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	<title>Firma Condrobs, Autor bei News-Research</title>
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		<title>Condrobs setzt sich für die Bedürfnisse von wohnungslosen oder von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen ein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Condrobs]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Sep 2023 11:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[augsburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am heutigen &#34;Tag der Wohnungslosen&#34; wollen wir auf die prekäre Situation von Menschen ohne festen Wohnsitz aufmerksam machen. Wohnungslosigkeit ist eine der drängendsten sozialen Herausforderungen unserer Zeit. Jeden Tag sind [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2023/09/condrobs-setzt-sich-fuer-die-beduerfnisse-von-wohnungslosen-oder-von-wohnungslosigkeit-bedrohten-menschen-ein/" data-wpel-link="internal">Condrobs setzt sich für die Bedürfnisse von wohnungslosen oder von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen ein</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Am heutigen &quot;Tag der Wohnungslosen&quot; wollen wir auf die prekäre Situation von Menschen ohne festen Wohnsitz aufmerksam machen. Wohnungslosigkeit ist eine der drängendsten sozialen Herausforderungen unserer Zeit. Jeden Tag sind Menschen in unserer Gesellschaft von dieser Realität betroffen, die oft mit Isolation, Unsicherheit, dem Verlust des Jobs, des sozialen Umfelds und des Lebensgrundes einhergeht.</p>
<p>Allein in Bayern gibt es über 20.000 Wohnungslose, beinahe die Hälfte davon in München. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Wohnungslosen um das Dreifache angestiegen.</p>
<p><b>Einrichtungen zur Unterstützung Wohnungsloser</b></p>
<p>Condrobs setzt sich vielfältig für <a href="https://www.condrobs.de/hilfe/wohnungslose/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">wohnungs- und obdachlose Menschen</a> ein. Zu unseren Einrichtungen, die Unterstützung anbieten, gehören:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li><b>Flexi-Heim:</b> In München Freiham leben bis zu 95 wohnungslose Menschen in Einzelappartements mit eigenem Badezimmer und einer kleinen Küchenzeile.</li>
<li><b>Integrationsprojekt Kistlerhofstraße:</b> Hier wohnen bis zu 62 akut wohnungslose junge Erwachsene zwischen 18 und 27 Jahren, vorrangig mit Fluchthintergrund in einem integrativen Wohnmodell mit 41 Studierenden zusammen in einem ehemaligen Bürogebäude.</li>
<li><b>Clearingstelle Gesundheit</b>: Eine Anlaufstelle für Menschen in München, die keine Krankenversicherung haben und die Finanzierungshilfe für medizinische Behandlungen benötigen.</li>
<li><b>Notschlafstellen in Augsburg und Creußen (Bayreuth):</b> In diesen Einrichtungen finden Menschen in Not eine sichere, vorübergehende Schlafmöglichkeit.</li>
<li><b>Kontaktläden:</b> Orte, an denen v.a. Menschen, die Drogen konsumieren oder substituiert sind Unterstützung, Beratung und soziale Kontakte finden können. Oftmals ist die Klientel betroffen von Wohnungslosigkeit.</li>
</ul>
<p><b>Vielfältige Unterstützung</b></p>
<p>In den Condrobs-Einrichtungen bieten wir eine Vielzahl von Unterstützungsleistungen für wohnungslose Menschen an. Diese Angebote tragen dazu bei, grundlegenden Bedürfnisse zu erfüllen und die Betroffenen auf ihrem Weg aus der Wohnungslosigkeit zu begleiten. In den Kontaktläden werden z.B. warmes Essen und Getränke ausgegeben, es werden sichere Aufenthaltsmöglichkeiten zur Ruhe und Erholung geboten und Zugang zu Waschmöglichkeiten und Kleiderspenden.</p>
<p>Unsere Notschlafstellen und Wohnheime bieten Unterstützung bei der Aufnahme in betreute Wohnheime für wohnungslose Menschen. Und die Clearingstelle bietet Beratung und Unterstützung für Menschen ohne Krankenversicherung.</p>
<p>Die Statistik der Clearingstelle verdeutlicht die Dringlichkeit dieses Problems. Im Jahr 2021 waren 82% der Klient*innen der Clearingstelle Gesundheit in München von Wohnungslosigkeit bedroht, betroffen oder obdachlos. Dies unterstreicht die Notwendigkeit von gezielten Maßnahmen und Unterstützung, um die Gesundheitsversorgung dieser vulnerablen Bevölkerungsgruppe zu verbessern.</p>
<p><b>Condrobs-Forderungen anlässlich des „Tags der Wohnungslosen“</b></p>
<p>Um die drängenden Probleme im Zusammenhang mit Wohnungslosigkeit anzugehen, bedarf es eines ganzheitlichen Ansatzes und einer Vielzahl von Maßnahmen. Dazu gehören:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Die verstärkte <b>Prävention</b>, indem Menschen befähigt werden, soziale Teilhabe zu erreichen und frühzeitig Unterstützung erhalten, um einer möglichen „Wohnungslosenkarriere“ entgegenzuwirken.</li>
<li>Die Förderung der <b>Berufsintegration</b> für junge Menschen, insbesondere solche mit schlechten Schulabschlüssen, um ihnen bessere Zukunftsperspektiven zu bieten.</li>
<li><b>Übergangsprogramme und Unterstützung </b>für junge Menschen bereitstellen, die aus der Jugendhilfe entlassen werden.</li>
<li>Die Umsetzung von <b>Housing First</b>-Ansätzen, um Wohnungslosen direkt eine sichere Unterkunft anzubieten und von dort aus weitere Unterstützung zukommen zu lassen.</li>
<li>Die Sicherstellung und Zugänglichmachung der <b>Gesundheitsversorgung</b>, insbesondere im Bereich der psychischen Gesundheit, für alle Menschen, unabhängig von ihrem sozialen Status oder ihrer Wohnsituation.</li>
<li>Die Einführung einer <b>Mietpreisbremse</b>, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und die steigenden Mietkosten einzudämmen.</li>
<li>Die beschleunigte Errichtung von <b>Sozialwohnungen</b>, um die akute Wohnungsnot zu lindern und sicherzustellen, dass auch einkommensschwache Haushalte angemessenen Wohnraum finden können. Der Freistaat Bayern hinkt leider gewaltig hinter den versprochenen 10.000 Wohnungen hinterher. Hier muss dringend nachgebessert werden.</li>
<li>Sozialwohnungen müssen <b>dauerhaft Sozialwohnungen bleiben</b>. Sie dürfen nicht nach einer bestimmten Zeit ihre Bindung verlieren und auf dem freien Markt angeboten werden.</li>
<li>Die Schaffung von Anreizen für Unternehmen, <b>Werkswohnungen</b> in Betracht zu ziehen, insbesondere wenn sie Großstädte als ihren Firmensitz wählen. Dies könnte dazu beitragen, den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in städtischen Gebieten zu decken.</li>
</ul>
<p>Die Kombination dieser Maßnahmen kann dazu beitragen, die Wohnungslosigkeit zu reduzieren und den Betroffenen ein Zuhause und so eine bessere Lebensqualität zu ermöglichen.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Condrobs e.V.</div>
<p>Condrobs hilft benachteiligten Menschen und ihren Angeh&ouml;rigen. Wir sind ein &uuml;berkonfessioneller Tr&auml;ger mit vielf&auml;ltigen sozialen Hilfsangeboten in ganz Bayern. Aus einer Selbsthilfeinitiative entstanden, arbeiten heute mehr als 900 Mitarbeiter*innen in &uuml;ber 70 Einrichtungen. Unser breit gef&auml;chertes Angebot umfasst innovative Projekte und Einrichtungen der Pr&auml;vention, Sucht- und Wohnungslosenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe sowie Migrationsarbeit. Condrobs ist Ausbilder und bietet betreute Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r Frauen* und M&auml;nner*, die nach einer schwierigen Lebensphase wieder ins Arbeitsleben zur&uuml;ckkehren wollen. Die Condrobs-Akademie h&auml;lt Fortbildungen zu aktuellen Themen f&uuml;r die soziale Arbeit bereit. Weitere Informationen unter www.condrobs.de</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Condrobs e.V.<br />
Berg-am-Laim-Stra&szlig;e 47<br />
81673 M&uuml;nchen<br />
Telefon: +49 (89) 384082-0<br />
Telefax: +49 (89) 384082-30<br />
<a href="http://www.condrobs.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.condrobs.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Nils Pape<br />
Zentralverwaltung | &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (89) 384082-33<br />
Fax: +49 (89) 384082-30<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#099;&#111;&#110;&#100;&#114;&#111;&#098;&#115;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/condrobs-ev/Condrobs-setzt-sich-fuer-die-Beduerfnisse-von-wohnungslosen-oder-von-Wohnungslosigkeit-bedrohten-Menschen-ein/boxid/959913" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Condrobs e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/condrobs-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Condrobs e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---6/959913.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2023/09/condrobs-setzt-sich-fuer-die-beduerfnisse-von-wohnungslosen-oder-von-wohnungslosigkeit-bedrohten-menschen-ein/" data-wpel-link="internal">Condrobs setzt sich für die Bedürfnisse von wohnungslosen oder von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen ein</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Geplante Reform des gemeinsamen  Asylrechts der EU (GEAS)</title>
		<link>https://www.news-research.net/2023/08/geplante-reform-des-gemeinsamen-asylrechts-der-eu-geas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Condrobs]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Aug 2023 09:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[behinderungen]]></category>
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		<category><![CDATA[lgbtqia]]></category>
		<category><![CDATA[mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[menschen]]></category>
		<category><![CDATA[menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[rechtsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[versorgung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die geplanten Reformen des europäischen Asylsystems (GEAS) müssen im Einklang mit bestimmten Grundsätzen entwickelt werden, um die grundlegenden Menschenrechte von besonders schutzbedürftigen Personengruppen zu gewährleisten. Die Praxis, Geflüchtete über längere [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2023/08/geplante-reform-des-gemeinsamen-asylrechts-der-eu-geas/" data-wpel-link="internal">Geplante Reform des gemeinsamen  Asylrechts der EU (GEAS)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die geplanten Reformen des europäischen Asylsystems (GEAS) müssen im Einklang mit bestimmten Grundsätzen entwickelt werden, um die grundlegenden Menschenrechte von besonders schutzbedürftigen Personengruppen zu gewährleisten. Die Praxis, Geflüchtete über längere Zeiträume in geschlossenen Lagern festzuhalten, muss unbedingt vermieden werden, da sie potenziell traumatische Auswirkungen haben kann und den Rechtsschutz sowie den Zugang zu Unterstützungsdiensten beeinträchtigt. Dies gilt insbesondere für besonders schutzbedürftige Personen.</p>
