Geschäftsjahr 2023: Die Gothaer wächst deutlich stärker als der Markt

 

  • Mit plus 10,7 Prozent zweistelliges Beitragswachstum in der Kompositversicherung
  • Starkes Beitragswachstum von 9,5 Prozent im Firmenkundensegment
  • Gothaer Kranken mit 25 Prozent plus im Neugeschäft
  • Bestnote unter den Lebensversicherern: Gothaer Leben erhält ‚AA‘ im Assekurata-Nachhaltigkeitsrating

Im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz präsentiert der Vorstandsvorsitzende des Gothaer Konzerns, Oliver Schoeller, heute gemeinsam mit dem Vorstandsteam die vorläufigen Zahlen für das laufende Geschäftsjahr: „Wir rechnen für 2023 mit einer Steigerung der Beitragseinnahmen um 6,2 Prozent auf 4,85 Milliarden Euro und werden damit deutlich über Markt wachsen. Besonders freut mich, dass alle Segmente über Marktniveau liegen und wir mit einem Plus von 9,5 Prozent im Firmenkundengeschäft unsere Position als führender Partner für den Mittelstand weiter ausbauen konnten“, so Schoeller.

Das starke Wachstum wird maßgeblich getragen von den Segmenten Komposit und Kranken. Mit einem erwarteten Plus von 10,7 bzw. 5,8 Prozent liegen sie deutlich über Markt (Marktwachstum: 6,7 Prozent bzw. 3,5 Prozent).[1]Im Segment Leben machen sich die schwierigen Rahmenbedingungen vor allem im Einmalbeitragsgeschäft bemerkbar. Mit einem Rückgang der Beitragseinnahmen von voraussichtlich 2,9 Prozent liegt die Gothaer im Segment Lebensversicherung dennoch über Marktniveau (-4,2 Prozent).[2]

Trotz Inflation und Rezession wird die Eigenkapitalbasis des Konzerns 2023 weiter gestärkt: Zum Jahresende wird ein Wert von rund 1,58 Milliarden Euro erwartet (Vorjahr: 1,50 Milliarden Euro). Der Konzernjahresüberschuss wird voraussichtlich zwischen 70 und 80 Millionen Euro liegen.

Erneutes ‚A‘ Rating für die Gothaer

Vor diesem Hintergrund bestätigte die Ratingagentur S&P Global Ratings (S&P) Mitte November 2023 erneut das Rating der Kerngesellschaften des Gothaer Konzerns, die weiterhin mit ‚A‘ und dem Ausblick „stable“ bewertet werden. Wie im Vorjahr hob S&P die hohe Resilienz des Konzerns sowie die gute Kapitalisierung hervor. Positiv erwähnt wurden zudem die starke Wettbewerbsposition, insbesondere im Segment der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), das diversifizierte Produktportfolio sowie das breite Vertriebswegenetz. Auch die Digitalisierungs-Aktivitäten des Gothaer Konzern honorierte S&P in seinem Bericht.[3]

Plus von 9,5 Prozent im Firmenkundengeschäft

Im Segment der Unternehmenskunden konnte die Gothaer ihre Position als führender Partner für den Mittelstand weiter ausbauen. Die gebuchten Bruttobeiträge werden im Firmenkundengeschäft voraussichtlich um 9,5 Prozent auf 1,62 Milliarden Euro steigen. Zum Wachstum tragen alle drei Kerngesellschaften bei. „Gerade in wirtschaftlich unruhigen Zeiten brauchen Unternehmen individuelle Risikokonzepte und einen Partner mit ausgeprägtem Know-how für ihre spezifischen Risiken und hoher Underwriting-Kompetenz“, fasst Schoeller zusammen.

