„Zukunftsgestaltung in schwierigen Zeiten“: Branchenverband VDV mit Mitgliederhöchstzahl

Zum Jahresende 2023 verzeichnet der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) – Branchenverband des öffentlichen Personen- und des Eisenbahnverkehrs – eine historische Mitgliederhöchstzahl von insgesamt 669 Mitgliedsunternehmen, davon 69 außerordentliche Mitglieder. „Es geht um Zukunftsgestaltung in schwierigen Zeiten. Wenn wir etwas erreichen wollen, müssen wir die Herausforderungen, die vor uns liegen, zusammen annehmen und gemeinsam meistern. Bei allen Erfolgen bei den Fahrgastzahlen und bei den Transportmengen auf der Schiene – es liegt ein politisch und wirtschaftlich wechselhaftes Jahr hinter uns. Die Erfolge schlagen sich im VDV-Mitgliederwachstum nieder, doch niemand weiß, was die Zukunft bringen wird, das Fahrwasser wird unruhig bleiben. Die Zahl von 600 ordentlichen Mitgliedern unterstreicht, dass Einigkeit darin besteht, zusammenzuarbeiten in Zeiten des Wandels und neuer finanzieller Belastungen“, so VDV-Präsident Ingo Wortmann.

Der Branchenverband sieht mehrere Treiber und Risiken bei der Entwicklung im nächsten Jahr, vor allem bei den Themen Finanzierung, Personal sowie bei Ausbau- und Modernisierung. Ingo Wortmann: „Wir wissen, was wir im Verband aneinander haben – wir lernen von den Vorreitern und unterstützen uns gegenseitig.“ Im VDV ist die gesamte Branche des klimafreundlichen Bus- und Bahnverkehres für Personen und Güter vertreten – vom ÖPNV und dem Fernbusverkehr über Verkehrsverbünde und Zweckverbände bis hin zu den Eisenbahnverkehrs- und -infrastrukturunternehmen. „Uns eint die Überzeugung, dass leistungsstarke Bahn- und Bus-Systeme der Schlüssel sind für eine erfolgreiche Wirtschafts- und Klimaschutzentwicklung und für eine zukunftsfähige Ausrichtung unseres Landes“, so VDV-Präsident Ingo Wortmann.

Alleinstellungsmerkmal: kontinuierliche Sach- und Facharbeit
Laut VDV könne man gerade in Zeiten der Transformation den Wert der kontinuierlichen Sach- und Facharbeit im leistungsstarken Branchenverband nicht hoch genug bemessen. Nur so könne man eine wirkungsvolle Branchenkommunikation betreiben und Grundsatzentscheidungen herbeiführen. Das werde von der Politik anerkannt und zahle sich für die Mitgliedsunternehmen aus. „Wir müssen beides tun: in schwierigen finanziellen Zeiten als Branche eng zusammenstehen und Innovationen vorantreiben. Unser Anspruch ist es, das Deutschland-Ticket aktiv zu gestalten und kräftig in die Infrastruktur zu investieren. Wir müssen im Personen- und Güterverkehr neue Wege bei der Personalrekrutierung und -bindung gehen und werden die Bundesregierung beim Ausbau- und Modernisierungspakt eng begleiten. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Einhaltung der Klimaschutzziele vom April 2021 werden wir in Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen weiterhin als Richtschnur heranziehen“, so Ingo Wortmann.

2024: mobility move, VDV-Jahrestagung und Digitalisierung
VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff: „Die technische und organisatorische Transformation der Wirtschaft gewinnt eine immer stärkere Dynamik. Es ist daher unerlässlich, die Modernisierung und Digitalisierung der Branche und des Branchenverbandes mit seinen Leistungen weiter voranzutreiben. Folgerichtig werden wir bestehende Formate weiterentwickeln. So werden wir für das kommende Jahr die völlig neu konzipierte Branchenveranstaltung „mobility move“ einführen, um den Austausch von Ideen und Musterlösungen in der Mobilitätsbranche noch besser zu fördern: Im März erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Berlin eine inspirierende Plattform für den Austausch von erfolgreichen Praktiken – es werden zukunftsweisende Lösungen, Technologien und Trends vorgestellt, die die Mobilität auf der Straße prägen werden. Zudem wird, kurz vor der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland, die VDV-Jahrestagung unter dem Leitmotiv „Menschen im Fokus – Fachkräfte, Fahrgäste, Vielfalt“ in Düsseldorf stattfinden, um eines der größten Themen der Branche zu besprechen: die Bedeutung des Personals in der Verkehrsbranche.“

