Suppenküchen, Lebensmitteleinkäufe und Betreuung: Das Hilfswerk Stephanus plant weitere Nothilfen im ukrainischen Grenzgebiet.

Dank seiner langjährigen Erfahrung in der Organisation von Hilfstransporten in die Ukraine konnte das Hilfswerk CDH-Stephanus e. V. bereits wenige Tage nach Kriegsausbruch erste Transporte auf den Weg bringen. In den kommenden Wochen soll nun vor allem die Nothilfe im ukrainischen Grenzgebiet im Zentrum der Hilfsaktionen stehen.

Eine Welle der Solidarität: 5 LKW-Ladungen Hilfsgüter für die Ukraine und Moldawien.

Nur wenige Tage nach dem ersten Spendenaufruf des Hilfswerks zeigen die Lagerhallen des Vereins ein beeindruckendes Bild: Decken, Kissen, Schlafsäcke, Matratzen und warme Kleidung stapeln sich in den verschiedenen Hallenecken. Auch Lieferungen mit Verbandsmaterial und haltbaren Lebensmitteln sind bereits eingetroffen.

Viele helfende Hände verladen die Güter eilig auf bereitgestellte LKW und sorgen so dafür, dass die gespendeten Hilfsgüter schnell an die Betroffenen verteilt werden.

Seit Beginn des Krieges konnten so bereits drei kleinere LKW mit Hilfsgütern in die Westukraine gebracht werden. Am vergangenen Samstag machte sich dann auch ein 40-Tonner auf den Weg in die westukrainische Stadt Sarny. Ein weiterer Hilfstransport für Geflüchtete in Moldawien ist in Planung. „Wir sind überwältigt und möchten Danke sagen für die großartige Unterstützung, die wir in den letzten Tagen erfahren haben.“, dankt der 1. Vorsitzende Andreas Arndt, der die Hilfstransporte mit den gespendeten Gütern organisiert.

Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Hilfe vor Ort.

Bei der Organisation der Hilfe für die Geflüchteten in der Ukraine und im westukrainischen Grenzgebiet erweisen sich die langjährigen Kontakte des Hilfswerkes vor Ort als besondere Chance. So erfahren die Koordinatoren der Hilfsmaßnahmen durch lokale Partner aus erster Hand, wo die Not aktuell am größten ist und welche Unterstützung konkret gebraucht wird.

Da den Partnerorganisationen in der Ukraine sowie im ungarisch-ukrainischen Grenzgebiet vor allem die desolate Versorgungslage der Flüchtenden zu schaffen macht, möchte das Hilfswerk Stephanus seine Maßnahmen zukünftig vor allem auf die Einrichtung von Suppenküchen vor Ort sowie die Lebensmittelbeschaffung bei Großhändlern im Grenzgebiet fokussieren. Auch die soziale und seelsorgliche Betreuung soll intensiviert werden.

„Die Manpower ist vor Ort, nun brauchen wir noch die entsprechende finanzielle Unterstützung“, so Arndt über die geplanten Aktionen.

Hoffnung auf finanzielle Unterstützung

Um das Engagement vor Ort weiter ausbauen zu können, setzt das Hilfswerk nach den Worten von Andreas Arndt daher vor allem auf die Unterstützung durch weitere Spenden: „Bei einem unserer ersten Großeinkäufe haben wir Lebensmittel im Wert von umgerechnet gut 17.000 € eingekauft. Das war ein erster wichtiger Schritt. Doch wir würden gerne noch stärker unterstützen.“ Auch für die Anmietung der LKW sowie die Finanzierung der Transporte, die ebenfalls von den steigenden Spritpreisen betroffen sind, hofft das Stephanus Team auf weitere finanzielle Unterstützung: „Durch unsere Netzwerkpartner vor Ort wissen wir sehr genau, wo Hilfe gebraucht wird. Durch die große Unterstützung hier in Baden-Württemberg sehen wir, welche großes Engagement möglich ist. Im Miteinander können wir auch in dieser extremen Notlage viel Gutes erreichen.“

 

Über den CDH-Stephanus BV Trossingen e.V.

Der CDH Stephanus BV Trossingen e. V. engagiert sich seit 2005 nach dem Vorbild des heiligen Diakons Stephanus in der Bekämpfung der weltweiten Armut. Dazu unterhält das Hilfswerk Projekte in mehr als 12 Ländern, die von der unmittelbaren Unterstützung und Versorgung von Kindern und Jugendlichen über die Errichtung von Kindergärten und Schulen bis zum Bau von Krankenhäusern und Einrichtungen für behinderte und alte Menschen reichen. Hilfsprojekte für die Ukraine bilden dabei einen Schwerpunkt der Hilfsaktionen.

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Ansprechpartner:
Andreas Arndt
1. Vorsitzender
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