<p><b>Erforderliche Maßnahmen</b></p>
<p>Um das Grenzverfahren für Geflüchtete durchzuführen und gleichzeitig eine sichere Einreise nach Europa zu gewährleisten, sind Maßnahmen erforderlich:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Ein uneingeschränkter Schutz der Menschenrechte: Während des Grenzverfahrens müssen die grundlegenden Menschenrechte unbedingt eingehalten werden. Dies umfasst den Zugang zu einem fairen und transparenten Verfahren, rechtlicher Beratung sowie psychologischer und medizinischer Versorgung. Es muss ein effektives Menschenrechtsmonitoring an den Außengrenzen etabliert werden, um sicherzustellen, dass die Rechte der Geflüchteten gewahrt bleiben.</li>
</ul>
<ul class="bbcode_list">
<li>Besonderer Schutz von Kindern und Jugendlichen: Besondere Aufmerksamkeit muss auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen gelegt werden. Dies beinhaltet spezialisierte Betreuung, altersgerechte Verfahren und den Schutz vor jeglicher Form von Gewalt oder Missbrauch. Familien mit Kindern dürfen grundsätzlich nicht in Grenzverfahren kommen. Es ist von höchster Bedeutung, dass diese Regelung implementiert wird, um sicherzustellen, dass Kinder angemessen geschützt werden.</li>
</ul>
<ul class="bbcode_list">
<li>Schutz für besonders schutzbedürftige Personengruppen: Frauen*, Mädchen*, Menschen mit Behinderungen und LGBTQIA+*-Personen auf der Flucht benötigen besondere Beachtung und Schutzmaßnahmen. Hierbei ist sicherzustellen, dass ihre spezifischen Bedürfnisse erkannt und adäquat berücksichtigt werden.</li>
</ul>
<p><b>Zusammenarbeit als Ziel</b></p>
<p>Trotz der Einführung von Grenzverfahren ist es realistisch anzunehmen, dass einige Fluchtrouten bestehen bleiben werden. Daher ist es entscheidend, dass die Rettung und Sicherstellung des Überlebens parallel intensiviert wird.</p>
<p>Es sollte nicht nur an der inhumanen Linie vieler EU-Länder orientiert werden, sondern lieber geeignete Allianzen geschlossen und die deutschen Aufnahmeprogramme gestärkt werden.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Condrobs e.V.</div>
<p>Condrobs hilft benachteiligten Menschen und ihren Angeh&ouml;rigen. Wir sind ein &uuml;berkonfessioneller Tr&auml;ger mit vielf&auml;ltigen sozialen Hilfsangeboten in ganz Bayern. Neben breit gef&auml;cherten Angeboten in der Pr&auml;vention und Suchthilfe sind wir in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Migrationsarbeit t&auml;tig. Condrobs ist Ausbilder und bietet betreute Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r Frauen* und M&auml;nner*, die nach einer schwierigen Lebensphase wieder ins Arbeitsleben zur&uuml;ckkehren wollen. In unserer Akademie finden Fachleute themenspezifische Fortbildungen. Weitere Informationen unter www.condrobs.de</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Condrobs e.V.<br />
Berg-am-Laim-Stra&szlig;e 47<br />
81673 M&uuml;nchen<br />
Telefon: +49 (89) 384082-0<br />
Telefax: +49 (89) 384082-30<br />
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<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Nils Pape<br />
Zentralverwaltung | &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (89) 384082-33<br />
Fax: +49 (89) 384082-30<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#099;&#111;&#110;&#100;&#114;&#111;&#098;&#115;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/condrobs-ev/Geplante-Reform-des-gemeinsamen-Asylrechts-der-EU-GEAS/boxid/956674" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Condrobs e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/condrobs-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Condrobs e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---6/956674.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2023/08/geplante-reform-des-gemeinsamen-asylrechts-der-eu-geas/" data-wpel-link="internal">Geplante Reform des gemeinsamen  Asylrechts der EU (GEAS)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen am 21. Juli 2023</title>
		<link>https://www.news-research.net/2023/07/internationaler-gedenktag-fuer-verstorbene-drogengebraucherinnen-am-21-juli-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Condrobs]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jul 2023 06:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[aidshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Caritas]]></category>
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		<category><![CDATA[straffälligenhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 21. Juli 2023 findet am Münchner Marienplatz zum 26. Mal der alljährliche Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen statt. Angehörige, Vertreter*innen von Stadt und Suchthilfeträgern sowie interessierte Bürger*innen kommen ab 11.30 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2023/07/internationaler-gedenktag-fuer-verstorbene-drogengebraucherinnen-am-21-juli-2023/" data-wpel-link="internal">Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen am 21. Juli 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Am <b>21. Juli 2023</b> findet am Münchner Marienplatz zum 26. Mal der alljährliche <b>Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen</b> statt. Angehörige, Vertreter*innen von Stadt und Suchthilfeträgern sowie interessierte Bürger*innen kommen ab 11.30 Uhr zusammen, um der 86 verstorbenen Drogengebraucher*innen in München in den vergangenen 12 Monaten zu gedenken.</p>
<p><b>Forderung nach Drug Checking und Konsumräumen</b></p>
<p>&quot;Wir wollen den Verstorbenen mit unserem Gedenken einen Namen und ein Gesicht geben. Sie sind nicht vergessen,&quot; so Olaf Ostermann, Abteilungsleiter Angebote für Ältere und niedrigschwellige Hilfen bei Condrobs.  </p>
<p>Die steigende Zahl an verstorbenen Drogengebraucher*innen in Bayern ist besorgniserregend. Klar ist: Viele dieser Tode wären zu verhindern gewesen. „Kein Mensch sollte an den Folgen seiner Erkrankung versterben müssen, wenn unser Hilfesystem dies verhindern könnte“, so Katrin Bahr, Geschäftsführende Vorständin von Condrobs. „Drug Checking und Drogenkonsumräume würden gemeinsam für besonders hohen Schutz der Konsument*innen sorgen!“</p>
<p><b>Bürgermeisterin spricht Unterstützung aus</b></p>
<p>„Die Erfahrungen aus den Drogenkonsumräumen in anderen Bundesländern zeigen eindrücklich, dass dort nicht nur Drogentodesfälle nach einer Überdosis durch schnelles Eingreifen in der Regel vermieden werden können“, so Bürgermeisterin Verena Dietl in ihrem Redebeitrag. “Durch Konsumräume komme es auch in den Einrichtungen seltener zu Notfällen, weil die Mitarbeitenden dort auf die Besucher*innen einwirken.</p>
<p>Dies führe dazu, „dass die Notaufnahmen der Krankenhäuser und die Rettungsdienste entlastet werden. Es ist wichtig, das breite Suchthilfespektrum Münchens kontinuierlich weiterzuentwickeln, beispielsweise mit der Einrichtung von Drogenkonsumräumen oder einem Angebot für Drug Checking.“</p>
<p><b>Substitutionsversorgung nicht gesichert</b></p>
<p>Um die Leben von Drogengebraucher*innen zu schützen, sind jedoch noch weitere Weichenstellungen dringend geboten: „Die Substitutionsversorgung auf dem Land bricht langsam, aber sicher zusammen. Viele Ärzt*innen finden keine Nachfolger*innen für diesen Bereich, wenn sie in den Ruhestand gehen.“ Dr. Mignon Drenckberg, Fachreferentin für Sucht-, Wohnungslosen- und Straffälligenhilfe der Münchner Caritas, mahnt an: „Hier müssen die zuständigen Stellen, allen voran die Kassenärztliche Vereinigung, endlich tätig werden!“</p>
<p>Überhaupt, ergänzt Bernd Müller von der Münchner Aidshilfe, sei der Ausbau von Substitutionsplätzen wichtig, um das Überleben zu sichern. Er appelliert: &quot;Es wird mehr therapeutische Angebote geben müssen, anstatt Delikte sinnlos zu bestrafen. Die Betroffenen bestrafen sich in den meisten Fällen ohnehin schon selbst.&quot;</p>
<p><b>30 Jahre niedrigschwellige Hilfen</b></p>
<p>Dass seit nunmehr drei Jahrzehnten die niedrigschwellige Suchthilfe in München wertvolle Arbeit im Bereich der Unterstützung und Betreuung von Menschen mit Suchterkrankungen leistet, betont Jörg Gerstenberg, Bereichsgeschäftsleitung Niedrigschwellige Hilfen/Hilfen in Haft von Prop e. V. &quot;30 Jahre niedrigschwellige Suchthilfe in München stehen für 30 Jahre Empathie, Fürsorge und Hoffnung.“ Die vielen verstorbenen Drogengebraucher*innen sind jedoch ein Mahnmal dafür, die Arbeit weiter zu intensivieren und stetig voranzutreiben.</p>
<p><b>Der Termin ist für Fotografen und Bewegtbild gleichermaßen geeignet. Interviewpartner*innen stehen im Vorfeld </b><b>und am Tag selbst zur Verfügung.</b></p>
<p><b>Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen<br />
</b><b>am Freitag, den 21. Juli 2023<br />
</b><b>von 11:30 &#8211; 13:30 Uhr<br />
</b><b>am Münchner Marienplatz</b></p>
<p><b>Schirmherrschaft:</b> Oberbürgermeister Dieter Reiter</p>
<p><b>Programm:<br />
</b>11:30 Uhr Grußwort von <b>Frau Bürgermeisterin Verena Dietl<br />
</b>Ansprachen der beteiligten Organisationen<br />
<b>Verlesung der Namen der Verstorbenen aus dem letzten Jahr</b></p>
<p>Mit einem <b>Konsumraumpavillon</b> wollen die Organisatoren auf die Risikominderung beim Konsum illegaler harter Drogen durch direkte Betreuung und stressreduzierten Konsum sowie Verbesserung des Safer-Use-Verhaltens durch direkte Konsumbeaufsichtigung, aufmerksam machen.<br />
<b>Musikalische Begleitung</b>: Donnelly Connection</p>
<p><b>Beteiligte Träger / Einrichtungen:</b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li><a href="https://kritischesozialearbeit.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit</a></li>
