Mehr als Pflege: Was Menschen in Gesundheitsberufen wirklich leisten

Über 5 Millionen Menschen arbeiten derzeit im deutschen Gesundheitswesen. Es ist damit einer der größten Arbeitgeber des Landes und gleichzeitig einer der am stärksten wachsenden. Arztpraxen, Pflegeheime, Krankenhäuser und soziale Einrichtungen suchen kontinuierlich nach qualifiziertem Personal. Wer in diesen Bereich einsteigt, wählt einen Beruf, der gefragt bleibt. 

Ein Berufsfeld, viele Wege 

Gesundheitsberufe werden oft auf ein einziges Bild reduziert: Pflege am Bett, Schichtarbeit, körperliche Belastung. Die Realität ist breiter. Im Gesundheitswesen arbeiten Menschen, die Arztpraxen organisieren, Abrechnungen verantworten, Pflegebedürftige begleiten, Qualitätsprozesse steuern und medizinische Einrichtungen leiten. Das Berufsfeld verlangt Fachkenntnis, Menschenkenntnis und Organisationstalent. 

Wer sich fragt, wo er oder sie in diesem Bereich hineinpasst, findet beim IBB ein breites Angebot an Weiterbildungen im Bereich Medizin, Pflege und Gesundheit. Es richtet sich an Menschen, die neu einsteigen wollen, und an Fachkräfte, die sich gezielt weiterentwickeln möchten. 

Der Einstieg: Betreuungskraft nach § 43b SGB XI 

Wer mit Menschen arbeiten möchte und keinen pflegerischen Abschluss mitbringt, findet in der Ausbildung zur Betreuungskraft nach § 43b SGB XI einen geregelten und anerkannten Einstieg. Die Qualifikation dauert rund 160 Stunden und schließt mit einer Prüfung ab. Betreuungskräfte begleiten Bewohner:innen stationärer Pflegeeinrichtungen im Alltag: bei Gesprächen, Aktivitäten, Ausflügen und der Alltagsstrukturierung. 

Wer bereits als Betreuungskraft arbeitet, ist gesetzlich zur jährlichen Fortbildung verpflichtet. Das IBB bietet dafür Pflichtkurse für Betreuungskräfte nach §§ 43b, 53b SGB XI mit mehreren Terminen und unterschiedlichen Themenschwerpunkten pro Jahr an. 

Karriere in der Praxis: Praxismanagement und medizinische Fachkunde 

Arztpraxen und Zahnarztpraxen brauchen Menschen, die den Betrieb am Laufen halten. Praxismanager:innen übernehmen Aufgaben in der Abrechnung, der Patientenkommunikation und der Verwaltung. Sie arbeiten mit Branchensoftware wie MEDISTAR oder TURBOMED und kennen die Abrechnungssysteme nach EBM und GOÄ. Das IBB bildet in beiden Systemen aus und bereitet Teilnehmende praxisnah auf den Arbeitsalltag vor. 

Wer medizinisches Fachwissen vertiefen möchte, findet in der Weiterbildung Medizinische Fachkunde den passenden Rahmen. Die Weiterbildung vermittelt Kompetenzen im Management der Gesundheitsbranche und schließt Bereiche wie Zahnmedizin, sozialmedizinische Grundlagen und medizinische Terminologie ein. 

Führung im Gesundheitswesen: Fachwirt und Pflegeberatung 

Wer Verantwortung übernehmen und Einrichtungen leiten möchte, hat mit der Weiterbildung zum Geprüften Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK) einen klaren Weg. Der Abschluss qualifiziert für leitende Positionen in Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Pflegeheimen und Krankenkassen. Er ist im Deutschen Qualifikationsrahmen auf Bachelorniveau eingestuft und bundesweit anerkannt. 

Für Fachkräfte in der Alten- oder Krankenpflege, die beratend tätig werden wollen, bietet das IBB die Weiterbildung zur Pflegeberater:in nach § 7a SGB XI an. Pflegeberater:innen unterstützen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei der Orientierung im Versorgungssystem. 

Förderung: Was die Kosten übernimmt 

Die Kosten einer Weiterbildung im Gesundheitswesen müssen kein Hindernis sein. Alle IBB-Kurse in diesem Bereich sind AZAV-zertifiziert und damit förderfähig. Arbeitssuchende erhalten über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters in vielen Fällen eine vollständige Kostenübernahme. Berufstätige können je nach Situation Unterstützung über das Qualifizierungschancengesetz beantragen. 

Das IBB im Gesundheitswesen 

Das Institut für Berufliche Bildung (IBB) bietet an seinen bundesweiten Standorten verschiedene Kurse im Bereich Medizin, Pflege und Gesundheit an. Das Angebot reicht vom Einstieg als Betreuungskraft über Praxismanagement und medizinische Fachkunde bis hin zur Führungsqualifikation als Fachwirt. Viele Kurse sind auch als Online-Weiterbildung buchbar. IBB-Berater:innen klären gemeinsam mit Interessierten, welcher Kurs zum individuellen Profil passt und welche Förderung infrage kommt. Alle Informationen gibt es auf www.ibb.com

Über die IBB Institut für Berufliche Bildung GmbH

Das Institut für Berufliche Bildung (IBB) wurde 1985 gegründet und gehört heute zu den größten privaten Weiterbildungsanbietern Deutschlands. Das Angebot des IBB richtet sich an Arbeitssuchende und Berufstätige, die sich für neue berufliche Aufgaben qualifizieren möchten. Ebenso finden Unternehmen hier die Möglichkeit, ihre Mitarbeiter und Führungskräfte zielgerichtet weiterzuentwickeln. Dank Viona, der Online-Akademie mit dem nahezu größten Netzwerk an kooperierenden Bildungsunternehmen, bietet das IBB maßgeschneiderte Schulungslösungen aus unterschiedlichsten Themenbereichen an mehr als 1.000 Standorten in ganz Deutschland an.

Weitere Informationen: www.ibb.com

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