen. “</p>
<p>Mit Luca Lorenz hat erneut in der mehr als 50-jährigen Geschichte des GDT-Wettbewerbs „Naturfotograf des Jahres“ ein Mitglied der Jugendgruppe den Gesamtsieg geholt. Kriterien für die Auszeichnung sind nicht nur die Authentizität der fotografischen Leistung und Kriterien der Bildgestaltung, sondern auch die Einhaltung der geltenden Natur- und Tierschutzbestimmungen.</p>
<p>Die Ausstellung „GDT Naturfotograf des Jahres 2026“ ist bis 30. September 2026 in der Bibliothek des Bundesamtes für Naturschutz, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn zu sehen. Die Öffnungszeiten: montags bis freitags, jeweils 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr. An Feiertagen ist die Ausstellung geschlossen. Empfohlen wird eine Anmeldung am Vortag, telefonisch zwischen 9.00 und 12.00 Uhr unter 0228/8491-3333 oder per E-Mail unter der Adresse <a href="mailto:Bibliothek-Bonn@bfn.de" class="bbcode_email">Bibliothek-Bonn@bfn.de</a>.</p>
<p><b>Hintergrund</b></p>
<p>Die Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) e.V. – im Jahr 1971 von neun ambitionierten Tierfotografen gegründet &#8211; hat mittlerweile über 2500 Mitglieder in Deutschland und 26 weiteren Ländern und zählt damit zu den renommiertesten und einflussreichsten Vereinigungen für Naturfotografie weltweit.</p>
<p>Seit mehr als 54 Jahren prämiert die GDT in ihrem internen Wettbewerb „GDT Naturfotograf des Jahres“ einzigartige und innovative Naturfotografien. Die Auswahl und Prämierung erfolgt in mehreren Stufen: Eine hochkarätig besetzte Jury aus Naturfotograf*innen prüft zunächst die Einsendungen und wählt die besten zehn Werke in den sieben Kategorien aus. Im Anschluss wählen die GDT-Mitglieder aus der Jury-Auswahl in zwei Runden die Sieger*innen: die erste Wahlrunde umfasst die einzelnen Kategorien und erfolgt online. Die zweite Wahlrunde und damit die Wahl des/der Gesamtsieger*in aus allen Kategorie-Sieger*innen findet traditionell während des Mitgliedertreffens im April statt. Am aktuellen Wettbewerb haben sich 546 Mitglieder aus 15 Ländern mit knapp 9.000 Bildern beteiligt.</p>
<p><b>Weiterführende Informationen</b></p>
<p>Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) e.V.: <a href="https://www.gdtfoto.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.gdtfoto.de/</a></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bundesamt f&uuml;r Naturschutz<br />
Konstantinstr. 110<br />
53179 Bonn<br />
Telefon: +49 (228) 8491-0<br />
Telefax: +49 (228) 8491-9999<br />
<a href="http://www.bfn.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.bfn.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Sören Dürr<br />
Pressesprecher<br />
Telefon: +49 (228) 8491-4444<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#098;&#102;&#110;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/bundesamt-fuer-naturschutz/ausgezeichnete-naturfotografien-im-bundesamt-fr-naturschutz/boxid/1061608" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Bundesamt f&uuml;r Naturschutz</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/bundesamt-fuer-naturschutz" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Bundesamt f&uuml;r Naturschutz</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<title>Nationales Artenhilfsprogramm: Neue Projekte stärken bedrohte Arten</title>
		<link>https://www.news-research.net/2026/05/nationales-artenhilfsprogramm-neue-projekte-strken-bedrohte-arten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesamt für Naturschutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 08:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur & Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Artenhilfsprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[erneuerbare energien]]></category>
		<category><![CDATA[fledermausarten]]></category>
