Größtes Bauvorhaben in der Geschichte von W&H abgeschlossen

Das Medizintechnikunternehmen W&H hat das umfangreichste Bauvorhaben in seiner über 130-jährigen Geschichte fertiggestellt. Es entstand eines der größten Produktions- und Entwicklungszentren der Region. Die Gesamtfläche ist auf rund 40.000 m² angewachsen und somit verdoppelt worden. Drei zusätzliche Werkshallen, ein neues Betriebsrestaurant, ein modernes Logistikcenter sowie der Ausbildungscampus sind dabei entstanden.

Die feierliche Eröffnung des erweiterten Werks II fand im neuen „Meet & Eat“ Betriebsrestaurant mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Belegschaft statt. Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer äußerte sich anerkennend zum erfolgreich abgeschlossenen Bauvorhaben: „Die Investition wirkt sich positiv auf Salzburg und den Wirtschaftsstandort aus. Ich kann W&H zu diesem gelungenen Projekt nur gratulieren“. Ebenso unterstrich AK-Präsident Peter Eder die Wichtigkeit für den Standort Flachgau und zeigte sich überzeugt, dass „die Erweiterung einen nachhaltigen Effekt auf den Arbeitsmarkt in der Region haben wird.“

Eine Investition in die Zukunft

Mit dem W&H Ausbildungscampus wurde bereits im Mai ein großes Bauprojekt umgesetzt. Nun folgte mit dem Werk II ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Zukunft des Unternehmens. Rund 60 Millionen Euro hat der Medizintechnikhersteller in das Bauvorhaben investiert. Zur Fertigstellung nach intensiver Planungs- und 4-jähriger Bauphase äußerte sich Firmeneigentümer KommR DI Peter Malata: „Investitionen in das Unternehmen sehen wir für W&H als Grundlage für innovative Weiterentwicklung, moderne Arbeitsplätze, zufriedene Kund:innen und einen nachhaltigen Familienbetrieb. Wir liefern Qualität – made in Austria in über 130 Länder.“

Technik & Nachhaltigkeit

Zusätzlich zu den neuen Werkshallen wurden bestehenden Hallen umgebaut, eine Hightech Oberflächenveredelung errichtet und ein neues Logistikcenter geschaffen. Das digitalisierte Intralogistikkonzept „Servus“ sorgt nun im Werk II für optimierten Materialfluss und automatisierten Transport, der sich über das gesamte Werk erstreckt und somit den Arbeitsalltag für die Mitarbeiter:innen enorm erleichtert. Mit der neuen Galvanik erreicht W&H durch den Einsatz fortschrittlicher Technologien ein Optimum an Qualität, Sicherheit und Umweltschutz in der Oberflächenveredelung.

Mit vollem Nachdruck wird bei allen Projekten das Umweltmanagement vorangetrieben, um die ökologischen sowie nachhaltigen Ziele von W&H zu erreichen. Kühlung und Heizung erfolgen durch eine lokale Wärmepumpentechnologie. Strom wird über die großflächige 536 kWp Photovoltaikanlage generiert. Die bei der Fertigung entstandenen Nebenprodukte werden intern recycelt und wiederverwendet – Kreislaufwirtschaft par excellence. „W&H ist ein gesunder Arbeitgeber. Wir nutzen modernste Technologien und arbeiten ressourcenschonend. Das ist uns ein wichtiges Anliegen auch für die Zukunft des Unternehmens“, erklärt KommR DI Peter Malata, Geschäftsführer von W&H.

„Meet & Eat“ – Raum für Begegnung

Unter dem Namen „Meet & Eat“ wurde im Zuge des Bauvorhabens zusätzlich auf insgesamt 700 m² Raum für Austausch und Begegnung geschaffen. Der Name ist hier Programm. Den ganzen Tag über hat man im neuen lichtdurchfluteten Betriebsrestaurant nicht nur die Möglichkeit für gemeinsame Meetings, sondern kann auch gesunde und regionale Kulinarik genießen.

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