GPR Klinikum für erweiterte Notfallversorgung qualifiziert

Jedes Jahr prüft der Medizinische Dienst Hessen (MD) ein Fünftel der Notaufnahmen in Deutschland auf ihre Qualität. Die gesundheitliche Versorgung hat im GPR Klinikum quantitativ wie qualitativ ein überdurchschnittlich hohes Niveau. Dies belegen die Prüfungsergebnisse des MD für das Leistungsangebot des GPR Klinikums, insbesondere der interdisziplinären Notaufnahme, das dadurch weiterhin für die erweiterte Notfallversorgung qualifiziert ist. Damit wurde die Erfüllung der hohen Standards in der medizinischen Notfallversorgung jetzt auch anhand der Kriterien des „Gemeinsamen Bundesausschuss“ (G-BA) bestätigt.

Die Notaufnahme im GPR Klinikum hat die Anforderungen an Struktur und Qualität im gestuften System von Notfallstrukturen in der erweiterten Notfallversorgung durchgängig erfüllt. Der MD überprüfte zum Beispiel die vorgeschriebene Vorhaltung des ärztlichen und pflegerischen Personals und dessen Qualifikationen sowie strukturierte und standardisierte Abläufe der vergangenen zwei Jahre in der Notaufnahme anhand stichprobenartiger Kontrollen konkreter Fälle. Zudem muss die Notaufnahme in der Lage sein, bei allen Patientinnen und Patienten eine Behandlungspriorisierung (Triage) nach einem validierten Ersteinschätzungssystem vorzunehmen.

Die Versorgung von Notfallpatienten muss überwiegend in der Notaufnahme selbst erfolgen. Ein Klinikum der erweiterten Notfallversorgung kann das Krankheitsspektrum der überwiegenden Patientinnen und Patienten ohne Verlegung in ein weiteres Krankenhaus abdecken. Hierzu muss ein Krankenhaus eine hochleistungsfähige Notaufnahme als erste Anlaufstelle der Patienten vorhalten, in der in Zusammenarbeit und unter Hinzuziehung der verschiedenen klinischen Fachabteilungen die Primärversorgung der Notfallpatienten vorgenommen wird sowie die Weichenstellung für die weiterführende Versorgung erfolgt. Für diese Stufe ist es nötig, diverse anspruchsvollere Diagnostik- und Behandlungsschritte 24 Stunden am Tag ausführen zu können. Dazu gehören notfallendoskopischen Interventionen am Verdauungstrakt, Interventionen an den Herzkranzgefäßen bei einem möglichen Herzinfarkt, Diagnostik für Erkrankungen des Gehirns und des Rückenmarks mit einem Magnetresonanztomografen und die Primärdiagnostik bei Schlaganfall-Verdacht verbunden mit der Möglichkeit sofort eine Erstbehandlung einzuleiten. Des Weiteren ist ein Hubschrauberlandeplatz vorzuhalten.

„Das tägliche Bemühen, die Behandlungsqualität unserer Notaufnahme auf sehr hohem Niveau zu halten und die Abläufe jeden Tag ein wenig zu optimieren, hat in der Strukturprüfung des Medizinischen Dienstes von übergeordneter Stelle Anerkennung und Bestätigung erhalten. Darauf sind wir in der Notaufnahme sehr stolz. Es zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg zu einer optimalen Versorgung unserer Patienten sind und diesen eingeschlagenen Weg auch unbedingt fortführen werden“, so Stefan Münch, Leitender Arzt der Notaufnahme im GPR Klinikum.

„Es freut uns sehr, dass unserer Klinik und insbesondere der Notaufnahme von unabhängiger Seite eine gute Struktur und Qualität bescheinigt wurde. Diese Qualifikation verleiht dem GPR Klinikum wiederholt ein besonderes und herausragendes Gütesiegel und ist ein Nachweis für die Versorgungssicherheit unserer Patientinnen und Patienten in der gesamten Region. Das Team der Notaufnahme versorgt pro Jahr über 41.000 Menschen und kann bis zu 70 Rettungswagen pro Tag annehmen – ein Wert, der sonst nur von Maximalversorgern, wie Unikliniken, erreicht wird und die Leistungsfähigkeit unserer Notaufnahme eindrucksvoll unterstreicht. Vor allem in lebensbedrohlichen Fällen hat sich die GPR Notaufnahme als erste Anlaufstelle in der Region etabliert“, erklärte GPR Geschäftsführer Achim Neyer.

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