Mit dieser Fliege ist nicht gut Kirschen essen

Neben der einheimischen Europäischen Kirschfruchtfliege befällt seit einigen Jahren auch die eingeschleppte Amerikanische Kirschfruchtfliege Kirschbäume in NRW. Kirschfruchtfliegen sind vor allem bei trocken-warmer Witterung aktiv, teilt der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer NRW mit. Die Europäische Kirschfruchtfliege beginnt mit der Eiablage, sobald sich die Früchte von Grün nach Gelb umfärben. Befallen werden vor allem mittelspäte und späte Süßkirschen, während frühe Sorten, bis zur vierte Kirschwoche, und Sauerkirschen kaum betroffen sind. Die Amerikanische Kirschfruchtfliege erscheint etwas später und legt ihre Eier auch in bereits rot gefärbte Früchte ab. Sie schädigt auch Sauerkirschen.

Befallene Kirschen sind glanzlos und weich. Im Innern befindet sich eine weiße, bis zu 6 mm lange Larve. Später wandern die Larven in den Boden ab, um sich dort zu verpuppen und dann zu überwintern.

Eine Bekämpfung der Kirschfruchtfliegen ist schwierig. Um zumindest einen Teil der Fliegen abzufangen, können gelbe Leimtafeln in die Südseite der Kirschbäume gehängt werden. Darüber hinaus ist es ratsam, befallene Kirschfrüchte gegebenenfalls vom Baum abzupflücken und abgefallene einzusammeln und zu vernichten. Eine weitere Maßnahme bei kleinkronigen Kirschbäumen ist, dass man die Bäume mit einem feinmaschigen Netz einnetzt, um den Zuflug der Kirschfruchtfliegen einzudämmen. Auch eine zeitweilige Abdeckung des Bodens mit einer Folie, um den Schlupf aus den Puppen zu verhindern, kann mit dazu beitragen, den Befall zu mindern. Den sichersten Schutz vor einem Befall bietet jedoch der Anbau einer frühreifenden Süßkirschsorte, wie etwa der Sorte Burlat.

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