Neuer SKZ-Abschluss zum geprüften Werkzeugmanager: Grundlagen für den Produkterfolg im Spritzguss

Werkzeugmanager sind für Kunden und Lieferanten der wichtigste Ansprechpartner für die Auslegung von Spritzgießteilen und Werkzeugen. Der neue SKZ-Abschluss zum geprüften Werkzeugmanager vermittelt daher umfassende Kenntnisse zur Auslegung von Spritzgießwerkzeugen und spritzgegossenen Produkten in fünf Pflicht- und einem Wahl-Modul.

„Häufig wird noch unterschätzt, welche Effizienzgewinne und damit Kosteneinsparungen durch gute Projektierung eines Artikels und ein durchdachtes Werkzeugkonzept erzielt werden können“, erklärt Robert Held, Ausbilder am Kunststoff – Zentrum SKZ. „Deshalb bieten wir neben einer Vielzahl an Kursen, die das Thema praxisnah und mit aktuellem Input aus unseren Forschungstätigkeiten vermitteln, auch einen Abschluss zum geprüften Werkzeugmanager an. Der ideale Werkzeugmanager bzw. -beschaffer besitzt weitreichende Erfahrungen in der Artikel- und Werkzeuggestaltung, gute Prozesskenntnisse und ein Verständnis für betriebswirtschaftliches Handeln.“
„Gerade im Spritzgießen, wo in der Regel sehr hohe Stückzahlen gefertigt werden, haben selbst kleine Stellschrauben oft sehr große monetäre Effekte, weshalb sich Wissen selten schneller amortisiert als hier“, ergänzt Matthias Ruff, Vertriebsleiter Bildung & Forschung am SKZ. Angehende Werkzeugmanager lernen die Projektierung von Beginn an als essenzielles Tool kennen. Neben den grundsätzlichen Produktanforderungen der Endkunden werden daher auch alle Stufen der Produkt- und Werkzeugentwicklung mit in die Planung einbezogen.
Bei der Herstellung von Spritzgießteilen hat die Artikelkonstruktion und die Konstruktion des dafür verwendeten Werkzeugs enormen Einfluss auf die Qualität und Wirtschaftlichkeit des Endproduktes. Die Artikelgestaltung berücksichtigt die Funktionalität, die Ästhetik und die technischen Anforderungen des Bauteils. Es müssen Faktoren wie Materialauswahl, Wanddicken, Bauteilsteifigkeit und Belastungen sorgfältig geplant werden, um ein Produkt zu erhalten, das den Anforderungen entspricht. Ein ungünstig gestalteter Artikel kann zu schlechter Qualität, mangelnder Funktionalität oder sogar zu Versagen bzw. Ausschuss führen. Die anschließende Werkzeuggestaltung bestimmt die Form des Teils und beeinflusst den Prozess des Spritzgießens maßgeblich. Ist die Werkzeugtemperierung richtig ausgelegt? Können die geforderten Toleranzen eingehalten werden? Oder kann die geplante Zykluszeit realisiert werden? Dies sind nur einige Punkte, die großen Einfluss auf die Effizienz und damit auch auf die Kosten in der Spritzgießfertigung haben. Um ein qualitativ hochwertiges Teil wirtschaftlich herzustellen, müssen also sowohl Artikel als auch Werkzeug sorgfältig konstruiert und projektiert werden. Teilnehmer erlernen genau das im SKZ-Abschluss zum geprüften Werkzeugmanager. Weitere Informationen:
https://www.skz.de/bildung/kurse/spritzgiessen und https://www.skz.de/bildung/werkzeugmanager-spritzgiessen

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