14. GORE-TEX Transalpine Run, 2. – 8. September 2018

Grandiose Landschaften, überwältigende Trails bis auf eine Höhe von fast 3000 m, dazu atemberaubend spektakuläre Downhills: Das ist die 14. Auflage des GORE-TEX Transalpine Run, der am Sonntag, 2. September, in Garmisch-Partenkirchen beginnt und nach sieben Tagen im italienischen Brixen endet. Knapp 300 Zweier-Teams aus 35 Nationen treten an. In sieben Etappen geht es durch drei Länder, 258,4 Kilometer mit 16.454 Höhenmeter im Aufstieg und 16.590 Höhenmeter im Abstieg müssen überwunden werden. Kurzum: Der GORE-TEX Transalpine Run gilt seit seiner Premiere im Jahr 2005 als härtestes Etappenrennen für Zweier-Teams – und das weltweit. Eine ultimative sportliche Herausforderung in Verbindung mit einer einmaligen familiären Atmosphäre. Als Titelverteidiger mit der Startnummer 1 dabei sind die jungen Schwedinnen Lina und Sanna El Kott Helander. Bei den Herren kommen gleich eine ganze Handvoll Top-Athleten für die Nachfolge der Vorjahressieger Bublak/Lauterbach in Frage.

Hier die Antworten auf die wichtigsten Fragen des 14. GORE-TEX Transalpine Run:

Wo geht’s lang?

Von Garmisch-Partenkirchen nach Brixen in Südtirol. Die hochalpine Streckenführung über die sogenannte Ostroute wurde 2016 komplett neu konzipiert, 2018 weiter adaptiert und führt über Gipfel, Grate und Gletscher von Garmisch-Partenkirchen nach Brixen in Südtirol. Die weiteren Etappenorte sind Nassereith, Imst, Mandarfen im Pitztal, Sölden, St. Leonhard in Passeier und Sarnthein. Insgesamt müssen die Teams in diesem Jahr 258,5 Kilometer sowie 16.454 Höhenmeter im Aufstieg und 16.590 Höhenmeter im Abstieg absolvieren.

Wie sieht die Streckenführung aus?

Die 1. Etappe von Garmisch-Partenkirchen nach Nassereith ist 43,7 km lang – Höhenmeter im Aufstieg 2378 Hm, Höhenmeter im Abstieg 2239 Hm – und führt unterhalb der Zugspitze um das Wettersteingebirge herum. Auf der 2. Etappe von Nassereith nach Imst überwindet der TAR zum ersten Mal die 2000er Marke. Auf „nur“ 28,1 Kilometer müssen 1.914 Hm im Anstieg und 1.734 Hm im Abstieg überwunden werden. Es geht über die traumhaften Trails des Starkenburger Panoramawegs. Die 3. Etappe von Imst nach Mandarfen ist die längste, die härteste und die mit den meisten Höhenmetern. 47,9 Kilometer lang und über 3000 Aufstiegs-Höhenmetern – eine wahrlich echte Königsetappe. Die vierte Etappe von Mandarfen nach Sölden führt vom Pitztal ins Ötztal. Zwar ist sie „nur“ 28,1 km lang, dafür liegt die Gipfelhöhe auf knapp 3000 Meter. Die Highlights: der steile Aufstieg zur Braunschweiger Hütte, die Überquerung des 2.998 m hohen Rettenbachjochs und des Rettenbachgletscher und der extreme Downhill nach Sölden. Am Ende des Tages stehen 2.296 Hm im Aufstieg und 2.622 Hm im Abstieg. Der 5. Tag führt das Feld von Sölden nach St. Leonhard in Passeier nach Südtirol. Auf den 39,6 Kilometern – Höhenmeter im Aufstieg 2286 Hm, Höhenmeter im Abstieg 2956 Hm – muss das 2.474 m hohe Timmelsjoch überwunden werden. Ein echtes Highlight wartet an der Toniger Hütte mit der panoramareichsten Verpflegungsstelle in der Geschichte des GORE-TEX Transalpine Run. Südtiroler Bilderbuchlandschaften säumen die Trails der 6. Etappe von St. Leonhard in Passeier nach Sarnthein. Immerhin 34,2 Kilometer lang – Höhenmeter im Aufstieg 2524 Hm, Höhenmeter im Abstieg 2223 Hm. Die Obere Scharte ist mit 2.683 m der höchste Punkt des Tages. Das Finale macht noch mal richtig Spaß und führt über 36 Kilometer von Sarnthein nach Brixen – Höhenmeter im Aufstieg 2118 Hm, Höhenmeter im Abstieg 2532 Hm. Denn nach einem 15 km langen Anstieg von Sarntheim wird eine Höhe von 2000 m erreicht und für die folgenden 15 km nicht mehr unterschritten.

Wer sind die Favoriten bei den Herren?