Die 669 Mitglieder sind im Verband in fünf sogenannten Sparten organisiert: Bus, Tram, Personenverkehr mit Eisenbahn, Schienengüterverkehr sowie Aufgabenträger und Verbünde. Darüber hinaus hat der VDV neun Landesgruppen, in denen die Interessen der Mitglieder in den Bundesländern wahrgenommen werden. Für seine Arbeit in Berlin und Brüssel unterhält der Verband ein Hauptstadt- und ein Europabüro.

 

Im Laufe des Jahres sind bislang 27 Unternehmen dem VDV beigetreten:

  1. HeiterBlick GmbH, Leipzig
  2. Stadt Köln Dezernat für Mobilität, Köln
  3. PVGS Personenverkehrsgesellschaft Altmarkkreis Salzwedel mbH, Salzwedel
  4. boxXpress.de GmbH, Hamburg
  5. Rail Services Deutschland GmbH, Lörrach
  6. Odenwald-Regionalgesellschaft mbH Geschäftsbereich Nahverkehr, Michelstadt
  7. Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil mbH, Wetzlar
  8. SGL-Schienen Güter Logistik GmbH, Dachau
  9. Zweckverband Stadt-Umland-Bahn Nürnberg-Erlangen-Herzogenaurach, Erlangen
  10. BELog GmbH & Co. KG, Ulm
  11. Stadt Regensburg Amt für Stadtbahnneubau Regiebetrieb, Regensburg
  12. WestfalenTarif GmbH, Bielefeld
  13. Transdev Regio Ost GmbH, Leipzig
  14. IOV Omnibusverkehr GmbH Ilmenau, Ilmenau
  15. Zweckverband Hafen Straubing-Sand, Straubing
  16. Transdev Rhein-Main GmbH, Frankfurt am Main
  17. DB SEV GmbH, Berlin
  18. WRS Widmer Rail Services AG, Beckenried
  19. Transdev Instandhaltung GmbH, Husum
  20. InterTourex GmbH, Aschersleben
  21. Mobilitäts- und Verkehrs-GmbH, Gunzenhausen
  22. Kübler Heavy Rail GmbH, Michelfeld-Erlin
  23. MoD Holding GmbH, Neustadt an der Weinstraße
  24. Stadt Würzburg, Würzburg
  25. Stadtwerk am See GmbH & Co. KG, Überlingen
  26. DeltaPort GmbH & Co. KG, Wesel
  27. Fret SNCF, Saint-Ouen

Weitere Informationen: vdv.demobility-move.dein-dir-steckt-zukunft.de

Über Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e. V. (VDV)

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) ist der Branchenverband des öffentlichen Personen- und Schienengüterverkehrs mit über 640 Mitgliedsunternehmen. Branche und Branchenverband sorgen für mehr klimaschonende Beförderung und Transport von Menschen und Gütern bei weniger Verkehr: Rund 7,1 Milliarden Fahrgäste in Deutschland nutzten im Corona-Jahr 2020 den Öffentlichen Personennahverkehr der VDV-Mitgliedsunternehmen. Busse und Bahnen ersetzten damit jeden Tag rund 14 Millionen Autofahrten auf deutschen Straßen. 2020 transportierten die VDV-Unternehmen im Schienengüterverkehr 288 Millionen Tonnen und ersetzten so rund 67.000 voll beladene Lkw auf deutschen Straßen.

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