Gothaer Allgemeine: Zweistelliges Beitragswachstum

Die gebuchten Bruttobeiträge der Gothaer Allgemeine Versicherung AG werden mit voraussichtlich 2,38 Milliarden Euro um 10,2 Prozent über dem Niveau von 2022 und 3,6 Prozentpunkte über Markt liegen. Trotz Schadeninflation zeigt sich der Sachversicherer in einem erneut herausfordernden Jahr widerstandsfähig. Stärkster Wachstumstreiber bei den Beitragseinnahmen ist das Firmenkundengeschäft, das voraussichtlich um elf Prozent zulegen wird. Im Privatkundengeschäft wird ein Plus von rund neun Prozent erwartet, im Segment Mobilität von über sechs Prozent. „Neben den starken Zahlen im Unternehmer- und Privatkundengeschäft freut mich besonders die hervorragende Entwicklung im Mobilitätssegment. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist für mich unsere Underwriting-Disziplin und die konsequente Weiterentwicklung unserer Prozesse und Produkte, die in der jüngsten Vergangenheit gleich mehrfach ausgezeichnet wurden“, so Thomas Bischof, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Allgemeine Versicherung AG.

Gothaer Leben: Starkes Wachstum im Neugeschäft

Die gebuchten Bruttobeiträge der Gothaer Lebensversicherung AG werden 2023 voraussichtlich marktkonform (-3,2 Prozent)[4]um 3,1 Prozent auf 1,02 Milliarden Euro sinken. Verantwortlich dafür ist vor allem die zinsbedingt gesunkene Attraktivität des Einmalbeitragsgeschäftes. Positiv entwickeln sich hingegen das Firmenkundengeschäft mit einem voraussichtlichen Beitragszuwachs von rund zwei Prozent sowie das Neugeschäft (Beitragssumme netto) mit einem Plus von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch der Rohüberschuss trotzt dem herausfordernden Marktumfeld und steigt voraussichtlich um 17,3 Prozent von 167 auf 195 Millionen Euro. „Die sehr guten Neugeschäftszahlen sprechen für die Innovationskraft der Gothaer Lebensversicherung. Davon zeugt insbesondere unsere neue Berufsunfähigkeitsversicherung, die hervorragend angenommen wird. Auch im Unternehmerkundengeschäft konnten wir mit der bAV und kollektiver Biometrie punkten“, erklärt Michael Kurtenbach, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Lebensversicherung AG.

Gothaer Kranken: Beitragseinnahmen von fast einer Milliarde Euro

Die gebuchten Bruttobeiträge der Gothaer Krankenversicherung AG steigen voraussichtlich um 5,8 Prozent auf 971 Millionen Euro. Damit wächst die Gothaer Krankenversicherung voraussichtlich um 2,3 Prozentpunkte über Markt.[5]Sowohl im Zusatz- als auch im Vollversicherungssegment wird ein deutliches Beitragswachstum von 6,5 bzw. 3,3 Prozent erwartet. Erstmals vertrauen knapp eine Million Kundinnen und Kunden der Gothaer Krankenversicherung beim Thema Gesundheit.

Mit einem Plus von 25 Prozent zeigt die Gothaer Krankenversicherung ein beeindruckendes Neugeschäftswachstum, das aus den Bereichen Krankenvollversicherung, private Zusatzversicherung und der betrieblichen Krankenversicherung kommt. Besonders deutlich legt das Neugeschäft in der betrieblichen Krankenversicherung mit 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. „Wir sind stolz auf neue Rekordwerte in unseren Kerngeschäftsfeldern. Unsere Strategie geht auf und das Wachstum zeigt das. Besonders freut mich, dass wir unsere Angebote von der Zielgruppe junge Erwachsene so gut angenommen werden“, so Dr. Sylvia Eichelberg, Vorstandsvorsitzende der Gothaer Krankenversicherung AG.

Glaubhaft nachhaltig: Gold für Nachhaltigkeitsberichterstattung – ‚AA‘ für die Gothaer Lebensversicherung

Die Zielke Research Consult GmbH untersucht jährlich die Nachhaltigkeitsberichte deutscher Versicherer im Hinblick auf die Transparenz des unternehmerischen Handelns in den Bereichen Environment, Social und Governance. Die Gothaer belegt wie im Vorjahr den 3. Platz und ist einer von 17 deutschen Versicherern, die das Goldlabel erhalten. Positiv hervorgehoben wird, dass die Gothaer als einer von 16 Versicherern ihre CO2-Emissionen extern verifizieren lässt und eine von fünf Gesellschaften ist, die ihre Impact Investments in der Kapitalanlage sehr transparent in die Nachhaltigkeitsberichterstattung aufgenommen hat.

