Der tausendste Strauch ist ein Roter Hartriegel in Tempelhof

1.000 einheimische Wildsträucher in Berlin zu pflanzen – das war die Zielmarke der Kampagne „Natürlich Strauch!“ des NABU Berlin. Am Montag, dem 31. Oktober 2022, wurde nun Strauch Nr. 1.000, ein Roter Hartriegel, in der Tempelhofer Kleingartenanlage „Kolonie Frieden“ in den Boden gesetzt – nach knapp sieben Monaten und damit deutlich früher als gedacht. „Wir fühlen uns geehrt, den 1.000sten Strauch bei uns zu pflanzen“, sagt Johanna Ostendorf, Pächterin des Kleingartens. „Sträucher sind einfach ideal für Kleingärten, weil sie nicht zu hoch wachsen und Struktur schaffen – und dabei gleich auch noch Vögeln und Insekten etwas Gutes tun“.

Im Rahmen der NABU-Kampagne werden seit Ende März Sträucher gepflanzt – auf privaten Flächen, in Kitas und Schulen oder auf Grundstücken von Wohnungsbaugesellschaften. Der NABU Berlin möchte so die Berliner*innen für die ökologische Bedeutung von Sträuchern sensibilisieren. Dazu Juliana Schlaberg, Naturschutzreferentin des NABU Berlin: „Wir freuen uns riesig über die große Beteiligung an unserer Kampagne. Dass wir unsere 1.000er-Marke noch dieses Jahr erreichen, zeigt, wie viel Platz es in Berlin für Sträucher gibt! Jetzt heißt es weitermachen, denn jeder Strauch zählt!“

Spitzenreiter Pankow und drei Bezirke ohne neu gepflanzte Sträucher

Zwischen den Bezirken gibt es jedoch große Unterschiede: In neun von zwölf Bezirken wurden Sträucher gepflanzt, dabei ist Pankow bislang mit 210 Sträuchern Spitzenreiter, dicht gefolgt von Spandau mit 208 Sträuchern. Aus Mitte, Marzahn-Hellersdorf und Steglitz-Zehlendorf wurde hingegen noch kein einziger neu gepflanzter Strauch gemeldet. „Ich hoffe, dass sich auch in diesen Bezirken noch ein paar Strauchfans finden, die ihren Vorgarten oder andere Flächen mit insektenfreundlichen Sträuchern verschönern möchten“, so Schlaberg. „Und da gibt es echt Auswahl: Mal bunt, mal mit leckeren Früchten, mal trockenresistent, groß wie die Kornelkirsche oder klein wie der Besenginster – es gibt wirklich für fast jede Fläche den passenden Strauch!“ Die am häufigsten gepflanzten Sträucher waren die Hundsrose (117), der Weißdorn (90) und der Holzapfel (89).

Wer Sträucher im Rahmen der NABU-Kampagne pflanzt, kann sie unter strauch@nabu-berlin.de (gerne mit Foto) melden. Interessierte können noch einige Wildsträucher im NABU-Naturgarten gegen eine Spende erwerben. Anfragen dazu nimmt Moritz Kaliner (mkaliner@nabu-berlin.de) entgegen. Bei Fragen rund um Pflanzung, Pflege und Schnitt von Sträuchern bietet der NABU Berlin eine Strauchsprechstunde (strauchsprechstunde@nabu-berlin.de) an.

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Der NABU Berlin (Naturschutzbund Landesverband Berlin e.V.) ist ein Mitgliederverband. Über 21.000 Naturschützer*innen unterstützen die Arbeit des NABU Berlin, viele von ihnen engagieren sich in den zehn Bezirks- und acht Fachgruppen für den Erhalt der Natur und eine lebenswerte Umwelt. Weitere Informationen über den NABU Berlin finden Sie unter https://berlin.nabu.de. Wenn Sie keine Pressemitteilungen mehr von uns erhalten möchten, schicken Sie bitte eine kurze Mail an presse@nabu-berlin.de.

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