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	<title>Firma Julius Kühn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, Autor bei News-Research</title>
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		<title>Grün, süß und knackig – Neue Apfelsorte Pia41 zugelassen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Julius Kühn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Aug 2023 13:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[apfelschorf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine grün-gelbe Schale, saftig-knackiges Fruchtfleisch und ein süßer Geschmack mit intensivem Aroma, das sind die hervorstechenden Eigenschaften von Pia41. Der Apfel hat nun Sortenschutz erhalten. Gezüchtet wurde er in Dresden-Pillnitz [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2023/08/gruen-suess-und-knackig-neue-apfelsorte-pia41-zugelassen/" data-wpel-link="internal">Grün, süß und knackig – Neue Apfelsorte Pia41 zugelassen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Eine grün-gelbe Schale, saftig-knackiges Fruchtfleisch und ein süßer Geschmack mit intensivem Aroma, das sind die hervorstechenden Eigenschaften von Pia41. Der Apfel hat nun Sortenschutz erhalten. Gezüchtet wurde er in Dresden-Pillnitz am Julius Kühn-Institut (JKI). Neben den erwähnten Eigenschaften legt das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen bei seinen Züchtungen besonderen Wert auf die Resistenz gegen Pflanzenkrankheiten. Pia41 hat von seinen Eltern die Resistenz gegen den von einem Pilz hervorgerufenen Apfelschorf geerbt. Das ermöglicht es im Anbau, Fungizide einzusparen. „Schon bei seiner Gründung vor mehr als 100 Jahren hat unser Institut einen Schwerpunkt auf die Resistenzzüchtung gelegt“, sagt Prof. Henryk Flachowsky, Leiter des JKI-Fachinstituts für Züchtungsforschung an Obst in Dresden-Pillnitz. „Diesen Schwerpunkt haben wir uns bewahrt. Umso erfreulicher ist es, wenn es gelingt, Krankheitsresistenz mit anderen für den Verkauf wichtigen Eigenschaften wie Aussehen, Geschmack und Lagerfähigkeit zu verbinden. Das erhöht die Chance, dass sich resistente Sorten wie Pia41 auf dem Markt etablieren können“, erläutert Prof. Flachowsky.</p>
<p>Das JKI hat als Lizenzgeber dem Lizenznehmer Herbert Knuppen von der Firma Neue Obstsorten und Beratung das ausschließliche Recht zum Erzeugen von Obstgehölzen der Vertragssorte und zum Vertrieb innerhalb der EU und in der Schweiz erteilt.</p>
<p>Die Sorte blüht mittelfrüh und ist Anfang Oktober reif. Damit zählt sie zu den späten Herbstäpfeln und wird etwas später geerntet als Elstar oder Gala, aber früher als Braeburn. Die Früchte sind sehr gut lagerfähig und halten sich in gekühlten und gasdichten Lagern ohne Qualitätsverluste bis ins Frühjahr.</p>
<p><b>Seltene Quelle für Schorfresistenz</b></p>
<p>Im Gewächshausversuch zeigte sich die Sorte nach künstlicher Inokulation mit dem Erreger des Apfelschorfs befallsfrei, obwohl das verwendete Isolat in der Lage ist, das wichtigste Resistenzgen der in Deutschland angebauten Apfelsorten zu überwinden (siehe Hintergrund). Diesen Schutz dürfte Pia41 der Sorte Honeycrisp in ihrem Stammbaum verdanken. Deren Resistenz wird auf andere Gene zurückgeführt, die in Europa kaum verbreitet sind. Mindestens eines dieser Gene hat Pia41 geerbt. Da diese Ergebnisse bei der Anmeldung zum Sortenschutz allerdings noch nicht gesichert waren, erhielt die neue Sorte das Präfix Pi (für Pillnitz). Schorfresistente Sorten des JKI tragen üblicherweise das Präfix Re (für Resistenz) im Namen.</p>
<p><b>Hintergrund: Resistenzgene</b></p>
<p>Die Resistenz europäischer Apfelsorten gegen den durch den Schlauchpilz <i>Venturia inaequalis</i> hervorgerufenen Apfelschorf basiert größtenteils auf dem bekannten Resistenzgen <i>Rvi6 </i>(<i>Vf</i>).Bei Gewächshausversuchen am JKI in Dresden-Pillnitz wurden Pflanzen der Sorte Pia41 mit einem Isolat des Erregers inokuliert, das in der Lage ist, die von diesem Gen vermittelte Resistenz zu brechen. Dennoch zeigten die Pflanzen keinen Schorfbefall. Für die Sorte Honeycrisp haben Clark et al. (2014) die Schorfresistenzgene <i>Rvi19 </i>und <i>Rvi20 </i>beschrieben. Pia41 hat mindestens eines dieser beiden Resistenzgene geerbt. Forscher des JKI haben im Genom von Pia41 einen genetischen Marker nachgewiesen (139 bp Allel von Marker CH_VF1), der als Indikator für das Schorfresistenzgen <i>Rvi19 </i>dient.</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Julius K&uuml;hn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut f&uuml;r Kulturpflanzen<br />
Erwin-Baur-Stra&szlig;e 27<br />
06484 Quedlinburg<br />
Telefon: +49 (3946) 47-0<br />
Telefax: +49 (3946) 47-1302<br />
<a href="http://www.julius-kuehn.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.julius-kuehn.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Johannes Kaufmann<br />
Bundesforschungsinstitut f&uuml;r Kulturpflanzen<br />
Telefon: +49 (531) 299-3211<br />
E-Mail: &#106;&#111;&#104;&#097;&#110;&#110;&#101;&#115;&#046;&#107;&#097;&#117;&#102;&#109;&#097;&#110;&#110;&#064;&#106;&#117;&#108;&#105;&#117;&#115;&#045;&#107;&#117;&#101;&#104;&#110;&#046;&#100;&#101;
</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