<li><a href="http://www.staerker-als-sucht.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Caritas Therapieverbund Sucht München</a></li>
<li><a href="http://www.condrobs.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Condrobs e. V.</a></li>
<li><a href="http://www.jes-bundesverband.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">JES München, Selbsthilfe</a></li>
<li><a href="http://www.muenchner-aidshilfe.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Münchner Aidshilfe e. V.</a></li>
<li><a href="https://www.aerztederwelt.org/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Ärzte der Welt</a></li>
<li><a href="https://www.theso.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Therapie Sofort</a></li>
<li><a href="http://www.prop-ev.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Prop e. V. – Verein für Prävention, Jugendhilfe und Suchttherapie</a></li>
</ul>
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Berg-am-Laim-Stra&szlig;e 47<br />
81673 M&uuml;nchen<br />
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                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/condrobs-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Condrobs e.V.</a>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2023/07/internationaler-gedenktag-fuer-verstorbene-drogengebraucherinnen-am-21-juli-2023/" data-wpel-link="internal">Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen am 21. Juli 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Regierung verabschiedet bundesweite Rechtsgrundlage für Drug Checking</title>
		<link>https://www.news-research.net/2023/06/regierung-verabschiedet-bundesweite-rechtsgrundlage-fuer-drug-checking/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Condrobs]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2023 12:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[bähr]]></category>
		<category><![CDATA[bayerische]]></category>
		<category><![CDATA[bayerischen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bundestag hat kürzlich ein wegweisendes Gesetz zur Freigabe des Drug Checkings verabschiedet, um die Suchtmittelprävention in Deutschland zu stärken. Mit der Entscheidung hat die Regierung die Rechtsgrundlage geschaffen, um [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2023/06/regierung-verabschiedet-bundesweite-rechtsgrundlage-fuer-drug-checking/" data-wpel-link="internal">Regierung verabschiedet bundesweite Rechtsgrundlage für Drug Checking</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Der Bundestag hat kürzlich ein wegweisendes Gesetz zur Freigabe des Drug Checkings verabschiedet, um die Suchtmittelprävention in Deutschland zu stärken. Mit der Entscheidung hat die Regierung die Rechtsgrundlage geschaffen, um die Vereinbarungen des Koalitionsvertrags bundesweit verwirklichen zu können. In einigen Bundesländern, darunter Bayern, kündigen sich jedoch bereits Widerstände an. </b></p>
<p>„Ich habe viele Gespräche in Fachkreisen und auf politischer Ebene zum Thema geführt. Ich freue mich sehr, dass der Bundestag jetzt eine Lösung für die Länder beschlossen hat“, so Burkhard Blienert, Bundesbeauftragter für Sucht- und Drogenfragen, zu dem <a href="https://www.bundesdrogenbeauftragter.de/presse/detail/drug-checking-im-bundestag-beschlossen/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">kürzlich erfolgten Beschluss</a>. Kern der Drug-Checking-Modelle seien Aufklärung und Sensibilisierung für Risiken des Drogenkonsums.</p>
<p>Das Drug Checking ermöglicht es Menschen unter strenger Einhaltung der Datenschutzbestimmungen anonym und sicher ihre Substanzen testen lassen, um potenzielle Gesundheitsrisiken zu minimieren. Diese Option könne Leben retten, so Blienert.</p>
<p><b>Präventiv wirksam</b></p>
<p>Eine Gesetzesänderung wird von einer breiten Koalition von Experten, darunter Gesundheitsexperten, Strafverfolgungsbehörden und zivilgesellschaftlichen Organisationen, darunter Condrobs, unterstützt. Doch wie schon bei der Cannabislegalisierung wird sich in einigen Bundesländern Widerstand breit machen, vor allem in Bayern. Drug Checking sei für die Staatsregierung &quot;keine geeignete Maßnahme der Schadensminderung für Konsumierende illegaler Drogen&quot;, wie das bayerische Gesundheitsministerium <a href="https://www.sueddeutsche.de/bayern/drogentote-drug-checking-bayern-kulturkampf-1.5780079" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">mitteilte</a>.</p>
<p><b>Eindeutige Gesetze notwendig</b></p>
<p>„Auch in Bayern sollte die Politik nicht länger die Realität ignorieren: Drug Checking reduziert den Drogenkonsum und rettet dadurch Menschenleben. Dieser Beweis wurde in vielen Ländern erbracht. Wir fordern eine klare und eindeutige gesetzliche Entscheidung, um Drug Checking flächendeckend in Deutschland umzusetzen“, so Condrobs-Vorständin Katrin Bahr.</p>
<p>Der Paradigmenwechsel in der deutschen Suchtmittelpolitik, statt ausschließlich auf Strafverfolgung verstärkt auf Prävention und Gesundheitsfürsorge zu setzen, werde in Bayern von der Regierung zu wenig beachtet und umgesetzt.</p>
<p><b>Kampf für Konsumräume</b></p>
<p>Für das Drug Checking sprechen die einfache Kontaktaufnahme zu Konsument*innen, die durch das bestehende Präventions- und Hilfesystem bisher kaum erreichbar sind, sowie Verhinderung von Überdosierungen. Diese Argumente gelten gleichermaßen für ein weiteres rotes Tuch der bayerischen Staatsregierung in der Suchtmittelpolitik: Konsumräume. „Es ist aus unserer Sicht seitens der bayerischen Staatsregierung grob fahrlässig, Drogenkonsumräume zu verweigern“, so Bahr. Drug Checking und Konsumräume würden gemeinsam für besonders hohen Schutz von Konsument*innen sorgen. </p>
<p>„Kein Mensch sollte an den Folgen seiner Erkrankung versterben müssen, wenn unser Hilfesystem dies verhindern könnte. Das bayerische Suchthilfesystem ist zum Glück bisher gut aufgestellt, aber nicht ausreichend,“ erläutert Katrin Bahr „Drug Checking und Drogenkonsumräume sind wichtige Schritte, um die Leben vieler Menschen zu retten.“</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Condrobs e.V.</div>
<p>Condrobs hilft benachteiligten Menschen und ihren Angeh&ouml;rigen. Wir sind ein &uuml;berkonfessioneller Tr&auml;ger mit vielf&auml;ltigen sozialen Hilfsangeboten in ganz Bayern. Neben breit gef&auml;cherten Angeboten in der Pr&auml;vention und Suchthilfe sind wir in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Migrationsarbeit t&auml;tig. Condrobs ist Ausbilder und bietet betreute Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r Frauen* und M&auml;nner*, die nach einer schwierigen Lebensphase wieder ins Arbeitsleben zur&uuml;ckkehren wollen. In unserer Akademie finden Fachleute themenspezifische Fortbildungen. Weitere Informationen unter www.condrobs.de</p>
</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/condrobs-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Condrobs e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2023/06/regierung-verabschiedet-bundesweite-rechtsgrundlage-fuer-drug-checking/" data-wpel-link="internal">Regierung verabschiedet bundesweite Rechtsgrundlage für Drug Checking</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
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		<item>
		<title>Bayerische Kriminalitätsstatistik 2022</title>
		<link>https://www.news-research.net/2023/03/bayerische-kriminalitaetsstatistik-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Condrobs]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Mar 2023 08:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[bayerischen]]></category>
		<category><![CDATA[bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Caritas]]></category>
		<category><![CDATA[condrobs]]></category>
		<category><![CDATA[drogengebraucherinnen]]></category>
		<category><![CDATA[drogenkonsumräume]]></category>
		<category><![CDATA[drug]]></category>
		<category><![CDATA[drugs]]></category>
		<category><![CDATA[european]]></category>
		<category><![CDATA[ingolstadt]]></category>
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		<category><![CDATA[mudra]]></category>
		<category><![CDATA[münchen]]></category>
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		<category><![CDATA[schwaben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vergangene Woche wurde die bayerische Kriminalstatistik für 2022 veröffentlicht. Und leider offenbart sie eine sehr traurige Tatsache: Die Anzahl an verstorbenen Drogengebraucher*innen ist im Vorjahresvergleich wieder angestiegen, von 255 im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2023/03/bayerische-kriminalitaetsstatistik-2022/" data-wpel-link="internal">Bayerische Kriminalitätsstatistik 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Vergangene Woche wurde die <a href="https://www.polizei.bayern.de/mam/kriminalitaet/230315_pks_pressebericht_2022.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">bayerische Kriminalstatistik für 2022</a> veröffentlicht. Und leider offenbart sie eine sehr traurige Tatsache: Die Anzahl an verstorbenen Drogengebraucher*innen ist im Vorjahresvergleich wieder angestiegen, von 255 im Jahr 2021 auf 277 im vergangenen Jahr. Eines ist klar: Viele dieser Tode hätten verhindert werden können.</p>
<p>Kein Mensch sollte an den Folgen seiner Erkrankung versterben müssen, wenn unser Hilfesystem dies verhindern könnte. Das bayerische Suchthilfesystem ist zum Glück gut aufgestellt, aber nicht ausreichend. Als letzter Baustein der Überlebenshilfen fehlen in Bayern Drogenkonsumräume, die einen hygienisch sicheren, sauberen und ruhigen Konsum unter Aufsicht, mit weiterführenden Beratungsangeboten, ermöglichen. Zudem wird die Ausbreitung von Infektionskrankheiten verhindert, da z.B. Spritzen nicht weitergegeben werden können. In Fällen von Überdosierungen ist erste Hilfe schnell zur Hand, so dass diese notfallmedizinisch nicht so aufwendig werden und die Mortalitätsrate geht messbar schnell zurück.</p>
<p><b>Drogenkonsumräume bedeuten Verantwortung</b></p>
