Deutschlands Ärzte wollen fit für die Zukunft medizinischer Innovationen sein – fühlen sich aber noch nicht ausreichend für den Weg gewappnet

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– Neue Umfrage des Deutschen Innovationsinstituts unter deutschen Ärzten zeigt Wissensdurst in den Zukunftsbereichen Zell- und Gentherapie sowie Digitalisierung und Unterstützung in der Diagnose durch künstliche Intelligenz (KI)
– Unterstützung für eine reibungslose Einführung neuer Technologien und medizinischer Lösungen wird begrüßt
– Auf Grundlage der Ergebnisse ruft Bayer Vital-Geschäftsführer Dr. Daniel Steiners zu konstruktiven Gesprächen auf, damit Patienten und Ärzte in Deutschland so früh wie möglich Zugang zu bahnbrechenden Medikamenten und Technologien erhalten

Das Deutsche Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung hat heute eine neue Umfrage* unter 336 bundesweit tätigen Ärzten unterschiedlicher Fachdisziplinen veröffentlicht, die Einblicke in aktuelle Herausforderungen in der medizinischen Landschaft in Deutschland ermöglicht. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass die Bedeutung von Zell- und Gentherapie, künstlicher Intelligenz und digitalen Technologien erkannt werden. Gleichzeitig wünschen sich die befragten Ärzte bessere Unterstützung zum praxisorientierten Umgang mit Digitalisierung und neuen Biotechnologien.

Dr. Daniel Steiners, Geschäftsführer der Bayer Vital GmbH, sagte: "Wir erleben aktuell einen Paradigmenwechsels in der Medizin, bei dem wir uns von der Pille als Mittel zur Behandlung von Symptomen hin zur potenziellen Heilung von Krankheiten bewegen. Der Einsatz von neuen Technologien wie KI und Zell- und Gentherapien erfahren eine immer stärker werdende Bedeutung. Um diesen Paradigmenwechsel erfolgreich zu vollziehen, müssen wir erstens eng mit den Ärzten zusammenarbeiten und sie dabei unterstützen, entsprechendes Fachwissen in diesen Gebieten aufzubauen. Zweitens ist es dringend erforderlich, dass Deutschland die notwendigen Rahmenbedingungen hat, um diese Optionen in die Realität umzusetzen, damit Patienten zunächst einmal Zugang zu den Behandlungen haben, die sie benötigen."

Vfa-Präsident Han Steutel fügte hinzu: "Ärzte haben ein sehr feines Gespür, wo in der Medizin Innovationsschübe zu erwarten sind. Zell- und Gentherapien werden sicher noch viel von sich reden machen und es ist überfällig, sie besser ins deutsche Gesundheitssystem zu integrieren."

66% der Ärzte sagen, dass Zell- und Gentherapien von entscheidender Bedeutung sind. 4% der Ärzte haben "umfassende Kenntnisse" über Zell- und Gentherapien.

Die von Bayer initiierte Umfrage wurde unter 105 Allgemeinärzten und 231 Fachärzten (davon 79 angestellte Ärzte in einer Klinik) in ganz Deutschland durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass 44% der Befragten Investitionen in Zell- und Gentherapien für entscheidend halten, um das Leben von Patienten zu verbessern. Weitere 22% gaben an, dass Zell- und Gentherapien wichtig seien, um dem ungedeckten medizinischen Bedarf der Patienten gerecht zu werden.

Auf die Frage nach dem aktuellen Wissensstand auf diesem Gebiet antworteten 90% der Befragten, sie hätten entweder vom Gebiet der Zell- und Gentherapie gehört oder verfügen über Grundkenntnisse. Nur 4% der Befragten gaben an, über umfassende Kenntnisse in diesem Bereich zu verfügen.

Bayers Deutschland Medical Director Dr. Melita Dietze bekräftigt: "Es ist sehr ermutigend, dass Ärzte in Deutschland, das Potential von Zell- und Gentherapien erkennen und Unternehmensinvestitionen in Forschung und Entwicklung neuer, innovativer Therapien befürworten. Auf der anderen Seite zeigt die Befragung, dass ein umfassenderes Fachwissen aufgebaut werden muss. Bei Bayer fühlen wir uns in der Verantwortung, Ärzte auf diesem Weg zu unterstützen und stellen dabei unser Expertenwissen zur Verfügung."

