„So wird neuer bezahlbarer und klimafreundlicher Wohnraum zerstört, bevor er entstehen kann“

Der gestern bekanntgegebene sofortige Stopp der KfW-Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ist ein schwerer Schlag für die soziale Wohnungswirtschaft und die Mieterinnen und Mieter in Hessen.

Dr. Axel Tausendpfund, Vorstand des VdW südwest, sagt: „Die Entscheidung, die KfW-Förderung einzustellen, trifft die sozial orientierten Wohnungsunternehmen bis ins Mark. So wird neuer bezahlbarer und klimafreundlicher Wohnraum zerstört, bevor er überhaupt entstehen kann.“ Die Unternehmen hätten die Förderung fest einkalkuliert und viele Bauprojekte vor diesem Hintergrund bereits fertig geplant oder sogar schon begonnen. Durch den Förderstopp seien alle bisherigen Finanzplanungen Makulatur – und zwar unangekündigt von einem auf den anderen Tag. „Dieser Schritt untergräbt das Vertrauen in eine verlässliche Förderpolitik. Das ist Gift für jede Investitionsentscheidung“, so Tausendpfund. Schließlich sei Verlässlichkeit die wichtigste Währung in der Politik. Mit der aktuellen Entscheidung sei dieses Vertrauen mit einem Schlag vernichtet worden.

Was eine fehlende Förderung für den bezahlbaren Wohnungsbau in Hessen bedeutet, hat der VdW südwest erst vor wenigen Monaten in einem Gutachten von Professor Sven Bienert (Universität Regensburg) ermitteln lassen. Um die Klimaziele für vermietete Wohnungen bis 2030 zu erreichen, besteht in Hessen eine große Förderlücke. Zuschüsse zwischen 539 Millionen und 1230 Millionen Euro sind nötig – pro Jahr. „Wenn jetzt die Bundesförderung komplett wegfällt, ist der Handlungsbedarf für das Land Hessen noch größer geworden“, sagt Tausendpfund. „Wir wollen weiter klimafreundliche bezahlbare Wohnungen schaffen. Deswegen muss die hessische Landesregierung jetzt eine eigene attraktive Klimaförderung für bezahlbaren Wohnraum auflegen.“v

Über den VdW südwest Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft e.V.

Der VdW südwest vertritt die Interessen von rund 200 privaten und öffentlichen Unternehmen der Wohnungswirtschaft in Hessen und dem südlichen Rheinland-Pfalz mit einem Wohnungsbestand von rund 400.000 Wohnungen. Mit einer Durchschnittsmiete von 6,39 Euro in Hessen und 5,84 Euro in Rheinland-Pfalz steht die im VdW südwest organisierte Wohnungswirtschaft in besonderem Maß für bezahlbares Wohnen. Als selbstständiger Regionalverband mit Sitz in Frankfurt am Main gehört der VdW südwest dem GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., Berlin, an, der insgesamt 3.000 Unternehmen mit Wohnungen für 13 Millionen Menschen in Deutschland vertritt. www.vdwsuedwest.de

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