		<category><![CDATA[fledermausschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Großen Abendsegler]]></category>
		<category><![CDATA[großtrappe]]></category>
		<category><![CDATA[Innovative Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensraummanagement]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltige entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutzprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologische Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Nationalen Artenhilfsprogramm sind erste Projekte gestartet, die auch durch Sonderabgaben der Betreiber aus dem Bereich der erneuerbaren Energien gefördert werden. Seit März können diese Mittel zusätzlich eingesetzt werden. Zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2026/05/nationales-artenhilfsprogramm-neue-projekte-strken-bedrohte-arten/" data-wpel-link="internal">Nationales Artenhilfsprogramm: Neue Projekte stärken bedrohte Arten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Im Nationalen Artenhilfsprogramm sind erste Projekte gestartet, die auch durch Sonderabgaben der Betreiber aus dem Bereich der erneuerbaren Energien gefördert werden. Seit März können diese Mittel zusätzlich eingesetzt werden. Zu den geförderten Vorhaben zählen unter anderem Projekte zum Schutz des Großen Abendseglers und weiteren Fledermausarten, der Großtrappe und des Kiebitzes. </b></p>
<p>Artenhilfsprogramme zielen darauf ab, den Erhaltungszustand gefährdeter Arten zu verbessern sowie ihre Lebensräume langfristig aufzuwerten und besser zu vernetzen. Besonders im Fokus stehen dabei Arten, die durch den Ausbau erneuerbarer Energien unter Druck geraten. Neben Haushaltsmitteln des Bundesumweltministeriums stehen nun auch Sonderabgaben der Betreiber aus dem Bereich der erneuerbaren Energien für die Projektförderung zur Verfügung. Dabei handelt es sich um zweckgebundene Zahlungen, die im Rahmen des beschleunigten Ausbaus von erneuerbaren Energien zu leisten sind. Sie dürfen nur für Projekte zum Schutz der betroffenen Arten im Rahmen des nationalen Artenhilfsprogramms verwendet werden. Erste Projekte, die teilweise mit diesen Mitteln finanziert werden, sind inzwischen gestartet.</p>
<p>BfN-Präsidentin Sabine Riewenherm: „Mit den neuen Schutzprojekten im Nationalen Artenhilfsprogramm schaffen wir konkrete Verbesserungen für bedrohte Arten wie den Großen Abendsegler, weitere Fledermäuse, die Großtrappe und den Kiebitz. Wir sichern ihre Lebensräume und vernetzen wichtige Rückzugsorte, um ihre langfristige Überlebensfähigkeit zu stärken. Seit 2024 wurden im Nationalen Artenhilfsprogramm bereits 25 Projekte mit insgesamt 72 Millionen Euro gefördert. Ein starkes Signal für den Artenschutz in Deutschland.“</p>
<p>Das Nationale Artenhilfsprogramm basiert damit auf zwei Finanzierungsquellen: Zum einen aus Haushaltsmitteln des Bundesumweltministeriums, zum anderen aus den zweckgebundenen Einnahmen, die aus Sonderabgaben in das Nationale Artenhilfsprogramm fließen.</p>
<p>Mit der Aktualisierung der Förderrichtlinie am 19. Februar 2026 können diese nun eingesetzt werden. Seit März sind bereits vier neue Projekte gestartet, die zum Teil so finanziert werden.</p>
<p>Ein Beispiel ist das Projekt „Fledermausschutz durch Kuh und Co“. Ziel ist es, Nahrungslebensräume zu verbessern und gleichzeitig die Insektenbiomasse zu erhöhen. Davon profitieren der Große Abendsegler und andere Fledermausarten, die häufig an Windenergieanlagen zu Schaden kommen. Auf diese Weise sollen sowohl das Überleben der Tiere als auch ihre Fortpflanzung verbessert werden.</p>