Es gibt nicht „das eine“ Favoritenpaar, sondern gleich eine ganze Handvoll von Topteams. Beginnen wir mit den beiden Österreichern Thomas Farbmacher (Hopfgarten) und David Wallmann (St. Koloman). Farbmacher, zweimaliger Sieger des SALOMON Zugspitz-Ultratrail, schied im Vorjahr direkt auf der ersten Etappe verletzt aus. „Deshalb haben David und ich uns vorgenommen, einfach gesund ins Ziel zu kommen. Man muss sich beim TAR immer vor Augen halten, dass es ja sieben Tage sind und das Ziel erst in Brixen ist. Dabei muss man einfach Tag für Tag schauen wie es läuft. Leider ist heuer verletzungsbedingt mein Partner Peter Fankhauser ausgefallen, aber ich denke, dass ich mit David Wallmann einen würdigen Ersatz gefunden habe.“
Das kann mal wohl sagen. Wallmann gilt als aufstrebendes Talent im Trailrunning und beeindruckte mit seinen 27 Jahren durch seine Teilnahme an der „längsten Skitour der Welt“ über 2000 Kilometer und 36 Tage von Wien nach Nizza. „Ich hatte eigentlich gar nicht geplant, dass ich dieses Jahr beim TAR laufe, bin als Ersatz für den verletzten Peter Fankhauser gerne dabei. Was ich für Ziele habe? Eigentlich gar kein konkretes. Da ich aber die Alpenüberquerung relativ gut verdaut habe, konnte ich u.a. beim Stubai Ultra ein für mich sehr zufriedenstellendes Ergebnis erlaufen. Mit diesem im Rücken kann ich motiviert und mit einem guten Gefühl genau an meinem Geburtstag an der Startlinie in Garmisch-Partenkirchen stehen.“

Seine starke Bindung zum TAR unterstrich zuletzt Sebastian Hallmann (München), der mit dem Kölner Lukas Naegele antritt. Hallmann gewann im Vorjahr die Auftaktetappe mit seinem Schweizer Teamkollegen Ralf Birchmeier, der später verletzt ausschied. Hallmann lief als Individual-Finisher ganz stark weiter. Lukas Nägele gilt als ein schneller Marathonläufer aus seiner Zeit auf der Straße. Beim Ultratrail Lamer Winkel im Juni verwies er die gesamte Konkurrenz auf die Plätze.

Nur kurz dahinter erreichte Matthias Baur das Ziel in Cham, was seine gute Verfassung unterstreicht. Der Aalener tritt zusammen mit seinem Bruder Marcus an. Das Team Salomon Running 1 gilt es auf jeden Fall zu beachten.

Als echter Top-Läufer gilt natürlich auch Moritz auf der Heide, der 30-jährige gebürtige Siegburger. Er tritt zusammen mit Nils Riegel an.

Wer sind die Favoritinnen bei den Frauen?

Natürlich werden immer wieder die Titelverteidigerinnen Sanna und Lina El Kott Helander (Merrel/GORE-TEX) aus Schweden genannt. Auf jeden Fall wird das TEAM VIKING FOOTWEAR POWER GIRLS mit Ina Forchthammer und Sarah Dörschlag wie im Vorjahr wieder Druck machen auf die beiden jungen Skandinavierinnen.

Wer sind die Favoriten in der Kategorie Mixed?

Beim Blick auf die Startliste fallen zwei Namen auf. Das Team Gore Wear mit Eva Sperger (München) und dem Engländer Jamie Ramsey, der Mann, der in 600 Tagen 17.000 Kilometer von Vancouver nach Buenos Aires zurücklegte. Sperger gewann zuletzt die Damen-Konkurrenz beim Ultratrail Lamer Winkel. Um den Sieg mitlaufen dürfte allerdings auch das Team Salomon Running Mixed mit der Allgäuerin Susi Lell und dem Österreicher Daniel Jochum. Die 31-jährige Lell schaffte 2018 mit ihrem Sieg beim Stubai-Basictrail den absoluten Durchbruch in die Spitzenklasse.

Was ist neu beim 14. GORE-TEX Transalpine Run?

Der Zielort Nassereith ist zum ersten Mal dabei. Und zum ersten Mal wird das härteste Etappenrennen über die Alpen in der Kategorie Senior Master Mixed gelaufen, 22 Paare haben sich gemeldet. Dritte Premiere ist der „RUN2“. Statt der gesamten sieben Tage werden nur die 1. und 2. Etappe des originalen GORE-TEX Transalpine Run gelaufen. 100 Teams wagen sich damit ein Stück näher an den Traum der Alpenüberquerung heran.

Was zeichnet den GORE-TEX Transalpine-Run aus?

Anspruchsvoll, lang, mit wunderschönen Landschaften und als Herausforderung im zwischenmenschlichen Bereich. „Das Geheimnis des Erfolges liegt wohl darin, wie man am besten den Teamgedanken umsetzt. Also die Schwächen des Partners akzeptiert“, zeigte sich Annette Hanssum, Marketing & PR GORE-TEX brand, von der letzten Auflage des GORE-TEX Transalpine Run angetan: „Sieben Tage sind lang, das schweißt zusammen und macht auch den Charakter des TAR als Teamwettbewerb aus. Beeindruckend ist für mich immer wieder, wie emotional die Athleten im Ziel reagieren, wenn sie die letzten Meter geschafft haben.“

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