Kunsthaus Zürich präsentiert Ausstellung «Ernst Scheidegger. Fotograf».

Vom 27. Oktober bis 21. Januar 2024 ehrt das Kunsthaus Zürich mit «Ernst Scheidegger. Fotograf» einen der bedeutendsten Schweizer Fotografen des 20. Jahrhunderts. Seine Aufnahmen von Alberto Giacometti sind einem breiten Publikum bekannt. Zum 100. Geburtstag gibt es nun das überraschende, weniger bekannte Werk des ehemaligen Magnum-Fotografen und Weggefährten vieler Künstler zu entdecken: unter anderem Reportagen und Porträts bedeutender Persönlichkeiten aus der Kunstwelt. 

Ernst Scheidegger (1923–2016) war nicht nur einer der bedeutendsten Schweizer Fotografen des 20. Jahrhunderts und dem Kunsthaus Zürich sowie der Alberto Giacometti-Stiftung eng verbunden. Er war auch Künstler, Verleger und Galerist. Nach einer grossen Ausstellung im Kunsthaus Zürich im Jahr 1992, die all diese Aspekte seines Schaffens würdigte, steht diesmal der Fotograf Scheidegger im Mittelpunkt. Zu entdecken gibt es eine Reihe früher, zum grossen Teil noch unveröffentlichter Aufnahmen sowie eine Auswahl bedeutender Fotografien, die Scheidegger von Künstlerinnen und Künstlern seiner Zeit gemacht hat: von Joan Miró, Hans Arp, Max Bill, Germaine Richier, Alberto Giacometti und weiteren.

80 SCHWARZ-WEISS-FOTOGRAFIEN VON DEN 1940ER- BIS MITTE 1980ER-JAHRE

Damit zeigt die Ausstellung eine wesentliche Entwicklung in Scheideggers Karriere: von der autonomen, ausdrucksvollen Fotografie im Geiste Werner Bischofs zu jener zurückhaltenden, ganz der Würdigung des künstlerischen Schaffens Anderer gewidmeten fotografischen Arbeit, für die er bis heute berühmt ist. Die im Kabinett im historischen Moser-Bau eingerichtete und von Sammlungskonservator Philippe Büttner kuratierte Schau umfasst rund 80 Schwarz-Weiss-Fotografien. Ergänzt werden diese Neuabzüge durch Vintage Prints, also von Scheidegger selbst realisierte und signierte Originalabzüge, und eine Reihe von Kunstwerken aus den Sammlungen des Kunsthauses und der Alberto Giacometti-Stiftung aus dem Kreis jener Künstlerinnen und Künstler, die Scheidegger in seinen Fotografien würdigte.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem MASI Lugano und der Stiftung Ernst Scheidegger-Archiv, Zürich.
Sie wird unterstützt durch die Monsol Foundation, die Ernst Göhner Stiftung und die Stiftung Erna und Curt Burgauer.  

FÜHRUNGEN
Öffentliche Führungen finden am Donnerstag, 9. November von 18 bis 19 Uhr, am Sonntag, 10. Dezember von 13 bis 14 Uhr und am Donnerstag, 12. Januar von 15 bis 16 Uhr statt. Private Führungen, auf Wunsch auch in Fremdsprachen, organisiert das Kunsthaus gerne auf Anfrage.

PUBLIKATION
Zeitgleich mit der Ausstellung erscheint im Verlag Scheidegger & Spiess die gebundene Publikation «Ernst Scheidegger. Fotograf» in einer deutschen und einer englischen Ausgabe sowie bei Edizioni Casagrande in einer italienischen. Es ist die erste Veröffentlichung über das Werk von Ernst Scheidegger, die er nicht selbst gestaltet hat. Sie umfasst 248 Seiten und 168 s/w- und 12 Farbabbildungen und enthält Beiträge von den beiden Kuratoren der Ausstellung, Philippe Büttner, Sammlungskonservator des Kunsthaus Zürich, und Tobia Bezzola, Direktor des MASI Lugano, der Fotohistorikerin Alessa Widmer und von Helen Grob, der langjährigen Lebensgefährtin Ernst Scheideggers. Erhältlich im Buchhandel und im Museumsshop für CHF 51.–.

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