VDA-Chef fordert mehr Tempo bei Digitalisierung

Deutschland läuft beim Thema Digitalisierung der Mobilität Gefahr, den Anschluss zu verlieren und hinter Asien zurückzufallen. Dann werde Asien auch die Standards setzen, befürchtet der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Bernhard Mattes, im Gespräch mit auto motor und sport. „Wir müssen unsere Kräfte aus Politik, Wissenschaft und Industrie für die Entwicklung und Einführung von Technologien strategisch bündeln“, so Mattes. „Wir müssen agiler und effizienter werden, sonst könnten Algorithmus basierte Verkehrsflüsse und -modelle aus Asien den Standard setzen.“

Andere Länder seien schneller. „Bei der Digitalisierung und Schaffung der Infrastruktur sind andere Länder wesentlich schneller unterwegs. Auch bei der Einführung von innovativen Technologien kann man von anderen Märkten lernen, zum Beispiel bei der frühzeitigen Praxiserprobung“, so Mattes. Der VDA-Präsident fordert die Politik auf, sich schneller auf Mindeststandards festzulegen. „Dann muss die Entwicklung im Markt engmaschig begleitet und bedarfsorientiert nachgesteuert werden. Wir dürfen keine Zeit verlieren.“

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