<p>In München bzw. bayerischen Städten würden Drogenkonsumräume an bereits bestehende Suchthilfeeinrichtungen angedockt werden. Das Beispiel der Stadt Karlsruhe zeigt, dass es vorteilhaft ist, wenn ein Konsumraum an ein gut funktionierendes anderes Angebot der Suchthilfe direkt angeschlossen wird.</p>
<p>Das Betreiben eines Konsumraums bringt eine hohe Verantwortung mit sich. Verantwortung sowohl für unsere Klientel, deren Überleben wir sichern wollen. Aber auch Verantwortung für die Sicherung des öffentlichen Raums und damit eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Mit mehr als 50 Jahren Erfahrung in der Suchthilfe weiß Condrobs genau, was ein Drogenkonsumraum alles mit sich bringen kann. Aber genauso deutlich wird von uns der gesamtgesellschaftliche Nutzen gesehen.</p>
<p><b>Ein wichtiger Baustein </b></p>
<p>Weltweit bestehende Studien zeigen, dass Drogenkonsumräume ein wesentlicher Baustein der Überlebenshilfe in der Suchthilfe sind, in Ergänzung zu niedrigschwelligen Angeboten (Streetwork, Kontaktläden, niedrigschwellige Arbeitsprojekte, Notschlafstellen), einer flächendeckenden Substitution (von der wir noch weit entfernt sind, vor allem auf dem Land) und Naloxonvergabe inkl. Anwender*innenschulungen.</p>
<p>Was die Sicherung des öffentlichen Raums betrifft inkl. Zusammenarbeit und Kooperation mit Anwohner*innen und Gewerbetreibenden in der unmittelbaren Nachbarschaft, haben wir jahrzehntelange Erfahrung durch unsere Arbeit in den Kontaktläden (Tagesaufenthalt, Essensausgabe, niedrigschwellige Beratung, Safer-Use-Beratung, Naloxontraining, Beschäftigungsangebote für Drogenkonsument*innen). Durch Präsenz der Kolleg*innen in der unmittelbaren Umgebung, Aufstellen und Umsetzen eines klaren Regelwerks im Kontaktladen, intensive Beziehungsarbeit mit der Klientel und letztlich einer guten Zusammenarbeit mit den lokalen Kontaktbeamt*innen der Polizei, gelingt es uns an allen unseren Standorten in München, Ingolstadt und Würzburg, für ein sauberes Umfeld sowie Ruhe für die Menschen in der Umgebung zu sorgen.</p>
<p><b>Gesamtgesellschaftlich sichernd und problemlösend</b></p>
<p>Ergebnis der Evaluierungen des <a href="https://www.emcdda.europa.eu/topics/pods/drug-consumption-rooms_de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction</a> weisen viele Städte weltweit überzeugende Erfolge durch Drogenkonsumräume auf: Die Todeszahlen sinken, schwervermittelbare Konsument*innen finden Anschluss ans Hilfesystem, der Drogenkonsum in der Öffentlichkeit wird reduziert. Drogenkonsumräume sind ein Mittel der Prävention des Drogenhandels und zusätzlich steigt das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung, da die kommunalen Behörden Lösungen für Drogenprobleme finden. Drogenkonsumräume wirken gesamtgesellschaftlich sichernd und problemlösend.</p>
<p>Aus diesem Grund setzt sich Condrobs im Bündnis mit zwei Wohlfahrtsverbänden, anderen bayerischen Suchthilfeträgern und Einrichtungen der Suchthilfe (Caritas, Prop e.V., Mudra e.V., Drogenhilfe Schwaben, Drugstop Regensburg e.V., Der Paritätische Landesverband Bayern) für die Einrichtungen von Drogenkonsumräumen auch in Bayern ein. Unterstützung erfahren wir dabei von der Stadt München, die potenzielle Betreiberin eines Modellprojekts wäre.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Condrobs e.V.</div>
<p>Condrobs hilft benachteiligten Menschen und ihren Angeh&ouml;rigen. Wir sind ein &uuml;berkonfessioneller Tr&auml;ger mit vielf&auml;ltigen sozialen Hilfsangeboten in ganz Bayern. Aus einer Selbsthilfeinitiative entstanden, arbeiten heute mehr als 900 Mitarbeiter*innen in &uuml;ber 70 Einrichtungen. Unser breit gef&auml;chertes Angebot umfasst innovative Projekte und Einrichtungen der Pr&auml;vention, Sucht- und Wohnungslosenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe sowie Migrationsarbeit. Condrobs ist Ausbilder und bietet betreute Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r Frauen* und M&auml;nner*, die nach einer schwierigen Lebensphase wieder ins Arbeitsleben zur&uuml;ckkehren wollen. Die Condrobs-Akademie h&auml;lt Fortbildungen zu aktuellen Themen f&uuml;r die soziale Arbeit bereit. Weitere Informationen unter www.condrobs.de</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Condrobs e.V.<br />
Berg-am-Laim-Stra&szlig;e 47<br />
81673 M&uuml;nchen<br />
Telefon: +49 (89) 384082-0<br />
Telefax: +49 (89) 384082-30<br />
<a href="http://www.condrobs.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.condrobs.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Nils Pape<br />
Zentralverwaltung | &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (89) 384082-33<br />
Fax: +49 (89) 384082-30<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#099;&#111;&#110;&#100;&#114;&#111;&#098;&#115;&#046;&#100;&#101;
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/condrobs-ev/Bayerische-Kriminalitaetsstatistik-2022/boxid/939254" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Condrobs e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/condrobs-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Condrobs e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---6/939254.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2023/03/bayerische-kriminalitaetsstatistik-2022/" data-wpel-link="internal">Bayerische Kriminalitätsstatistik 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Organisationen, Verbände und Beratungsstellen schlagen Alarm:  Hunderttausende in Deutschland nicht ausreichend krankenversichert</title>
		<link>https://www.news-research.net/2022/12/organisationen-verbaende-und-beratungsstellen-schlagen-alarm-hunderttausende-in-deutschland-nicht-ausreichend-krankenversichert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Condrobs]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2022 10:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[allianz]]></category>
		<category><![CDATA[clearingstelle]]></category>
		<category><![CDATA[condrobs]]></category>
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		<category><![CDATA[pfalz]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.news-research.net/2022/12/organisationen-verbaende-und-beratungsstellen-schlagen-alarm-hunderttausende-in-deutschland-nicht-ausreichend-krankenversichert/</guid>

					<description><![CDATA[<p>­Inflation, wachsende Armut, die Versorgung von Geflüchteten – das deutsche Gesundheitssystem ist den aktuellen Herausforderungen nicht gewachsen. Davor warnt eine zivilgesellschaftliche Allianz anlässlich des heutigen Welttags der allgemeinen Gesundheitsversorgung. Die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2022/12/organisationen-verbaende-und-beratungsstellen-schlagen-alarm-hunderttausende-in-deutschland-nicht-ausreichend-krankenversichert/" data-wpel-link="internal">Organisationen, Verbände und Beratungsstellen schlagen Alarm:  Hunderttausende in Deutschland nicht ausreichend krankenversichert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">­Inflation, wachsende Armut, die Versorgung von Geflüchteten – das deutsche Gesundheitssystem ist den aktuellen Herausforderungen nicht gewachsen. Davor warnt eine zivilgesellschaftliche Allianz anlässlich des heutigen Welttags der allgemeinen Gesundheitsversorgung.</p>
<p>Die Bundesregierung muss zügig Maßnahmen ergreifen, um Gesundheitsversorgung für alle Menschen in Deutschland zu gewährleisten und diskriminierende Hürden abzubauen. Das fordert die neu gegründeten Bundesarbeitsgemeinschaft Anonymer Krankenschein- und Clearingstellen (BACK), zu der auch Condrobs mit der Clearingstelle Gesundheit gehört, zusammen mit Ärzte der Welt, Diakonie Deutschland und der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe.</p>
<p>„Deutschland stellt sich als Musterbeispiel dar, aber immer noch können Hunderttausende notwendige medizinische Leistungen nicht in Anspruch nehmen“, kritisiert Robert Limmer von der Clearingstelle München.</p>
<p>Mitarbeitende in Anlaufstellen für Menschen ohne Krankenversicherung erleben täglich die Auswirkungen der zahlreichen Barrieren: „Ich habe zum Beispiel schwangere Frauen beraten, die erst kurz vor der Geburt das erste Mal von einer Gynäkologin untersucht wurden. Diese Situation birgt eine große Gefahr für Mutter und Kind“, sagt Nele Wilk von der Clearingstelle Rheinland-Pfalz.</p>
<p>Häufig suchen Geflüchtete, Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus sowie erwerbslose oder prekär beschäftigte Menschen aus andern EU-Ländern Unterstützung bei den Anlaufstellen. Aber auch zahlreiche deutsche Staatsbürger*innen, die sich vor allem die Beiträge der privaten Krankenversicherung nicht mehr leisten können, sind darunter.</p>
<p>Offizielle Daten, wer in Deutschland nicht krankenversichert ist, sind unzureichend. Zum besseren Verständnis des Problems will Ärzte der Welt mit seinem heute erscheinenden <a href="https://www.aerztederwelt.org/gesundheitsreport" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Gesundheitsreport</a> beitragen. „60 Prozent der Patient*innen haben angegeben, dass sie in den vergangenen zwölf Monaten darauf verzichtet haben, eine Arztpraxis oder Klinik aufzusuchen, obwohl sie krank waren. Bei obdachlosen Patient*innen waren das über 80 Prozent“, sagt Ärzte der Welt-Referentin Janina Gach.</p>
<p>Zahlreiche ehrenamtlich getragene medizinische Versorgungsprojekte sowie von Kommunen und Ländern eingerichtete Clearingstellen versuchen, die klaffende Lücke im deutschen Gesundheitssystem notdürftig zu schließen. Doch sie arbeiten am Rande ihrer Kapazitäten.</p>
<p>„Jeder Mensch muss sich darauf verlassen können, dass er Zugang zu medizinischer Versorgung bekommt. Gesundheit ist ein Menschenrecht und das muss in Deutschland für alle hier lebenden Menschen gelten – ohne Einschränkungen“, sagt Maike Grube, Referentin bei der Diakonie Deutschland.</p>
<p>Angesichts der sich zuspitzenden Lage fordern die Organisationen und Verbände die Bundesregierung auf, endlich zu handeln, und folgende Maßnahmen zu ergreifen:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Trennung von gesetzlicher und privater Krankenversicherung abschaffen, Einführung einer gesetzlichen Krankenversicherung für alle</li>