Beim Nachhaltigkeitsrating der Assekurata erhielt die Gothaer Leben mit einem ‚AA‘ (sehr gut) die Bestnote unter den Lebensversicheren. Die Assekurata Assekuranz Rating-Agentur bewertet in ihrem Rating-Verfahren nicht nur, wie ein Versicherungsunternehmen mit nachhaltigkeitsbezogenen Risiken für die eigene Geschäftstätigkeit umgeht (Outside-In-Perspektive), sondern insbesondere auch, inwieweit es wirksame Nachhaltigkeitsimpulse nach außen setzt und damit auf Umwelt und Gesellschaft einwirkt (Inside-Out-Perspektive). „Es freut mich sehr, dass unsere umfangreichen Nachhaltigkeitsaktivitäten auch von Dritten so positiv bewertet werden. Durch diese Rankings und Ratings erhalten wir wertvolles externes Feedback und schaffen Transparenz für unsere Kundinnen und Kunden sowie unsere Vertriebspartnerinnen und -partner. Unsere Stakeholder können so erkennen, welchen hohen Stellenwert das Thema Nachhaltigkeit im Gothaer Konzern hat“, erklärt Harald Epple, Finanzvorstand und verantwortlicher Vorstand für das Thema Nachhaltigkeit.[6]

Zusammenschluss mit der Barmenia

Zum geplanten Zusammenschluss mit der Barmenia erklärte Schoeller, dass die Due Diligence planmäßig verlaufe. „Die Barmenia und die Gothaer ergänzen sich perfekt. Durch den Zusammenschluss können wir unsere Wettbewerbs- und Marktposition deutlich ausbauen und rücken unter die Top10 der deutschen Versicherungsbranche auf. Unser Ziel ist es, gemeinsam stärker und besser zu werden. Die positive Resonanz auf die Ankündigung aus dem Markt und vor allem auch von unseren Vertriebspartnerinnen und -partnern bestätigt uns einmal mehr darin, dass der Zusammenschluss der richtige Schritt ist.“

[1] GDV Hochrechnung – Stand 24. November 2023.

[2] GDV Hochrechnung – Stand 24. November 2023.

[3] Weitere Informationen in der Pressemitteilung vom 16.11.2023 unter folgendem Link https://presse.gothaer.de/pres…

[4] GDV Hochrechnung – Stand: 24. November 2023

[5] GDV Hochrechnung – Stand: 24. November 2023

[6] Weitere Informationen in der Pressemitteilung vom 7.12.2023 unter folgendem Link https://presse.gothaer.de/pres…

Über Gothaer Versicherungsbank VVaG

Der Gothaer Konzern gehört mit rund 4 Millionen Mitgliedern und Beitragseinnahmen von 4,6 Milliarden Euro zu den großen deutschen Versicherungskonzernen und ist einer der größten Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit in Deutschland. Angeboten werden alle Versicherungssparten. Dabei setzt die Gothaer auf qualitativ hochwertige persönliche und digitale Beratung und Unterstützung ihrer Kund*innen, auch über die eigentliche Versicherungsleistung hinaus. Als führender Partner für den Mittelstand ist es der Anspruch des Unternehmens, das starke Engagement rund um ihre Kund*innen spürbar werden zu lassen. Denn neben vielfältigen Schutzkonzepten unterstützt die Gothaer Unternehmen bei strategischen Zukunftsthemen wie der Mitarbeitendenbindung oder der Energiewende. Auch für Privatkund*innen bietet das Unternehmen – neben dem klassischen Versicherungsschutz und der Altersvorsorge – digitale Services sowie ausgeklügelte Gesundheitsdienstleistungen. Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit ist die Gothaer nur ihren Kund*innen verpflichtet – nicht etwa Aktionär*innen. Durch diese Unabhängigkeit kann der Konzern langfristig und nachhaltig im Sinne der Kund*innen agieren.

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