Knapp 60% der Ärzte gehen davon aus, dass KI in der Diagnostik eine zunehmend wichtige Rolle spielt. 75% der Ärzte nutzen KI noch nicht am Arbeitsplatz.

Beim Thema KI gehen 59% der Befragten davon aus, dass die größte und wichtigste Anwendung in der Diagnostik liegen wird, dicht gefolgt vom Bereich der Patientenunterstützung. Auf die Frage nach KI-Tools, die Ärzte in Zukunft gerne nutzen würden, wurde erneut die Diagnostik bevorzugt, gefolgt von generativen KI-Tools wie ChatGPT, was von einem Drittel der befragten Ärzte angegeben wurde. Heute nutzen bereits 25% der Befragten künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz.

90% der Befragten würden Unterstützung begrüßen, um die Digitalisierung zukünftig in den Praxis- und Klinikalltag zu integrieren.

Die Ergebnisse zeigen ein deutliches Interesse an der Nutzung der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Für neun von zehn Teilnehmern der Umfrage sind digitale Kommunikationstools ein unverzichtbarer Bestandteil am Arbeitsplatz geworden. KIM als Fax-Nachfolger sowie die elektronische Patientenakte (ePA) wurden zum Beispiel von jeweils gut 40% der Befragten genutzt. Wenn es jedoch darum geht, die digitale Transformation in der eigenen Praxis oder Klinik voranzutreiben, haben 90% der Befragten angegeben, dass sie externe Unterstützung benötigen. Zudem gaben fast zwei Drittel der Ärzte an, Unterstützung bei der Anbindung an die Telematikinfrastruktur oder beim Überblick über empfohlene Software und Gesundheits-Apps zu benötigen. Darüber hinaus haben mehr als die Hälfte der Befragten betont, dass sie bereit wären, ihre Zeit in IT-Schulungen zu investieren. Bezüglich digitaler Gesundheitsanwendungen (DiGAs) gaben drei Viertel der Befragten an, diese bisher noch nicht verordnet zu haben. DiGAs sind verschreibungspflichtige Gesundheits- oder Medizin-Apps, die von gesetzlich Versicherten genutzt werden können, um Krankheiten, Verletzungen oder Behinderungen zu managen.

Soziale Medien und moderne Fortbildungsformate gewinnen an Bedeutung

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage zeigte, dass 50% der befragten Mediziner bereits Social Media für ihre tägliche Arbeit nutzen, wobei 72% soziale Medien passiv nutzen. 27% der befragten Ärzte gaben an auf LinkedIn aktiv zu sein, während nur 5,5% der befragten Ärzte die Plattform X (ehemals Twitter) nutzen. Dies verdeutlicht den wachsenden Einfluss digitaler Kommunikationskanäle auf das medizinische Fachgebiet. Im Einklang mit den Umfrageergebnissen strebt Bayer danach, neue Kommunikationswege und -kanäle zu erschließen, um den Dialog mit Ärzten zu vertiefen. Bayer begrüßt die wachsende Bedeutung digitaler Plattformen und moderner Austauschmöglichkeiten, um Ärzten die neuesten Entwicklungen, Fortbildungen und Forschungsergebnisse näherzubringen. Als Partner möchte Bayer Ärzte nicht nur dabei unterstützen, auf aktuellen Stand zu bleiben, sondern auch aktiv dazu beitragen, die medizinische Praxis durch innovative Ansätze zu bereichern. Darüber hinaus betont die Umfrage, dass Ärzte zunehmend flexiblere und kürzere Weiterbildungsmöglichkeiten bevorzugen. In diesem Sinne möchte Bayer moderne Lehrformate einführen, die den Zeitmangel der Ärzte berücksichtigen.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Website www.bayer.com/de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

* Insgesamt 336 Ärzte aus diversen Fachrichtungen haben in den Monaten Juni und Juli 2023 an der Online-Befragung teilgenommen. Die von Bayer initiierte Umfrage wurde von dem Deutsche Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung durchgeführt.

Über die Bayer AG

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen Menschen nützen und die Umwelt schonen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2022 erzielte der Konzern mit rund 101.000 Beschäftigten einen Umsatz von 50,7 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich bereinigt um Sondereinflüsse auf 6,2 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Die Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.de

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