<li>Mindestbeitragssatz zur freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung für einkommensschwache Personengruppen senken</li>
<li>Übermittlungspflicht nach § 87 Aufenthaltsgesetz abschaffen</li>
<li>EU-Bürger*innen im Bezug von Sozialleistungen gleichbehandeln und Leistungsausschluss abschaffen</li>
<li>Umfassende, barrierearme Gesundheitsversorgung für Geflüchtete</li>
<li>Bürokratische Hürden beim Zugang zu gesundheitlicher Versorgung abschaffen, barrierearme Informationen bereitstellen</li>
<li>Recht auf professionelle Sprachmittlung im Gesundheitssystem und Finanzierung dieser</li>
<li>Maßnahmen zum Abbau von Diskriminierung im Gesundheitswesen und bei Behörden</li>
<li>Solange der diskriminierungsfreie Zugang nicht für alle gesichert ist:</li>
<li>Clearingstellen einrichten und finanzieren</li>
<li>Finanzierungsmöglichkeiten medizinischer Versorgung für Menschen ohne Krankenversicherungsschutz einrichten</li>
</ul>
<p><b>Hintergrund: </b></p>
<p>Seit Jahrzehnten bemühen sich zivilgesellschaftliche Organisationen, Menschen ohne Krankenversicherung zu versorgen. Zum großen Teil wird diese Leistung durch ehrenamtlich tätiges medizinisches Personal erbracht. In den vergangenen Jahren haben zudem einige Länder und Kommunen Clearingstellen eingerichtet. Diese unterstützen Menschen dabei, in eine Krankenversicherung aufgenommen zu werden oder zu klären, wie die Kosten für eine Behandlung gedeckt werden können. Indem die Clearingstellen anonymisierte Behandlungsscheine ausstellen, können sie kurzfristig Zugang zum Gesundheitssystem ermöglichen. Clearingstellen sind bisher aber noch nicht flächendeckend eingerichtet worden und sind nicht für alle Ratsuchenden in erreichbarer Nähe. Zudem existieren weder einheitliche Standards noch eine ausreichende und langfristige Finanzierung.</p>
<p><b>Weiterführende Links:</b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Gesundheitsreport von Ärzte der Welt <a href="https://www.aerztederwelt.org/gesundheitsreport" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.aerztederwelt.org/gesundheitsreport</a></li>
<li>Politische Ziele der BACK: anonymer-behandlungsschein.de/gemeinsame-politische-ziele-des-back/</li>
<li>Diakonie Deutschland: <a href="https://www.diakonie.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.diakonie.de/</a></li>
<li>Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe: <a href="https://www.bagw.de/de/themen/zahl-der-wohnungslosen/uebersicht" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.bagw.de/de/themen/zahl-der-wohnungslosen/uebersicht</a></li>
<li>Verzeichnis Anonyme Behandlungsscheine, Clearingstellen und Gesundheitsfonds: <a href="http://www.anonymer-behandlungsschein.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">anonymer-behandlungsschein.de</a></li>
<li>Gesundheitsversorgung in Ihrer Nähe: <a href="http://www.gesundheit-ein-menschenrecht.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">gesundheit-ein-menschenrecht.de</a></li>
</ul>
</div>
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<div>Über den Condrobs e.V.</div>
<p>Condrobs hilft benachteiligten Menschen und ihren Angeh&ouml;rigen. Wir sind ein &uuml;berkonfessioneller Tr&auml;ger mit vielf&auml;ltigen sozialen Hilfsangeboten in ganz Bayern. Neben breit gef&auml;cherten Angeboten in der Pr&auml;vention und Suchthilfe sind wir in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Migrationsarbeit t&auml;tig. Condrobs ist Ausbilder und bietet betreute Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r Frauen* und M&auml;nner*, die nach einer schwierigen Lebensphase wieder ins Arbeitsleben zur&uuml;ckkehren wollen. In unserer Akademie finden Fachleute themenspezifische Fortbildungen. Weitere Informationen unter www.condrobs.de</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Condrobs e.V.<br />
Berg-am-Laim-Stra&szlig;e 47<br />
81673 M&uuml;nchen<br />
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Telefax: +49 (89) 384082-30<br />
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<div>Ansprechpartner:</div>
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</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/condrobs-ev/Organisationen-Verbaende-und-Beratungsstellen-schlagen-Alarm-Hunderttausende-in-Deutschland-nicht-ausreichend-krankenversichert/boxid/928244" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Condrobs e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/condrobs-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Condrobs e.V.</a>
                    </li>
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		<title>Festakt und Fachtag: Condrobs feiert 50-jähriges Jubiläum</title>
		<link>https://www.news-research.net/2022/07/festakt-und-fachtag-condrobs-feiert-50-jaehriges-jubilaeum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Condrobs]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jul 2022 15:55:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 13. Dezember 1971 gründeten 18 Eltern mit Unterstützung eines engagierten Rechtsreferendars und eines Sozialarbeiters die „Elterninitiative gegen Drogenmissbrauch“. Am gestrigen 07. Juli wurde das 50-jährige Jubiläum mit prominenten Grußwortredner*innen und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2022/07/festakt-und-fachtag-condrobs-feiert-50-jaehriges-jubilaeum/" data-wpel-link="internal">Festakt und Fachtag: Condrobs feiert 50-jähriges Jubiläum</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Am 13. Dezember 1971 gründeten 18 Eltern mit Unterstützung eines engagierten Rechtsreferendars und eines Sozialarbeiters die</b> <b>„Elterninitiative gegen Drogenmissbrauch“. Am gestrigen 07. Juli wurde das 50-jährige Jubiläum mit prominenten Grußwortredner*innen und einem anschließenden, hochinteressanten Fachtag groß gefeiert. </b></p>
<p>Um 10.30 Uhr wurden die Pforten der Kranhalle im Feierwerk in der Hansastraße 39 geöffnet. Nach und nach trafen die geladenen Gäste ein, um Teil der heutigen, besonderen Veranstaltung zu sein: dem Festakt zum 50-jährigen Jubiläum von Condrobs.</p>
<p>Den Auftakt des Feiertags machte der Geschäftsführende Vorstand von Condrobs. Um kurz nach 11 Uhr bat Moderatorin Susanne Krauseneck Frau Katrin Bahr auf die Bühne. <i>„Für mich ist es angesichts dieser Jahreszahl eine große Ehre, diesen Festakt im Namen des Geschäftsführenden Vorstands Fredrik Kronthaler und mir, Katrin Bahr, zu eröffnen“</i>, so Katrin Bahr. In der einleitenden Begrüßung durfte der Dank an eine für die Condrobs-Geschichte entscheidende Person natürlich nicht fehlen: <i>„Ganz besonders begrüßen möchte ich den Gründer von Condrobs und unseren Aufsichtsratsvorsitzenden, den Rechtsanwalt Herrn Alexander Eberth“</i>. Ohne ihn, so Bahr, wäre Condrobs und all das, was der Verein die vergangenen Jahrzehnte bewirken konnte, undenkbar. Ebenso dankte Katrin Bahr Eva Egartner, die Condrobs über 20 Jahre lang als Vorständin führte und einen enormen Anteil an der Entwicklung des Vereins hat.</p>
<p>Zum Ende ihrer Ausführungen ging Bahr noch auf das KunstWege-Projekt ein, das gestern seine Eröffnung feierte und das Condrobs-Klient*innen mittels Kunst eine Stimme gibt. Hierbei dankte Bahr dem Schirmherren Prof. Wolfgang Flatz für seine Unterstützung. Nach einem herzlichen Applaus leitete Katrin Bahr über zum Condrobs-Mitgründer Alexander Eberth.</p>
<p><b>„Ich habe 50 Jahre Condrobs nicht bereut“</b></p>
<p>Eberth, der von Beginn an die Geschicke des Vereins mitbestimmte und -lenkte und ihm heute als Aufsichtsratsvorsitzender vorsteht, stellte seinen Redebeitrag unter das Motto „Warum macht ein Rechtsanwalt Drogenpolitik?“. Mit seiner unverkennbaren Stimme nahm Eberth die Gäste mit auf eine spannende Gründungsreise von Condrobs. <i>„Die damalige Drogenberatungsarbeit entstammte einer Art Release-Bewegung, die sich mehr oder weniger als Selbsthilfeeinrichtung gegen Kriminalisierung von Drogenabhängigen verstand – das war zu wenig,“</i>, so der Jurist. <i>„Allgemein bestand die Ansicht, dass es sich um eine Drogenwelle handeln würde, die bald wieder abnehmen würde. Dass dies nicht der Fall war, weiß man heute.“</i></p>
<p>Eberth machte in seiner Rede deutlich, dass sein Antrieb stets der Einsatz für Menschen war, die benachteiligt, an den Rand der Gesellschaft gedrängt, ausgegrenzt sind. Standen zu Beginn suchtkranke und -gefährdete Jugendliche im Mittelpunkt der Arbeit, so erhebt Condrobs heute seine Stimme für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Familien, Geflüchtete sowie suchtmittelabhängige Frauen* und Männer* jeden Alters und ihre Angehörigen – eine Entwicklung, auf die Eberth voller Stolz zurückblickte. Mit wunderbar bescheidenen Worten schloss Eberth seinen Vortrag: <i>„Ich habe 50 Jahre Condrobs nicht bereut.“</i></p>
<p>Der Geschäftsführende Vorstand überreichte Eberth im Anschluss an diese interessante Reise durch die Jahrzehnte des Vereinsbestehens einen Blumenstrauß und bedankte sich von Herzen für seinen riesigen Einsatz.</p>
<p><b>„Danke für 50 Jahre Condrobs!“</b></p>
<p>Nach großem Applaus zu Ehren des Condrobs-Mitgründers folgten als nächster Programmpunkt die Grußworte. Den Auftakt machte Dr. Florian Herrmann, MdL, Leiter des Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien. <i>„Jeder sagt „bitte“ und ich finde, unsere Gesellschaft soll „danke“ sagen und ich tue das stellvertretend für die bayerische Staatsregierung, für den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder: Danke für 50 Jahre Condrobs!“</i>  Herrmann hob in seiner Rede die wichtige Arbeit des Vereins hervor und dankte v.a. Alexander Eberth, der durch sein aufopferungsvolles Engagement ein großes Vorbild sei: <i>„Sie sind wirklich der „Mr. Condrobs“ und wir haben Ihnen sehr viel zu verdanken.“</i></p>
<p>Mit herzlichen Glückwünschen schließend übergab Dr. Herrmann das Wort an Verena Dietl. Die 3. Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München lobte Condrobs für den großen Einsatz und die vielfältigen Unterstützungsoptionen: <i>„Der Verein stellt viele Angebote zur Verfügung, die das Münchner Hilfesystem bereichern und oft über die Stadtgrenzen hinaus beispielhaft sind.“  </i>Vom Mut, immer wieder neue Wege zu beschreiten, um möglichst vielen Menschen gerecht zu werden, zeigte sich Dietl besonders beeindruckt. In ihrer Rede äußerte sie zudem den Wunsch, dass das von Condrobs und der Stadt München seit Jahren forcierte Thema „Konsumraum“ zeitnah zu einem positiven Abschluss gebracht werden möge. Für die enge Kooperation sprach Verena Dietl Condrobs einen herzlichen Dank aus.</p>
