Deutscher Philologenverband zum Sofortprogramm im Digitalpakt Schule: Gut, aber es geht noch besser!

„Es ist gut, dass Bundesbildungsministerin Karliczek und KMK-Präsidentin Hubig gemeinsam für eine bessere digitale Ausstattung von Schulen und insbesondere für bedürftige Schüler und Schülerinnen insbesondere in der Corona-Krisen-Zeit aktiv sind. Die bisherigen Schritte und Ziele reichen aber für einen guten Präsenz- und Fern-Unterricht der Gegenwart und Zukunft nicht aus“, kommentiert die DPhV-Vorsitzende, Susanne Lin-Klitzing, die heute vorgestellten Anstrengungen zum Sofortprogramm Digitalpakt Schule.

Die Not-Situation zeigt auf: Schulen müssen baulich und digital grundsätzlich neu instand gesetzt werden – und das jetzt in den Sommerferien, damit die Voraussetzungen für einen Neubeginn im neuen Schuljahr stimmen! Deshalb fordert Lin-Klitzing die Kultusminister in jedem Land auf, mit ihren kommunalen Schulträgern jede Schule in den Sommerferien so instand zu setzen, dass jede Schule

  • über Breitbandausleuchtung, eine ausreichende digitale Infrastruktur mit datenschutzkonformen Lernplattformen und Videokonferenzsystemen, Klassensätzen von Leih-Computern für alle Schülerinnen und Schüler, Dienst-Email-Adressen und Dienstcomputer für Lehrkräfte sowie über die professionelle Wartung durch Techniker in den Schulen verfügt;
  • über ausreichende Lehrerarbeitsplätze verfügt und dort Arbeits- und Ruheräume mit und ohne W-LAN für Schüler und Lehrkräfte zur Verfügung stehen;
  • auf eine professionelle regelmäßige arbeitsmedizinische Betreuung vor Ort zurückgreifen kann;
  • mit Waschbecken mit warmem Wasser in jedem Klassenraum ausgestattet ist.

„Jetzt ist die Zeit des notwendigen Aufbruchs – schaffen Sie die grundlegenden Voraussetzungen für einen guten Präsenz- und Fernunterricht für das neue Schuljahr für jede Schule: Nutzen Sie dazu die Sommerferien!“, fordert Lin-Klitzing. 

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