2000 Stunden Theorie, 2500 Stunden Praxis

„Sie haben sich für einen äußerst wichtigen Beruf entschieden und wir werden alles dafür tun, Schritt für Schritt Fachleute für die Pflege aus Ihnen zu machen“, begrüßt Karen Heipel, Leiterin der Krankenpflegeschule in Alsfeld, die 26 neuen Schülerinnen und Schüler, die sich für die dreijährige generalistische Ausbildung entschieden haben.

Der Kurs ist der zweite generalistische Kurs an der Krankenpflegeschule in Alsfeld. Mit dem Pflegeberufegesetz vom 1. Januar 2020 entstand ein neues Berufsbild Pflege durch die Zusammenführung der drei bisherigen Pflegefachberufe in den Bereichen der „Altenpflege“, „Gesundheits- und Krankenpflege“ und „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege“. Die neue generalistische Ausbildung befähigt die Auszubildenden zur Pflege von Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen. Damit stehen den Auszubildenden auch im Berufsleben mehr Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten offen.

Neben rund 2000 Stunden Theorie verbringen die jungen Frauen und Männer etwa 2500 Praxisstunden innerhalb der Ausbildung zum einen in den Krankenhäusern in Alsfeld und Lauterbach. Hierbei durchlaufen sie unter anderem die Stationen der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie, HNO-OPs, ambulantes Operieren, Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie, Innere Medizin (Kardiologie, Gastroenterologie, Diabetologie, Pneumologie, Geriatrie sowie Psychiatrie. Zum anderen verteilen sich die Praxisstunden auch auf Kooperationspartner, wie beispielsweise die Pädiatrie in Bad Hersfeld, ambulante Pflegedienste, die stationäre Langzeitpflege in umliegenden Senioren- und Pflegeheimen sowie Bereiche der Versorgung von Kindern und Jugendlichen.

 „Sie stoßen auf erfahrene Teams sowohl im Kreiskrankenhaus Alsfeld als auch im Krankenhaus Eichhof in Lauterbach und ich bin mir sicher, dass Sie hier in der Schule eine Spitzenausbildung erhalten“, sagt Kreisbeigeordneter Hans-Jürgen Schäfer zur Begrüßung der neuen Auszubildenden in Alsfeld. „Sie arbeiten an und mit den Menschen in Notlagen – Empathie und soziale Intelligenz sind wichtig. Ich drücke Ihnen fest die Daumen, dass Sie mit Freude die Ausbildung erfolgreich absolvieren.“

Dirk Topnik, Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Alsfeld, erklärt: „Wir werden Ihnen alles beibringen, was wir können, aber Sie müssen natürlich lernen wollen. Es wird anstrengend und mitunter kräftezehrend, aber eines kann ich Ihnen schon jetzt verraten: Es gibt kein besseres Lob, als das Lächeln eines Patienten.“

Die Betriebsratsspitzen der beiden Häuser, Ingo Schwalm, Konzernbetriebsratsvorsitzender der Eichhof-Stiftung Lauterbach, und Norbert Korzenek, KKH, geben den neuen Auszubildenden ebenfalls ihre Wünsche mit auf den Weg und heißen die neuen Kollegen gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Krankenpflegeschule willkommen.

Auch Beate Tanneberger, Pflegedienstleitung am KKH, und Andrea Rubenbauer, Bereichsleitung Funktionen und Koordinatorin Ausbildung und Schule am Eichhof-Krankenhaus, begrüßen die neuen Auszubildenden herzlich. „Einen super Start und viel Energie für einen tollen Beruf“, wünscht Rubenbauer. Beate Tanneberger ergänzt: „Schön, so viele junge Menschen zu sehen, die sich für den Beruf entschieden haben. Wir freuen uns schon auf den praktischen Teil in unseren Häusern.“

Sieben der Schülerinnen und Schüler haben vor Beginn der Pflegefachkraft-Ausbildung bereits erfolgreich die einjährige Ausbildung zu Krankenpflegehelfern absolviert und so viel Gefallen an dem Beruf gefunden, dass sie sich noch weiterbilden möchten. „Die Nachfrage nach dem neuen Kurs war in diesem Jahr besonders hoch, was uns natürlich sehr freut, da es ein gutes Zeichen ist, dass sich so viele jungen Menschen für diesen Beruf interessieren“, erklärt Schulleiterin Karen Heipel abschließend.

Zum Start erhalten die Auszubildenden ein kleines Präsent, zwei Lehrbücher für die generalistische Ausbildung, die sie auf dem Weg durch die Ausbildung begleiten werden.

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