<p><b>„Condrobs ist da, wenn es um die Sorgen und Nöte geht“</b></p>
<p>Josef Mederer, Bezirkstagspräsident von Oberbayern, konnte leider nicht live vor Ort dabei sein. Er ließ es sich jedoch nicht nehmen, Condrobs zum Jubiläum zu gratulieren. In seiner Videobotschaft fand er warme Worte für den Verein: <i>„50 Jahre Condrobs – das ist ein halbes Jahrhundert intensivster Einsatz für Menschen mit Suchterkrankungen. Mit hervorragender fachlicher Expertise gelingt es Condrobs, Menschen in ihrer Vielfalt zu verstehen und dabei zu unterstützen.“</i> In seiner Eigenschaft als Bezirkstagspräsident Oberbayerns lobte Mederer die wertschätzende Haltung von Condrobs und dass man stets Flagge zeige.</p>
<p>In einer weiteren Videogrußbotschaft richtete der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Burkhard Blienert, das Wort an die versammelten Gäste. In seiner als Aufzählung der vielen positiven Eigenschaften des Vereins dargebotenen Rede stellte Blienert u.a. den Innovationswillen von Condrobs – bspw. beim Naloxonprogramm, dem Einsatz für Konsumräume in Bayern oder dem Streetwork im Netz – heraus. <i>„Condrobs ist da, wenn es um die Sorgen und Nöte geht,“</i> resümierte Burkhard Blienert. <i>„Herzlichen Dank für 50 Jahre Einsatz am Menschen, mit Menschen, für die Menschen in Bayern.“</i></p>
<p><b>Ein Sprachrohr für jene, die nicht gehört werden</b></p>
<p>Im Anschluss an die Videobotschaften betrat Vorständin Katrin Bahr wieder die Bühne, um in Vertretung von Doris Rauscher, MdL, Vorsitzende im Ausschuss für Arbeit und Soziales, Jugend und Familie deren Grußwort zu verlesen. Darin lobte Doris Rauscher das Engagement von Condrobs, die individuellen Hilfsangebote, das Aufzeigen von Bedarfslücken inklusive Lösungsoptionen sowie das Fungieren als Sprachrohr für jene, <i>„die selbst oft nicht gehört werden.“</i> Mit einem Aufruf gefolgt von einer anerkennenden Feststellung endete der Text von Doris Rauscher: <i>„Unser Netz muss enger gesponnen werden – dabei sind Sie ein verlässlicher Partner.“</i></p>
<p>Für den finalen Grußwortbeitrag wurde Gülseren Demirel, MdL, auf die Bühne gebeten. Als Mitglied im Ausschuss für Verfassung, Recht, Parlamentsfragen und Integration sowie Mitglied des Präsidiums des Bayerischen Landtags, die Condrobs bereits in jungen Jahren in ihrem damaligen Beruf als Sozialarbeiterin kennenlernen durfte, hatte sie ein großes Lob parat: <i>„Sie bieten nicht nur Angebote an, doktern an den Problemen rum und versuchen, Unterstützung für das Individuum zu sein oder Probleme zu individualisieren, […] sondern Condrobs richtet den Blick auch, ohne den Einzelnen zu vergessen, auf die Struktur. Und versucht auch, Sprachrohr zu sein für die Betroffenen!“</i> Dieser Einsatz auf struktureller Ebene zeichne Condrobs insbesondere aus, so Demirel. <i>„Wenn man 50 Jahre zurückblickt, […] dann sieht man, was sich politisch im Interesse der suchtkranken Menschen so viel verändert hat.“</i></p>
<p><i> </i>Den zahlreichen ehrenvollen Grußbotschaften folgte die Präsentation des Condrobs-Films „KunstWege – Vom Leben gezeichnet“. Hierfür wurden einige der Kunst-Workshops begleitet, deren Ergebnisse teilweise in einer bis 27.07. andauernden Ausstellung im Farbenladen im Feierwerk bewundert werden können.</p>
<p><b>Prämissen für eine moderne Suchtpolitik</b></p>
<p>Nach dieser Auflockerung stand der Impulsvortrag „Sehen.Entwickeln.Gestalten“ von Margit Berndl, Vorstand Verbands- und Sozialpolitik Der Paritätische Bayern auf dem Programm. Gespannt lauschte das Publikum den Ausführungen. Berndl nahm darin Bezug auf Änderungen in Gegenwart und Zukunft.</p>
<p><i>„Lassen Sie mich mit dem Blick auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen folgende Prämissen für eine moderne Suchtpolitik formulieren,“ </i> begann Berndl ihre Gedanken: <i>„Wir brauchen eine durchgehende Akzeptanz, dass Sucht eine schwerwiegende Krankheit mit sozialen Folgen ist, die auch entsprechend behandelt und bearbeitet werden muss und, wenn möglich, nicht kriminalisiert werden darf. […] Der aus der Suchthilfesicht nicht gerechtfertigte Umgang mit legalen und illegalen Drogen muss aufgelöst werden. […] Sie verdienen die gleiche gesellschaftliche und politische Aufmerksamkeit.“</i></p>
<p>Berndl fuhr fort: <i>Eine Suchthilfe muss im digitalen Zeitalter ankommen, Prävention muss in den Lebenswelten der Menschen ansetzen und dorthin gehen, wo sie sind!“ Außerdem, so Berndl, sei „die Stärkung von Familien ein wesentlicher Aspekt.“ </i>Zu guter Letzt formulierte Margit Berndl noch einen Auftrag an alle: <i>„Moderne Suchtpolitik muss teilhabeorientierter denken und handeln und partizipativer ausgerichtet sein.“</i> Berndl hob hervor, dass Condrobs dahingehend bereits sehr modern sei, bei der Umsetzung jedoch politische wie gesellschaftliche Unterstützung benötigt.</p>
<p><b>Ende des Festakts, Auftakt des Fachtags</b></p>
<p>Mit diesem Beitrag neigte sich der Festakt langsam dem Ende zu. Das Münchner Musikkollektiv JISR spielte zum Ausklang wunderbare Musik, während der Condrobs-Gastronomiebetrieb VIVA CLARA ein liebevoll zubereitetes Fingerfood-Buffet aufbaute.</p>
<p>Während einige Gäste nach einem stärkenden Snack die Feierlichkeiten verließen, nutzen andere die Chance, sich im angrenzenden Farbenladen durch die „KunstWege“-Ausstellung führen zu lassen. Viele Besucher*innen blieben auf dem Feierwerk-Gelände, da wegen des anschließenden Fachtages weitere Programm-Highlights auf der Agenda standen.</p>
<p>Um 14.30 Uhr begrüßte Moderatorin Susanne Krauseneck die Fachtags-Besucher*innen, darunter etliche, die extra hierfür in den Münchner Westen angereist waren. Condrobs-Vorstand Frederik Kronthaler übernahm die Begrüßung der Fachtag-Besucher*innen. Die Gelegenheit nutzte Kronthaler, um auch an die Entscheidungsträger zu appellieren, öffentliche Mittel nicht zu kürzen, da dies zulasten der Schwächsten gehen würde.</p>
<p><b>„Leaving Care ragt weit in das Leben danach rein“</b></p>
<p>Nach dieser eindrücklichen Eröffnung wurde Dr. Severine Thomas vom Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim angekündigt. In Ihrem Vortrag „Umsetzung der Neuerungen des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG) in der Gestaltung des Leaving Care“ ging sie detailreich auf das Thema Übergangsbegleitung und Hilfe zur Verbesserung des Starts in ein eigenverantwortliches Leben nach der Kinder- und Jugendhilfe ein. Zu Beginn erinnerte sie nochmal an folgendes: <i>„Die Unterbringung junger Menschen in stationäre Erziehungshilfen ist einer der massivsten Eingriffe in die persönlichen Rechte. Häufig aus gutem Grund. Aber damit geht eine starke öffentliche Verantwortung einher.“</i> Interessiert hörten die Anwesenden Dr. Thomas‘ Ausführungen zu: <i>„Leaving Care ragt auch sehr weit in das Leben danach rein.“</i> Man dürfe, so Dr. Severine Thomas, <i>„nie müde werden, über das Thema zu reden, auch über die gesetzlichen Grundlagen.“ </i></p>
<p><b>Der Stand zum Cannabis-Thema</b></p>
<p>Ein in der öffentlichen Berichterstattung stark beachtetes Thema hatte der folgende Fachvortrag zu bieten: „Update Cannabis: Aktueller Kenntnisstand und Trends“. Als Expertin trat hierzu Diplompsychologin Dr. Eva Hoch, Institutsleitung IFT Institut für Therapieforschung München auf. „Ich beobachte schon, es ist ein wahnsinniger Hype um das Thema Cannabis,“ so Hoch. <i>„Tabak und Alkohol sind immer noch die Probleme Nummer 1,“ </i>ordnete die Referentin Cannabis bzw. Drogen in der Todesfall- bzw. Gesundheits-Statistik bei Suchtmitteln erst einmal ein. <i>„Cannabis ist aber die mit Abstand am häufigsten konsumierte illegale Droge.“</i> In ihrem Vortrag ging Dr. Eva Hoch sowohl auf die Vor- wie die Nachteile von Cannabis bzw. dessen Legalisierung ein und verschaffte den Anwesenden einen guten Überblick. Den künftigen Umgang mit dem Thema Cannabis-Legalisierung sollte man am besten <i>„Stück für Stück angehen,“</i> so Hoch zum Ende ihrer Ausführungen.</p>
<p><b>„Es braucht frühzeitig Anstrengungen“</b></p>
<p>Nach einer kurzen Kaffeepause wurde der letzte Fachreferent angekündigt: Robert Andreasch, bekannt als Sozialwissenschaftler und als die rechte Szene immer wieder entlarvender Journalist, griff mit seinem Vortrag „Die Verteidigung der offenen Gesellschaft: was Demokratie gefährdet und wie wir sie schützen können“ ein ebenso brisantes wie enorm wichtiges Thema auf. „Es ist ein Kulturkampf, in dem sich die extreme Rechte befindet,“ so Andreasch. <i>„Sie will einen schon auf allen gesellschaftlichen Feldern bedrängen</i>.“ Mit ruhiger Stimme, jedoch sehr klaren Aussagen machte Andreasch die Gefahr deutlich, die vom rechten Rand droht. Besonders erschreckend war die Erkenntnis, wie stark rechtsradikales Gedankengut als Norm etabliert wird. Gegen Ende seines Vortrags machte Andreasch eines nochmal deutlich: <i>„Es braucht frühzeitig Anstrengungen und dass man sich zusammenschließt. Es könnte sonst zu spät sein.“</i></p>
<p>Während der abschließenden Fragerunde stellte der Robert Andreasch unmissverständlich klar: <i>„Es stellen sich ständig neue Fragen, bei denen wir jetzt tatsächlich Kante zeigen müssen und um die man vielleicht in den letzten Jahren noch herumgekommen ist.“</i> Darauf nahm Katrin Bahr zum Abschluss des Fachtags nochmal Bezug und betonte, dass Condrobs sich auch weiterhin deutlich positionieren und  Kante zeigen wird und sich für die Bedarfe der Klientel einsetzt.</p>
<p>Mit zahlreichen neuen Gedanken und Erkenntnissen endete der Fachtag. Viele ergriffen zum Abschluss des Tages nochmal die Möglichkeit, die Ausstellung „KunstWege – Vom Leben gezeichnet“ zu besuchen und sich während der Führungen weitere Infos zu diesem Projekt geben zu lassen.</p>
<p>Damit neigte sich dieser ereignisreiche Tag dem Ende zu. Condrobs dankt allen, die daran teilgenommen haben und besonders den Redner*innen bzw. Referent*innen.</p>