<p>Der Große Abendsegler ist eine der größten Fledermausarten in Deutschland. Er verbringt den Tag meist in Baumhöhlen und ist daher auf altholzreiche Wälder angewiesen. Die Art legt weite Strecken zurück: Zwischen den Fortpflanzungsgebieten im Nordosten Europas und den Überwinterungsgebieten im Südwesten fliegt der Große Abendsegler teils über 1500 km. Dabei überquert ein Großteil der weltweiten Population Deutschland. Sowohl bei der Jagd als auch bei der Wanderung ist der Große Abendsegler an Windenergieanlagen schlaggefährdet und ist die am häufigsten betroffene Fledermausart.</p>
<p>Die Bestände der Art gehen derzeit zurück. Gründe dafür sind insbesondere Windenergie-Altanlagen ohne Fledermaus-Abschaltungen, zu wenig geeignete Baumhöhlen und geringe Nahrungsverfügbarkeit. Letztere hängt unter anderem mit der Insektizidanwendung in der Landwirtschaft und der Trockenlegung von Feuchtgebieten und Gewässern zusammen. Daher werden in diesem Vorhaben viele Flächen naturnaher bewirtschaftet, zum Beispiel durch extensive Beweidung oder eine Vernässung von Gebieten. Das Projekt wird mit rund 10,96 Millionen Euro gefördert.</p>
<p><b>Hintergrund</b></p>
<p>Das Bundesamt für Naturschutz setzt mit Mitteln des Bundesumweltministeriums im Nationalen Artenhilfsprogramm insbesondere Projekte zum dauerhaften Schutz von Arten um, die vom Ausbau der erneuerbaren Energien an Land und auf dem Meer besonders betroffen sind. Im Programm werden Projekte finanziert, die langfristig und nachhaltig die Qualität und Vernetzung der Lebensräume dieser Arten fördern und deren Erhaltungszustand stabilisieren oder verbessern.</p>
<p>Weiterführende Informationen</p>
<p><b>Nationales Artenhilfsprogramm </b></p>
<p><a href="https://www.bfn.de/thema/nationales-artenhilfsprogramm" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.bfn.de/thema/nationales-artenhilfsprogramm</a></p>
<p><b>Projektsteckbriefe zu den aus Sonderabgaben neu gestarteten Projekten: </b></p>
<p>Fledermausschutz durch Kuh und Co</p>
<p><a href="https://www.bfn.de/projektsteckbriefe/fledermausschutz-durch-kuh-co-flekuco" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.bfn.de/projektsteckbriefe/fledermausschutz-durch-kuh-co-flekuco</a></p>
<p>Großtrappe <a href="https://www.bfn.de/projektsteckbriefe/artenhilfsprogramm-grosstrappe-schutz-der-metapopulation-und-ihrer-lebensraeume" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.bfn.de/projektsteckbriefe/artenhilfsprogramm-grosstrappe-schutz-der-metapopulation-und-ihrer-lebensraeume</a></p>
<p>Waldfledermäuse <a href="https://www.bfn.de/projektsteckbriefe/lebensraumschutz-fuer-windkraftsensible-waldfledermaeuse" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.bfn.de/projektsteckbriefe/lebensraumschutz-fuer-windkraftsensible-waldfledermaeuse</a></p>
<p>Kiebitz <a href="https://www.bfn.de/projektsteckbriefe/kino-kiebitzschutz-norddeutschland-umsetzung-und-evaluation-von-massnahmen" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.bfn.de/projektsteckbriefe/kino-kiebitzschutz-norddeutschland-umsetzung-und-evaluation-von-massnahmen</a></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bundesamt f&uuml;r Naturschutz<br />
Konstantinstr. 110<br />
53179 Bonn<br />
Telefon: +49 (228) 8491-0<br />
Telefax: +49 (228) 8491-9999<br />
<a href="http://www.bfn.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.bfn.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Sören Dürr<br />
Pressesprecher<br />
Telefon: +49 (228) 8491-4444<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#098;&#102;&#110;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/bundesamt-fuer-naturschutz/nationales-artenhilfsprogramm-neue-projekte-strken-bedrohte-arten/boxid/1060930" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Bundesamt f&uuml;r Naturschutz</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/bundesamt-fuer-naturschutz" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Bundesamt f&uuml;r Naturschutz</a>
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</ul></div>
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