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                    </li>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/julius-kuehn-institut-jki" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Julius K&uuml;hn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut f&uuml;r Kulturpflanzen</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<title>Zikaden beim Saugen zuschauen, um Pflanzen zu schützen</title>
		<link>https://www.news-research.net/2023/02/zikaden-beim-saugen-zuschauen-um-pflanzen-zu-schuetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Julius Kühn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2023 12:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Apulien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wirkung von Xylella fastidiosa auf den Olivenanbau in Süditalien war verheerend: Millionen von Bäume hat das sogenannte Feuerbakterium in Apulien zerstört. Es blockiert die Wasserleitungsbahnen der befallenen Pflanzen, so [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.news-research.net/2023/02/zikaden-beim-saugen-zuschauen-um-pflanzen-zu-schuetzen/" data-wpel-link="internal">Zikaden beim Saugen zuschauen, um Pflanzen zu schützen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.news-research.net" data-wpel-link="internal">News-Research</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Wirkung von <i>Xylella fastidiosa</i> auf den Olivenanbau in Süditalien war verheerend: Millionen von Bäume hat das sogenannte Feuerbakterium in Apulien zerstört. Es blockiert die Wasserleitungsbahnen der befallenen Pflanzen, so dass diese schließlich vertrocknen und absterben. Übertragen wird das Bakterium von Zikaden, die Nährstoffe aus diesen Leitungsbahnen, dem sogenannten Xylem, saugen. Das Problem für die deutsche Landwirtschaft: <i>X. fastidiosa </i>befällt nicht nur Olivenbäume, sondern mehr als 300 weitere Pflanzenarten, darunter auch Weinreben. Und Xylem-saugende Zikaden-Arten gibt es auch hier.</p>
<p>„Alle Xylem-saugenden Zikaden-Arten haben die prinzipielle Fähigkeit, das Bakterium aus dem Pflanzensaft aufzunehmen und zu übertragen“, erklärt Anna Markheiser vom Julius Kühn-Institut (JKI), dem Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen. Ihre Forschungsgruppe mit Partnern aus Italien und Spanien hat einen Standard zur Analyse des Fraßverhaltens von Xylemsaugern mittels Elektropenetographie (Electrical Penetration Graph, EPG) entwickelt und damit den bereits bekannten Vektor an Olive, die Wiesenschaumzikade <i>Philaenus spumarius</i>, sowie potenziell neue Überträger an Weinreben untersucht. Über die EPG-Wellenmuster lässt sich das Saugverhalten der verschiedenen Arten vergleichen – von der Häufigkeit, mit der die Insekten mit ihrem Saugrüssel (Stilett) die Pflanze anstechen, bis zur Intensität des Fraßes im Xylem. Dies ermöglicht einen tieferen Einblick in die Übertragungsbiologie und -ökologie von <i>X. fastidiosa</i> und seinen Vektoren. Die Ergebnisse wurden kürzlich im „Journal of Applied Entomology“ publiziert: <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jen.13098" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jen.13098</a>.</p>
<p>Es zeigte sich, dass die in Europa vorkommenden Schaumzikaden und Schmuckzikaden, welche hier zu den am meisten verbreiteten Xylemsaugern zählen, eine unterschiedliche Fraßdynamik an Reben aufweisen. Das legt ein unterschiedliches Übertragungsrisiko des Bakteriums durch diese Gruppen nahe. In Europa wurde bisher nur <i>P. spumarius</i> als Vektor an Rebe bestätigt. Diese Art ist auch in Deutschland weit verbreitet. Allerdings sind hier keine Vorkommen von <i>X. fastidiosa</i> bestätigt. Deutschland gilt somit zurzeit als befallsfrei.</p>
<p>Zikaden übertragen neben <i>X. fastidiosa</i> auch andere Erreger von Pflanzenkrankheiten. Daher wird die Methodik am JKI-Fachinstitut für Pflanzenschutz in Obst- und Weinbau dazu genutzt, die Vektor- Wirtspflanzen-Assoziation von Phloemsaugern zu verstehen. Dazu zählt etwa die Schilf-Glasflügelzikade <i>Pentastiridius leporinus</i>, die das Syndrome Basses Richesses (SBR) an Zuckerrüben und Kartoffeln überträgt.</p>
<p><b>Elektropenetographie</b></p>
<p>An Pflanzen saugende Insekten wie Zikaden oder Blattläuse stechen mit ihrem Stilett wie mit einem Strohhalm die Pflanze an, um an Wasser und Nährstoffe zu gelangen. Bei der Elektropenetographie werden die Insekten an einen elektrischen Schaltkreis angeschlossen, der sich schließt, sobald das Stilett den leitfähigen Pflanzensaft erreicht. Bei der Messung des elektrischen Stroms entstehen charakteristische Wellenmuster, die den unterschiedlichen Aktivitäten des Saugvorgangs wie dem Anstechen verschiedener Gewebearten, Abgabe von Speichel oder Schlucken zugeordnet werden können. Da die Insekten dabei Pflanzenkrankheiten übertragen können, wird das Verfahren zur Untersuchung der Interaktion zwischen Wirtspflanze, Vektor und Pathogen eingesetzt</p>
<p><b>Publikation</b></p>
<p>Markheiser, Anna; Santoiemma, Giacomo; Fereres, Alberto; Kugler, Sanela; Maixner, Michael; Cornara, Daniele (2022): DC-EPG assisted comparison of European spittlebugs and sharpshooters feeding behaviour on grapevine. Journal of Applied Entomology. 1-13. DOI: <a href="https://doi.org/10.1111/jen.13098" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://doi.org/10.1111/jen.13098</a></div>
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