<p>Bis zum 27. Juli kann beinahe täglich die „KunstWege“-Ausstellung besucht werden, der Eintritt ist frei. Zudem finden an verschiedenen Tagen dort Veranstaltungen statt. Genauere Infos können der <a href="http://www.condrobs.de/kunstwege" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>Homepage</b></a> entnommen werden.</p>
<p>Den Beitrag <a href="https://www.condrobs.de/aktuelles/festakt-und-fachtag-condrobs-feiert-50-jaehriges-jubilaeum/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">online</a> lesen</div>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<title>Zwei Jahre Condrobs Clearingstelle Gesundheit</title>
		<link>https://www.news-research.net/2022/05/zwei-jahre-condrobs-clearingstelle-gesundheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Condrobs]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 May 2022 10:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[behandlung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Menschen ohne Krankenversicherung haben seit zwei Jahren mit der Condrobs Clearingstelle Gesundheit in München-Schwabing eine Anlaufstelle. Dass ein großer Bedarf besteht, zeigen die Zahlen. Klar wird durch sie aber auch: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2022/05/zwei-jahre-condrobs-clearingstelle-gesundheit/" data-wpel-link="internal">Zwei Jahre Condrobs Clearingstelle Gesundheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Menschen ohne Krankenversicherung haben seit zwei Jahren mit der Condrobs Clearingstelle Gesundheit in München-Schwabing eine Anlaufstelle. Dass ein großer Bedarf besteht, zeigen die Zahlen. Klar wird durch sie aber auch: Das Projekt ist ein Erfolg.</i></p>
<p>Wer krank ist, geht zum Arzt. Ohne Angst vor einer anschließenden hohen Rechnung. Ohne Sorge, das Wenige, das man hat, zu verlieren. Ganz einfach, ohne Probleme.</p>
<p>Was für die meisten Menschen in Deutschland ganz normal ist – eine funktionierende Gesundheitsversorgung – stellt für andere eine fast unüberwindbare Hürde dar. Die Clearingstelle Gesundheit ist eine seit zwei Jahren von der Landeshauptstadt München finanzierte Anlaufstelle, in der Menschen ohne Krankenversicherung Beratung, Unterstützung und Zugang zu medizinischer Versorgung erhalten. In mehr als 19 deutschen Großstädten und Landkreisen gibt es inzwischen solche Beratungsstellen. Die Münchner Stelle ist allerdings aktuell die Einzige in Süddeutschland.</p>
<p><b>Furcht vor den Folgen</b></p>
<p>Laut Statistischem Bundesamt (2019) leben in Deutschland mindesten 61.000 Menschen ohne Krankenversicherung. Humanitäre Hilfsorganisationen schätzen diese nur schwer zu erfassende Personengruppe auf mehr als eine halbe Million. In München geht man von mehreren Tausend aus. Trotz der allgemeinen Krankenversicherungspflicht in Deutschland scheitert der Zugang oftmals an fehlender Kenntnis eines, für Laien, undurchsichtigen Systems von gesetzlicher und privater Krankenversicherung, komplexen Rechtskonstellationen der Aufnahmevoraussetzungen, aufenthaltsrechtlichen Problemen oder mangelnden finanziellen Mitteln.</p>
<p>In den meisten Fällen handelt es sich bei nicht Krankenversicherten um Menschen in Notlagen. Zu der Personengruppe gehören beispielsweise ehemals Selbstständige, die ihre privaten Krankenkassenbeiträge nicht mehr zahlen konnten, EU-Einwander*innen auf Arbeitssuche, Migrant*innen ohne geregelten Aufenthalt oder Wohnungslose, die aus allen sozialen Sicherungssystemen gefallen sind. „Wohnungslosigkeit, prekäre Arbeits- und Lebensweisen und oft auch ein Leben in irregulären oder unsicheren Aufenthaltsverhältnissen wirken krankheitsverstärkend und somit bedarfssteigernd. Zusammen mit der stetig bekannter werdenden Clearingstelle Gesundheit und vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, sind diese Faktoren u.a. ausschlaggebend für die kontinuierlich ansteigenden Klient*innenzahl“, so Dr. Sophia Berthuet, Abteilungsleitung Integrations- und frauen*spezifische Hilfen.</p>
<p>Meist wurden Arztbesuche auf Grund fehlender Absicherung und finanzieller Mittel lange aufgeschoben, Krankheiten wurden verschleppt oder haben sich chronifiziert. Diese Menschen kommen häufig erst in die Beratungsstelle, wenn sie bereits dringend medizinische Behandlungen benötigen.</p>
<p><b>Nachhaltige Absicherung</b></p>
<p>Um die Zielgruppe zu erreichen, arbeitet die Clearingstelle eng mit Anlaufstellen der ehrenamtlichen Gesundheitsversorgung, Krankenhäusern und anderen sozialen Einrichtungen zusammen. Das niederschwellige Beratungsangebot holt die Menschen dort ab, wo sie sind und wird, wenn nötig auch vor Ort, in Sammelunterkünften oder an Schlafstellen von Obdachlosen durchgeführt.</p>
<p>Schwerpunkt der vor zwei Jahren neu geschaffenen Beratungsstelle ist die nachhaltige Absicherung der Gesundheitsversorgung der Betroffenen durch Aufnahme in eine Krankenversicherung.</p>
<p>In den Beratungsgesprächen werden Ansprüche bei Krankenversicherungen im In- und Ausland oder bei Sozialleistungsträgern geprüft. „Das Projekt stellt für viele Menschen einen Rettungsanker dar, nach dem sie in einer Notsituation greifen können. Mittels einer Kombination aus Beratung, guten Kontakten zu Behörden, Krankenversicherungen und anderen Beratungsstellen sowie der Vermittlung zu Hilfsorganisationen, werden die Betroffen unterstützt und wenn möglich in die Krankenversicherung integriert“, erklärt Robert Limmer, Leitung der Clearingstelle Gesundheit.</p>
<p><b>Hohe Rückführungsquote in Krankenversicherung</b></p>
<p>Eine nachhaltige Lösung der gesundheitlichen Versorgung konnte für fast die Hälfte 48 Prozent der 390 seit Mai 2020 in die Beratung gekommenen Menschen gefunden werden.</p>
<p>„Im Vergleich zum Gründungsjahr 2020 verzeichneten wir in 2021 einen stetigen Anstieg an Beratung und Hilfesuchenden. Gemeinsam mit den hohen Quoten bei der Vermittlung zu Leistungsträgern, zeugt dies von einem dringenden Unterstützungsbedarf in einem komplexen Gesundheitssystem und der Tatsache, dass weitaus mehr Menschen ohne Krankenversicherung in München leben als man gemeinhin glauben möchte“, erläutert Sophia Berthuet. „Des Weiteren konnte in der Geburtshilfe eine Kooperation mit den München Kliniken ins Leben gerufen werden. Nicht zuletzt war die Münchner Clearingstelle Gesundheit treibende Kraft in der Organisation eines bundesweiten Netzwerk- und Arbeitszusammenschlusses von Clearingstellen und Stellen des Anonymen Krankenscheins mit regelmäßigen Treffen und thematischen Unterarbeitskreisen. Somit wirkt die Clearingstelle nicht nur an einem weitreichenden Wissenstransfer mit, sondern vertritt die Münchner Kommune und ihr erfolgreiches, modellhaftes Konzept auch bundesweit.“</p>
<p>Dank dieser hohen Vermittlungsquote wurde bisher nur etwas mehr als die Hälfte, des von der Landeshauptstadt München mit jährlich 500.000€ zur Verfügung gestelltem Gesundheitsfonds, ausgegeben. Zugute kommt dieser Fond denjenigen Münchner Bürger*innen, die nicht ins Krankenversicherungssystem integriert werden können, aber trotzdem dringend medizinische Versorgung benötigen und sich dies finanziell nicht leisten können. So wurden von den Geldern in den letzten zwei Jahren lebensnotwendige Krankenhausaufenthalte, Operationen, Facharztbesuche, Medikamente und Hilfsmittel zu den üblichen Sätzen der gesetzlichen Krankenversicherung finanziert.</p>
<p>Das zunächst auf drei Jahre befristetet Projekt wird im Herbst zur Entscheidung der Verstetigung dem Münchner Stadtrat vorgelegt. „Die hohe Vermittlungsquote von inzwischen 51 Prozent der Beratenen in die Krankenversicherung zeigt, wie effizient die Arbeit dieser spezialisierten Anlaufstelle ist und welche sozialen Folgekosten darüber eingespart werden können“, so Robert Limmer. „In einer so wohlhabenden Stadt wie München ist die Stadtgesellschaft gut beraten auch Verantwortung zu übernehmen für Bürger*innen die keinen Zugang zu den üblichen sozialen Hilfesystemen haben. Hinter diesen Zahlen stehen ja Menschen. Mit jeder Beratung, mit jeder finanzierten Behandlung, mit jeder Integration in eine Krankenversicherung haben wir das Leben von mindestens einem Menschen wieder deutlich lebenswerter gemacht. Eine Verstetigung der inzwischen etablierten Clearingstelle Gesundheit erscheint damit geboten.“ </p>
<p><b>Presseinfos:</b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Die Clearingstelle Gesundheit wird von drei Mitarbeiter*innen des Vereins Condrobs e.V. seit Mai 2020 betrieben, einem Sozialpädagogen, einem Fachangestellten für Sozialversicherungen und einer halben VZE Verwaltungskraft.</li>
</ul>
<ul class="bbcode_list">
<li>718 Beratungskontakte fanden seit Start der Clearingstelle statt. Davon 390 Clearingfälle.</li>
<li>Für 48% der Clearingfälle wurden Leistungsträger gefunden.</li>
<li>148 Personen konnten dank Gesundheitsfond der Stadt München 477 medizinische Behandlungen in der Gesamthöhe von € 563.513,60 erhalten.</li>
<li>Der Antrag über die Verstetigung geht im Herbst in den Stadtrat.</li>
</ul>
<p>Mehr zur Clearingstelle Gesundheit unter <a href="https://www.condrobs.de/einrichtungen/clearingstelle" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.condrobs.de/einrichtungen/clearingstelle</a></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Condrobs e.V.</div>
<p>Condrobs hilft benachteiligten Menschen und ihren Angeh&ouml;rigen. Wir sind ein &uuml;berkonfessioneller Tr&auml;ger mit vielf&auml;ltigen sozialen Hilfsangeboten in ganz Bayern. Neben breit gef&auml;cherten Angeboten in der Pr&auml;vention und Suchthilfe sind wir in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Migrationsarbeit t&auml;tig. Condrobs ist Ausbilder und bietet betreute Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r Frauen* und M&auml;nner*, die nach einer schwierigen Lebensphase wieder ins Arbeitsleben zur&uuml;ckkehren wollen. In unserer Akademie finden Fachleute themenspezifische Fortbildungen. Weitere Informationen unter www.condrobs.de</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Condrobs e.V.<br />
Berg-am-Laim-Stra&szlig;e 47<br />
81673 M&uuml;nchen<br />
