Neue Therapie gegen Demenz: Transkranielle Pulsstimulation – TPS – erfolgreicher als Medikamente.

Gut zwei Jahre ist es erst her, dass erste Kliniken in Deutschland mit der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS) zur Behandlung der Alzheimer-Demenz und anderen Erkrankungen des dementiellen Formenkreises zu arbeiten begannen. Seitdem hat sich diese weltweit erste zugelassene physikalische Therapie bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems dank ihrer beeindruckenden Erfolge vergleichsweise – betrachtet man die normale Dauer der Etablierung anderer Behandlungsmöglichkeiten in der Medizin – rasant verbreitet Auch die Ärzte Dr. med. Richard Schader und Martin Heine, Facharzt für Allgemeinmedizin, in Aschau im Chiemgau/Bayern setzen nun auf die bahnbrechende Methode, die Demenz-Erkrankten, aber auch Betroffenen anderer neurophysiologischer Erkrankungen ein neues Leben ermöglichen kann.

Kein Medikament kann eine Demenz zurückbilden oder das Voranschreiten der Krankheit stoppen.

Bisher werden als Standardmedikamente Präparate mit dem Wirkstoff Memantin oder Kombinationstherapien mit Memantin und Cholinesterase-Hemmern empfohlen. Doch ihre Wirksamkeit ist nur rudimentär und häufig mit starken Nebenwirkungen behaftet. Trotz intensiver Forschung tritt man im Bereich „Medikament gegen Demenz“ auf der Stelle. Dies gilt auch für das Arzneimittel Aducanumab, das im Sommer 2021 als Alzheimer-Medikament für Schlagzeilen und große Hoffnungen gesorgt hatte: Die Arzneimittelbehörde FDA hatte den Wirkstoff im Juni unter dem Markennamen Aduhelm für die USA zugelassen. Doch wie es zu dieser Zulassung kam, war höchst umstritten und im Dezember 2021 schließlich lehnte die Europäische Arzneimittelbehörde EMA den Antrag auf Zulassung des Wirkstoffes Aducanumab zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit in der EU ab. Die Risiken des Wirkstoffes seien größer als der Nutzen, teilte die EMA mit – dies übrigens nahezu unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit, denn über den negativen Bescheid der EMA wurde ungleich weniger berichtet.

TPS – mit sanften Wellen gegen das Vergessen, das Zittern und die Folgen eines Schlaganfalls.

Anders bei der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS): Anfänglich skeptisch zur Kenntnis genommen und als „zu schön, um wahr zu sein“ tituliert, zeigt sich mittlerweile an über 1.000 Patient*innen in der Praxis, was ein internationales Wissenschaftskonsortium unter der Leitung der Medizinischen Universität Wien nach vielen Jahren der Forschung in Studien belegen konnte: Ultrakurze, niedrigfrequente Stoßwellen – in der Medizin schon seit langem erfolgreich in der Orthopädie und in der Urologie (Stichwort: Nierensteinzertrümmerung) eingesetzt – sind nachweislich in der Lage, Gehirnzellen zu aktivieren und zu regenerieren, die Synapsen-Neubildung zu unterstützen und die Gehirnfunktionen, vereinfacht gesagt,  zu rekalibrieren.

Die Folge: Menschen mit leichter bis mittelgradiger Demenz-Erkrankung können geistig und körperlich wieder aktiver werden, die Gedächtnisleistung kann ansteigen und der Orientierungssinn zurückkehren. Es sei, als habe man die Zeit um Jahre zurückgedreht, berichten Angehörige und Betroffene. Auch Depressionen jener Patient*innen können mit der TPS, so zeigt wiederum eine neue Studie aus dem Januar 2022, behandelt werden – ebenso wie die Folgen eines Schlaganfalls. Besonders im Fokus der aktuellen Forschung und in der Praxis als sog. „off-label-Therapie“ bereits vielfach angewandt, ist nun auch Morbus Parkinson. Bei dieser Erkrankung, die ebenfalls durch das überproportionale Absterben der Gehirnzellen ausgelöst wird, wird die Transkranielle Pulsstimulation in Fachkreisen bereits als Meilenstein in der Medizingeschichte gehandelt. Entsprechende TPS-Studien stehen bereits kurz vor dem Abschluss.

Transkranielle Pulsstimulation (TPS) erweitert das Spektrum der Praxisgemeinschaft Dr. Schader & Heine.

Wir haben die TPS zunächst längere Zeit beobachtet, denn Papier ist bekanntlich geduldig. Doch als wir uns selbst bei Kollegen ein Bild von der Wirksamkeit machen konnten, hat uns die TPS überzeugt,“ sagt Dr. med. Richard Schader, der als langjähriger Teamarzt der deutschen Nationalmannschaft Ski alpin mit neurologischen Affekten und Aspekten, etwa sport-induzierten Schädel-Hirn-Verletzungen (‚Concussions‘) vertraut ist. Und sein Partner und Kollege Martin Heine fügt hinzu: „Natürlich haben auch wir, wie jede niedergelassene Allgemeinpraxis, seit vielen Jahren mit Demenz- oder Parkinson-Patienten zu tun. Bislang konnten wir diesen Menschen nur durch begleitende Maßnahmen etwas helfen. Mit der TPS ändert sich das nun massiv. Endlich können wir durch echte Hirnstimulation auch kausal behandeln und da die Behandlung nicht-invasiv und ambulant durchgeführt wird, war es für uns keine Frage, dass wir diese Therapie auch den Menschen in Oberbayern anbieten sollten.

Seit Anfang Januar 2022 arbeiten die Ärzte nun mit NEUROLITH®, dem Stoßwellen-System, mit dem die Transkranielle Pulsstimulation durchgeführt wird. Durch den engen und direkten Kontakt zu den Entwicklern und Forschern der TPS bieten Dr. Richard Schader und Martin Heine neben Demenz-Behandlungen die TPS bereits auch als sogenannte „off-label-Therapie“ bei Parkinson, Zustand nach Schlaganfall und Depression an.

Weitere Informationen zur TPS in der Praxisgemeinschaft Dr. Schader & Heine sind unter https://www.dr-schader-heine.de/therapien/tps-therapie zu finden. Einen weiteren Überblick zur TPS gibt es auf der Partnerseite https://alzheimer-deutschland.de

Über Ärztliche Interessensgemeinschaft Alzheimer-Demenz-Therapie TPS®

Die Ärzte Dr. med. Richard Schader und Martin Heine, Facharzt für Allgemeinmedizin, sind Mediziner aus Berufung und Leidenschaft. Das Wissen und die Erfahrung, die sie in den vergangenen Jahrzehnten erworben haben, teilen sie seit Juli 2021 mit ihren Patient*innen gemeinsam in ihrer Praxisgemeinschaft Dr. Schader & Heine. Sie kombinieren Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Homöopathie und Sportmedizin und sind eine der ersten niedergelassenen Praxen, die die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) zur Behandlung von Alzheimer-Demenz, Erkrankungen des dementiellen Formenkreises sowie Parkinson und anderen neurophysiologischen Krankheiten anwenden. Dr. med. Richard Schader ist darüber hinaus seit vielen Jahren Teamarzt der deutschen Nationalmannschaft Ski alpin.

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