Ökonom Edenhofer wendet sich von Weltklimagipfeln ab, fordert neue Allianzen

Nach der Weltklimakonferenz in Ägypten hat Deutschlands wichtigster Klimaökonom Ottmar Edenhofer die großen Industrienationen dazu aufgerufen, in der Klimapolitik neue Wege zu gehen. „Deutschland und Europa sollten jetzt gemeinsam mit den USA, China und Indien etwas Neues versuchen. Weltklimagipfel sollte es weiterhin geben, aber wir dürfen nicht auf die Konferenz in Dubai im kommenden Jahr warten“, forderte der Direktor des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in einem Gastbeitrag für ZEIT ONLINE. Die großen Wirtschaftsmächte müssten kooperieren, indem sie gemeinsam Emissionen reduzieren. „Mit der COP27 sind der klimapolitische Kitsch, die leeren Versprechungen und die treuherzigen Beteuerungen an ein Ende gekommen.“

Konkret schlug der Ökonom vor, dass die großen Industrienationen an einer Reform der Entwicklungsbanken arbeiten sollten, um andere Länder beim Kohleausstieg zu unterstützen. Die Entwicklungsbanken könnten in Schwellenländern wie Indonesien, Indien oder Vietnam „Kraftwerke aufkaufen und mit den Regierungen einen Plan für die Stilllegung vereinbaren“. Eine solche Initiative könne auf großes Interesse in Schwellenländern stoßen. „Ihre hochverschuldeten Energieversorger könnten ihre finanzielle Situation verbessern und bekämen Zugang zu neuen Krediten für die notwendigen Investitionen in die erneuerbaren Energieträger“, schreibt der Wirtschaftswissenschaftler im Beitrag für ZEIT ONLINE. In vielen Schwellenländern sei der Ausbau der erneuerbaren Energien aufgrund der hohen Kreditzinsen zum Erliegen gekommen

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Den vollständigen Bericht finden Sie unter: www.zeit.de/wirtschaft/2022-11/klimapolitik-cop27-kooperation-europa-usa-china

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