Telefon: +49 (89) 384082-0<br />
Telefax: +49 (89) 384082-30<br />
<a href="http://www.condrobs.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.condrobs.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Nils Pape<br />
Zentralverwaltung | &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (89) 384082-33<br />
Fax: +49 (89) 384082-30<br />
E-Mail: &#110;&#105;&#108;&#115;&#046;&#112;&#097;&#112;&#101;&#064;&#099;&#111;&#110;&#100;&#114;&#111;&#098;&#115;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/condrobs-ev/Zwei-Jahre-Condrobs-Clearingstelle-Gesundheit/boxid/900060" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Condrobs e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/condrobs-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Condrobs e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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			</item>
		<item>
		<title>Condrobs-Jubiläum: Seit 50 Jahren Brücken ins Leben</title>
		<link>https://www.news-research.net/2021/12/condrobs-jubilaeum-seit-50-jahren-bruecken-ins-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Condrobs]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2021 10:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[akademie]]></category>
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		<category><![CDATA[bayerischen]]></category>
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		<category><![CDATA[viva]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor fünf Jahrzehnten wurde eine Elterninitiative gegründet, um der akuten Drogenproblematik und der Kriminalisierung Suchtkranker entgegenzutreten. Daraus erwuchs mit Condrobs ein Verein, der mit individuell auf die Bedürfnisse des Einzelnen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2021/12/condrobs-jubilaeum-seit-50-jahren-bruecken-ins-leben/" data-wpel-link="internal">Condrobs-Jubiläum: Seit 50 Jahren Brücken ins Leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Vor fünf Jahrzehnten wurde eine Elterninitiative gegründet, um der akuten Drogenproblematik und der Kriminalisierung Suchtkranker entgegenzutreten. Daraus erwuchs mit Condrobs ein Verein, der mit individuell auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmten Angeboten Menschen eine Brücke in ein selbstbestimmtes, gesundes Leben baut. Am 13. Dezember begehen wir dieses bedeutsame Jubiläum. </b></p>
<p>Mitte der 60er Jahre: in Deutschland grassiert eine Drogenwelle, die vor allem Jugendliche und junge Menschen mitreißt. In den folgenden Jahren tritt keine Verbesserung ein, die Problematik wächst zunehmend an. Viele junge Menschen sind aufgrund ihres Drogenkonsums inhaftiert, Hilfsangebote gibt es kaum. Um Suchtkranke zu entkriminalisieren, sich für die Bedarfe dieser marginalisierten Zielgruppe einzusetzen und passende, bedarfsgerechte Hilfsangebote zu schaffen, beschließen 18 Eltern mit Unterstützung des sozial engagierten Rechtsreferendars Alexander Eberth und des Sozialarbeiters Vladimir Bosnjak die <b>„Elterninitiative gegen Drogenmissbrauch“</b> zu gründen.</p>
<p>Was zu diesem Zeitpunkt keiner der Beteiligten ahnt: <b>50 Jahre später</b> ist die kleine Initiative zu einem der größten überkonfessionellen, bayernweiten Träger für soziale Hilfsangebote mit über <b>70 Einrichtungen, einem weiten Tätigkeitsspektrum, </b>das Prävention, Kinder- und Jugendhilfe, Arbeit und Beschäftigung sowie Hilfen für Geflüchtete umfasst und<b> mehr als 900 Mitarbeitenden </b>angewachsen.</p>
<p>Dieser über fünf Jahrzehnte entstandene und ausgebaute Erfolg beruht auf kontinuierlicher Weiterentwicklung passgenauer Angebote sowie hoher Fachlichkeit.</p>
<p><b>Auf- und Ausbau der Hilfsangebote</b></p>
<p>1972 konnte <b>die erste Beratungsstelle</b> mit Sitz in der Schwabinger Konradstraße eröffnet werden. Ein denkwürdiger Moment. Der Beratungsstelle folgten Stück für Stück <b>weitere Einrichtungen</b>: 1974 das Teehaus Fidibus, in dem alternative Drogenarbeit praktiziert wurde; 1977 Inizio (ehemals die therapeutische WG Muspillistraße, die erste jugendsuchtspezifische Einrichtung); 1979 das Schloss Pichl für stationäre Rehabilitation und Langzeittherapie nördlich von Augsburg.</p>
<p><b>Lücken schließen, Neues wagen</b></p>
<p><b>Ergänzung und Differenzierung</b></p>
<p>Ende des Jahrzehnts war Condrobs auf <b>sechs Einrichtungen mit ca. 50 Mitarbeitenden</b> angewachsen – doch in den 1990er geschah hier noch einiges mehr. Die Angebote wurden zunehmend <b>ergänzt und differenziert</b>. Es kamen beispielsweise Arbeitsprojekte wie ConJob und Viva Clara hinzu, spezialisierte Einrichtungen in der Jugendsuchthilfe wie easyContact und das Streetworkprojekt ConAction wurden auf den Weg gebracht, die ÜWG eröffnet, weitere niedrigschwellige, akzeptanzorientierte Angebote geschaffen und eine Suchtberatungsstelle im Landkreis Starnberg aufgebaut. Mitte der 90er übernahm Condrobs die Trägerschaft des Kontaktladens off und baute das Angebot an Kontakt- und Begegnungsstätten sukzessive aus.</p>
<p><b>Zunehmende Spezialisierung</b></p>
<p>Die große Nachfrage nach den Condrobs-Angeboten bestätigte, dass noch zahlreiche Bedarfe vorhanden waren. So wurden die 2000er Jahre für <b>die zunehmende Schließung von Lücken im Hilfesystem</b> und <b>die weitere Spezialisierung in den Angeboten</b> genutzt. Der Ausbau der Genderarbeit, die Gründung und Erweiterung von zusätzlichen Einrichtungen wie dem Kontaktladen limit, dem Präventionsprojekt Inside @ school, easyContact Ingolstadt oder das Betreute Wohnen standen auf der einen Seite. Auf der anderen Seite wurden <b>neue Schwerpunkte</b> – beispielsweise Hilfen für ältere Klient*innen,</p>
<p>Einrichtungen für unbegleitete jugendliche Geflüchtete – gesetzt. Mit der Eröffnung von Suprima wurde das Gesamtkonzept um ein bis dato <b>einzigartiges Angebot</b> erweitert: dem Ziel der psychischen wie physischen Gesundung substituierter Bewohner*innen und deren sozialer Reintegration. Auch <b>organisatorisch entwickelte Condrobs sich </b>weiter: die Implementierung eines Qualitätsmanagements zusammen mit der Gütesiegel-Zertifizierung wurden zu wichtigen Themen des Vereins. </p>
<p><b>Bayernweite Vernetzung</b></p>
<p>Über <b>30 Einrichtungen und mehr als 400 Mitarbeiter*innen</b> – zum 40jährigen Bestehen im Jahr 2011 war Condrobs zu einem Sozialverein von beachtlicher Reichweite angewachsen. Ein Ende war damit längst nicht erreicht, denn es gab noch viele Menschen, die Unterstützung benötigten. Vor allem <b>das Schaffen von Angeboten außerhalb Münchens</b> wurde vorangetrieben, zahlreiche Einrichtungen in zusätzlichen bayerischen Ortschaften wie z.B. Landsberg, Augsburg, Erding, Bayreuth, Würzburg oder Schweinfurt wurden gegründet oder erweitert. Aber auch in der Landeshauptstadt wurde weiterhin alles getan, um die Bedarfe der Klient*innen erfüllen zu können.</p>
<p>Neben der <b>Gründung neuer Einrichtungen</b> wie dem Mutter-Kind-Haus oder dem Familienzentrum Ramersdorf war ab 2012 auch die Schaffung von <b>Angeboten für Geflüchtete</b> in mehreren bayerischen Städten wesentlich. Die <b>Puerto</b> Jugendwohngemeinschaften in Bayreuth und Augsburg waren und sind für u.a. junge Geflüchtete eine Anlaufstelle, das Integrationsprojekt Kistlerhofstraße sorgte dafür, dass junge Flüchtlinge und Studierende gemeinsam mit- und voneinander lernten. Hinzu kam 2019 die Gründung der <b>Condrobs Akademie</b> zur internen wie externen Fort- und Weiterbildung im Jahr 2019.</p>
<p><b>Condrobs aktuell</b></p>
<p>Condrobs nahm von Beginn an bis heute stets <b>Einfluss auf die Politik</b>, um für unsere Klientel Besserungen zu erreichen und ihnen eine Stimme zu geben. Es ist uns in den vergangenen Jahrzehnten gelungen, Themenschwerpunkte zu setzen und nachhaltige Veränderungen herbeizuführen, die unseren Klient*innen zugutekommen.</p>
<p>Es gibt jedoch nach wie vor zahlreiche Themen, an denen wir dranbleiben müssen: Wohnungslosigkeit, relative Armut und psychische Belastungen nehmen zu und werden durch die Pandemie wie mit einem Brennglas verstärkt. Die Forderungen nach geschützten Konsumräumen und Drug Checking sind nur ein Teil der Forderungen und Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen. Moderne Drogenarbeit hat das Internet und die vielen Chatplattformen in den Blick zu nehmen. Kinder und Jugendliche sind hier besonders gefährdet. Das Augenmerk muss auf sie gerichtet sein.</p>
<p>Die vergangene zwei Jahre in der Pandemie waren für alle eine Herausforderung. Auch für Condrobs. Doch gerade in dieser schwierigen Zeit zeigte sich, dass Condrobs auf einem <b>stabilen Fundament</b> steht. Dieses bildet die Basis für weitere mindestens 50 Jahre, in denen von uns Brücken ins Leben gebaut und Klient*innen auf ihrem Weg begleitet werden.</p>
<p><b>Im Jubiläumsjahr 2022 haben wir diverse Veranstaltungen und Aktionen geplant</b>, über die wir natürlich regelmäßig und rechtzeitig informieren werden. Wenn Sie für Ihre Berichterstattung zusätzliche Informationen, weiteres Material oder Interview-Partner*innen benötigen, können Sie sich gerne jederzeit an die <a href="mailto:Presse@condrobs.de" class="bbcode_email">Presse@condrobs.de</a> wenden.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Condrobs e.V.</div>
<p>Condrobs hilft benachteiligten Menschen und ihren Angeh&ouml;rigen. Wir sind ein &uuml;berkonfessioneller Tr&auml;ger mit vielf&auml;ltigen sozialen Hilfsangeboten in ganz Bayern. Aus einer Selbsthilfeinitiative entstanden, arbeiten heute mehr als 900 Mitarbeiter*innen in &uuml;ber 70 Einrichtungen. Neben breit gef&auml;cherten Angeboten in der Pr&auml;vention und Suchthilfe sind wir in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Migrationsarbeit t&auml;tig. Condrobs ist Ausbilder und bietet betreute Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r Frauen* und M&auml;nner*, die nach einer schwierigen Lebensphase wieder ins Arbeitsleben zur&uuml;ckkehren wollen. In unserer Akademie finden Fachleute themenspezifische Fortbildungen. Weitere Informationen unter [url=http://www.condrobs.de]www.condrobs.de[/url]</p>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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